Death Note

Originaltitel: Desu nôto
Herstellungsland: JapanJapan
Erscheinungsjahr:  2006
Regie: Tetsurô Araki

Darsteller

Figur

Light Yagami  Kim Hasper (Synchronsprecher)
L  Julien Haggége (Synchronsprecher)
Ryuk  Bernd Kuschmann (Synchronsprecher)
Misa Amane  Magdalena Turba (Synchronsprecherin)
Rem  Michaela Kametz (Synchronsprecherin)
Matsuda  Simon Roden (Synchronsprecher)
Hideki Ide  René Dawn-Claude (Synchronsprecher)
Mello  Nico Sablik (Synchronsprecher)
Near  Hannes Maurer (Synchronsprecher)
Aizawa  Andreas Meese (Synchronsprecher)
Mogi  Stefan Schleberger (Synchronsprecher)
Naomi  Silke Linderhaus (Synchrpnsprecher)
  
Genre: Thriller, Okkult, Fantasy, Action, Serien
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Inhalt

Light Yagami ist ein mathematisches Genie und zudem ein Ass im Denksport. Eines Tages findet er auf dem Schulhof ein kleines schwarzes Büchlein mit der Aufschrift “Death Note“. Bereits die ersten Seiten erzählen eine interessante Geschichte. „Ein Mensch, dessen Name in dieses Buch geschrieben wird, soll sterben“. Auf den kommenden Seiten wird auf die genaue Funktionsweise des Death Note eingegangen. Light nimmt das Buch zwar mit nach Hause, hält das ganze aber so hinfällig wie Kettenbriefe im Internet zu versenden.

Aus Langweile probiert er das Notizbuch aus. Wichtig dabei ist, dass man sein Opfer bereits gesehen haben muss, damit die Wirkung eintritt. Doch welchen Namen soll man nehmen? Man möchte ja niemand falsches nehmen, nur für den Fall, falls das Notizbuch funktionieren soll. Gut, Fernseher an, und gerade laufen auch noch Nachrichten, in denen über einen Massenmörder berichtet wird. Gesicht und Name der Person sind somit schon bekannt. Dann gilt es, eine Todesursache zu festzulegen. Tut man dies nicht, stirbt die Person an Herzversagen genau 40 Sekunden nach dem Eintrag. 40 Sekunden, die sich ins Ewige ziehen, den als der Mörder auf einmal wirklich stirbt, überkommt Light eine Herrschsucht, die Welt von Verbrechern und Übeltäter zu befreien.

Einige Wochen später. Mehrere Meldungen von Todesfällen bei Verbrecher werden gemeldet, die an plötzlichem Herzversagen sterben. Die Polizei ist mit ihrem Latein am Ende und wendet sich an das FBI. Diese spielen ihren Trumpf aus. Eine Person namens "L", ein Kerl mit unereichtem IQ, einem Genie auf zwei Beinen, ein Gott der Psychologie und Intuition widmet sich dem Fall. Plötzlich wird eine Sondersendung ausgestrahlt. Light, der seit geraumer Zeit auf verschiedensten Foren den Spitznamen "Kira" trägt, wird dabei von "L" konfrontiert, der ihn in eine Falle gelockt hat. Das Duell der Kontrahenten nimmt seinen Lauf, den beide wissen: Wer den ersten Fehler macht, verliert.

Kommentar

1. Jeder Mensch, dessen Name in dieses Buch geschrieben wird, soll sterben.

2. Die Wirkug des Death Note setzt nur ein, wenn der Verfasser das Gesicht des Opfers gesehen hat oder ihn bereits kennt. Menschen gleichen Namens werden nicht betroffen.

3. Nach dem notieren der Person bleiben dem Verfasser weitere 40 Sekunden um eine genauere Todesursache zu definieren. Tut er dies nicht, stirbt die Person an Herzversagen.

