Mutant II
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Inhalt
Josh Cameron und sein Bruder Mike haben die Nase voll von der Hektik der Großstadt und wollen ein paar erholsame Tage auf dem Land verbringen. So fahren sie einfach drauf los, meiden die stark befahrenden Highways und tuckern mit ihrem Wagen über die Landstraßen. Wenige Meilen von einer Kleinstadt nahe eines Chemiewerks entfernt werden sie von einer Gruppe aufmüpfiger Kleinstädter von der Straße abgedrängt und landen samt ihrem Wagen zum Glück unverletzt in einem ausgetrockneten Flussbett. Verärgert über den Totalschaden an ihrem Wagen setzen sie ihren Weg zu Fuß fort, doch werden sie von einem etwas schmuddeligen Farmer in seinem Pic-Up mitgenommen, der ihnen rät, lieber etwas weiter in eine andere Ortschaft als in die nächstliegende zu gehen. Natürlich ignorieren Josh und Mike den Rat und machen erstmal eine Verschnaufpause von den Strapazen ihrer Reise in einer Bar, wo sie sich auch gleich mit den Typen anlegen, die für ihre Bruchlandung mit ihrem Wagen in dem Fluss verantwortlich waren. Bevor es zu einem ausufernden Handgemenge kommt, kann Sheriff Stewart eingreifen und die Großstädter in der Pension einer alten Dame unterbringen. Doch am nächsten Morgen ist Mike spurlos verschwunden. Josh glaubt nicht daran, dass sich sein jüngerer Bruder ohne ihm etwas zu sagen alleine auf und davon machte und beginnt mit der Suche. Die junge und attraktive Lehrerin und Kellnerin der Bar, Holly, hilft Josh und beide werden mit Schrecken erregenden Vorkommnissen konfrontiert, die in der Stadt des Nachts vor sich gehen. Irgendetwas lässt nämlich die Bewohner der Stadt nach und nach in grauenerregende, Zombie ähnliche Wesen mutieren, die über die Nichtinfizierten herfallen. Sherrif Stewart glaubt vorerst nicht an die Berichte über graugesichtige Mutanten, denen gelbe, wie Eiter wirkende Flüssigkeit aus Wunden herausläuft, wird er ebenfalls noch von einigen Stadtbewohner dazu angestachelt, Josh für die plötzlich auftretenden grausigen Morde verantwortlich zu machen, besteht doch die Regel, dass für jegliche Schwierigkeiten in Kleinstädten immer Fremde verantwortlich sind. Doch als immer mehr Mutanten auftauchen, ist es nicht mehr zu leugnen, dass Josh damit nichts zu tun haben kann, viel eher versucht man Zusammenhänge mit der naheliegenden Chemiefabrik herzustellen, doch ihre Zeit wird knapp, denn die Anzahl der mörderischen Mutanten wächst stetig ...
Kommentar
Wie viele schon bemerkt haben, hat "Mutant II" rein gar nichts mit dem Sci-Fi-Horror Mutant - Das Grauen im All von Alan Holzman zu tun und so kann es schnell passieren, dass man, wenn man um diesen Umstad nicht weiß, sehr schnell von diesem Film, der irrtümlich als zweiter Teil von "Mutant" auf dem deutschen Video- und DVD-Markt erschien, enttäuscht ist. Sieht man aber von dem irreführenden, deutschen Filmtitel ab, kann man dem Film schon als zwar harmloses, aber durchaus spannendes und gruseliges Horrorfilmchen etwas abgewinnen. Er hat eine interessante Geschichte, eine düstere unheimliche Atmosphäre, nette Effekte und gute Schauspieler, mit denen man sich schnell identifizieren kann.Ich sagte, die Geschichte ist zwar interessant, aber natürlich auch nicht unbedingt neu und außergewöhnlich originell, dennoch wird sie fesselnd und packend erzählt. Die Mutanten wirken tatsächlich mit ihren grau eingefallenen Gesichtern ein wenig wie Zombies, sowie ihre Gewohnheiten in Scharen auf wenige Menschen loszugehen. Allerdings werden wie üblich in solchen Filmen, Kleinstädter stets als allen Fremden feindselig gesinnte Hinterwäldler dargestellt, die immer der aktuellen Zeit etwas hinter her hinken. Ein wenig zu klischeehaft wird auch hier der ewig Alkohol trinkende Sheriff dargestellt, als ob es in Kleinstädten normal sei, dass die Ordnungshüter alle ein Alkoholproblem hätten.
Besonders gut und eine Gänsehaut verursacht hat mir die Szene in der Schule, wo Josh und Holly von einer Schar mutierter Kinder angegriffen werden, dies hatte wirklich eine grandiose Atmosphäre und erinnerte mich, obwohl ich keinen Vergleich habe, an grandios inszenierte Zombiefilme. Leider scheint es so, als gäbe es den Film nur in der geschnittenen Fassung in Deutschland, so habe ich ihn leider noch nie in seiner ursprünglich wohl etwas härteren und ungekürzten Originalfassung sehen können, auch wenn ich finde, dass dieser Film auch ohne große Splattereffekte auskommt, da er von seiner unheimlichen Atmo leben kann.
Mir gefällt "Mutant II" soweit eigentlich ganz gut, auch wenn ich mit dem Ende, auf das ich wiederum wegen der Spoilergefahr nicht eingehen werde, nichts so viel anfangen kann, merkt man da schnell, das man versucht hat aus einem mir unerfindlichen Grund den Film nur noch schnell abzudrehen, wo er bis dahin doch interessant und ich schätze mal auch mit großem Enthusiasmus gedreht wurde. Wings Hauser, den wir zum Beispiel auch aus Filmen wie "Maniac City" oder Nachtratten kennen, legt in diesem Film eine recht anständige Rolle hin und man nimmt ihm diese auch ab, da sie eigentlich recht authentisch und nicht sonderlich gekünstelt wirkt. "Mutant II" ist mit Sicherheit kein Hollywood-Blockbuster, aber dennoch ein annehmbares und spannendes Horrorfilmchen, den man sich anschauen kann, ohne es im Nachhinein zu bereuen.
Filmreview von: BudtheCHUD / Alle Reviews von BudtheCHUD
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Madison Home Video und in der Stephen King Collection von Elfra Film auf DVD erhältlich.
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Days of the Dead 3 - Evilution
Stand: 23.05.2012 03:08:45
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