He Is My Master
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Inhalt
Die Schwestern Izumi und Mitsuki Sawatari fliehen von Zuhause und nehmen ihr Leben selbst in die Hand. Unter dem Dauerstress der Eltern, allen voran dem Vater, der geil auf seine Töchter ist, hat Mitsuki neben ihrem Standardgepäck ihr kleines Krokodil Potchi mitgenommen. Jetzt gilt es erstmal, eine Unterkunft zu finden und das eigene Essen zu verdienen. Die beiden haben Glück. Schon am zweiten Tag finden sie Arbeit bei dem jungen Yoshitaka, der eine komplette Villa ganz allein für sich besitzt. Der sucht nämlich zwei Hausmädchen, die seine Drecksarbeit erledigen. Und dann auch noch zwei hübsche junge Mädchen, besser kann es nicht werden, sodass das Haus von oben bis unten mit Kameras installiert wird. Lange bleibt er allerdings nicht unentdeckt. Dann frisst Potchi auch noch die teuren Koi-Karpfen, ein Berg von Schulden, den die Zwei erstmal abbauen müssen ...
Kommentar
Ja, liebe Leute, so stelle ich mir doch mal eine saukomische Anime-Serie vor, das ist genau mein Ding. Auch wenn sich die Serie etlichem Fan-Service hinbietet, punktet diese mit einigen abgedrehten Charakteren (später dazu mehr), vielen gelungen Komikeinlagen, grundiert mit einem schönen Zeichenstiel und was herauskommt, ist typische Anime-Kost, die Spaß macht.Nachdem ich seit einiger Zeit wieder total auf Animes abfahre und mich grundsätzlich für jedes Genre begeistern kann, hatte ich bereits nach „DearS“ Lust auf mehr vollgepackte Situationskomik, die in „He is my master“ super funktioniert. Die Story punktet mit einigen cleveren, aber auch gnadenlos überzogenen Gags die perfekt zum Gesamtbild der Serie passt.
Es wird mit viel Situationskomik gespielt, die Mädchen geraten immer wieder in saupeinliche Situationen dass man aus dem Schmunzeln gar nicht mehr rauskommt! Eine komplette Folge ist auch „Stirb langsam“ nachempfunden, in dem die verliebten Schüler Mitsuki entführen und Yoshitka als John McClane sie retten muss, herrlich. Auch eine kurze Anspielung auf „Akira“ und andere Animes gibt es immer wieder, sowie einige “running gags“ gegen Ende jeder Episode.
Größtes Plus sind aber zweifellos die mehr als gelungenen Charaktere, die mit ihrer Persönlichkeit schön auf den Putz hauen. So streitet sich Izumi öfters mit Yoshitaka und verprügelt ihn ordentlich, während ihre Schwester die knappen Maid-Outfits immer bevorzugt. Im späteren Verlauf kommt auch noch Anna zur Gruppe, die auf Izumi abfährt und mit Yoshitkaka die heimlichen Aufnahmen bewundert. Der geilste Charakter dürfte aber ganz sicherlich Pochi sein, ein großes, mädchengeiles Krokodil dass in Izumi verliebt ist. Pochi ist richtig geil und macht einen großen Teil der Serie aus, so muss er in einer Folge zum Beispiel Diät machen und darf die leichtbekleidete Izumi jagen, die man über das ganze Gelände schreien hört.
In punkto Synchronisation gibt es auch nichts auszusetzen, aber etwas sehr erwähnenswertes dass die meisten nicht wissen. So wurde für die deutsche Synchronisation die Familie Jascheroff gewonnen. Constantin von Jascheroff kennen wir unter anderem als Sprecher von Miles aus „Transformers“ (sowie als Sprecher von Sora aus Kingdom Hearts 1 + 2) der in dieser Serie die Rolle des Yoshitaka übernimmt, sein Vater Mario (deutsche Stimme von Micky Maus) übernimmt die Rolle von Pochi (wobei dieser kaum redet) und seine Mutter Juana spricht Izumi. Hier haben wir also eine kräftig besetzte Familiengruppe, die ihre Arbeit gut gemeistert hat.
Zu guter Letzt noch etwas über den Teil, der mir nicht so gut gefallen hat. Man mag es nicht glauben, aber ich arbeite nicht für das Label und vertrete hier unsere Produkte, diesmal hab ich sogar etwas zu kritisieren – und zwar zu den späteren Episoden. Anfangs macht es richtig Spaß und es gibt viel zu lachen, aber irgendwann wiederholt sich einfach alles, es fehlt etwas an Abwechselung. Das ist zwar nicht offensichtlich, aber ich empfinde es so und hätte mir noch etwas mehr Kreativität an Story gewünscht. Nicht dass die letzten Folgen schlecht sind, nein, auch diese haben mir noch gefallen, aber im Vergleich zu anderen lustigen Anime-Serien hätte es da noch etwas mehr sein dürfen.
Fazit: Eigentlich gibt es an dieser Stelle kaum noch etwas zu sagen, wer auf das Genre steht und freizügige Mädchen gerne sieht (wer tut dass den nicht?) und die Serie nicht als reines Männervergnügen abstempelt, der wird sich sicherlich gut unterhalten können, am meisten Spaß aber macht es in einer geselligen Gruppe – ob Anime-Liebhaber oder nicht. Fans des Genres seien auch die unten erwähnten Titel weiteremfohlen. Das Resultat liegt bei vier guten Sternen, die sich „He Is My Master r“ regelrecht verdient hat.
Filmreview von: Preytor / Alle Reviews von Preytor
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Die Serie ist beim deutschsprachigen Label Anime Virtual erschienen und zwar auf vier einzelnen Volumes. Von der ersten Volume gibt es auch eine Special Edition im edlen Schuber und mit vielen Extras. Eine Gesamtausgabe ist in Form einer Box erschienen.
Filmbewertung
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