4. Bestimmt man eine Todesursache, so bleiben dem Verfasser weitere 400 Sekunden um genauere Details zu bestimmen.

5. Nach Festlegung einer Todesursache, kann der Zeitpunkt des Todes beliebig festgelegt werden.

6. Herausgetrennte Seiten und Schnispel des Death Note besitzen die selbe Wirkung.

7. Todeszeitpunkt und Ursache können innerhalb der Frist noch geändert werden, ist der Name einer Person erstmal notiert, ist der Tod unausweichbar.

8. Selbstmord ist als Todesursache nicht weiter zu definieren, da jeder Mensch die Kapazität dazu besitzt, sich selbst zu ermorden.

9. Damit ein Death Note in der Menschenwelt wirkt, muss es es Teil dieser Welt werden und von einem Shinigami abstammen.

10. Der Shinigami ist weiterhin nicht verpflichtet, den Besitzer über die genauen Regeln des Death Note aufzuklären.

...und es gibt noch einige andereRegeln. Ja liebe Leute, wenn ihr den Stoff von oben bis zu dieser Zeile gelesen habt und an der Grundidee von „Death Note“ Interesse gefunden habt, dann möchte ich nochmal genauer auf die Serie eingehen ob sich hinter der interessanten Storyline auch wirklich mehr verbirgt als es scheint. Eins steht dabei auf jeden Fall fest. Dass „Death Note“ zu den Top 3 der besten Anime aller Zeiten gerechnet werden muss, beweist der weltweite Fankreis der Serie, zu dem es mittlerweile eine Unmenge an Merchandise-Produkten, einige Realfilme und Videospiele, sowie die auf der Story basierenden Mangas gibt. Doch werden auch Anti-Anime-Fans an dieser Serie Gefallen haben? Nun, wenn man auf anspruchsvolles, gut durchdachtes Popcornkino im Gewand zahlreicher Ideen, sowie einem einwandfreien Zeichenstil und einem cleveren Soundtrack steht, ausgeschmückt mit der Intelligenz eines guten Thrillers, nun, warum den nicht?

Und was genau macht den die Serie so gut? Eine gute Story allein macht noch lange keine gute Serie, oder? Eben, und genau deswegen berichte ich nun was mir so gut gefallen hat.

Am Besten erzähle ich nochmal etwas zu Story, diese dürfte das größte Plus der Serie ausmachen. Die Idee, dass Menschen sterben sobald man ihren Namen in das Death Note schreibt, wird durch die vielen Regeln komplexer und spannender, so muss der Schreiber das Gesicht und Namen des Opfers kennen damit die Wirkung eintritt. Weiter oben habe ich die interessantesten Regeln bereits aufgelistet. Sicherlich stellt sich auch jeder die Frage, was es mit dem Buch auf sich hat. Nun, an dieser Stelle möchte ich nicht allzu viel verraten. Soviel sei bekannt, dass es aus dem Reich der Untoten von einem Todesgott (Shinigami) in der Menschenwelt verloren gegangen ist.

Dass wäre auch schon der nächste Punkt den ich ansprechen möchte, nämlich die Charaktere der Serie sowie ein paar Worte zur deutschen Synchronleistung. Die Hauptfigur, Light Yagami, (gesprochen von Kim Hasper, unter anderem bekannt durch Harry Osborn aus „Spider-Man“ oder Oliver's Twist) ein kluges Kerlchen der das Death Note bis aufs kleines Deatil ausnutzt und kennt, perfide Pläne hat, wie er unerkannt bleibt und seine Mordserie nicht auffällt. Bis zum bitteren Ende stellt sich der Zuschauer immer wieder die Frage: „Ist es nun richtig, böse Menschen zu töten?“
Aber was wäre den ein Bösewicht ohne guten Widersacher? (Wobei sich hier ganz klar die Frage stellt, wer welche Rolle einnimmt). Dass wäre in diesem Fall L, ja, richtig gelesen, der Kerl nennt sich einfach nur L, und der hat's richtig drauf. Der hat nämlich einen ganz eigenen Charakter, zum Beispiel läuft er immer barfuß, trink Zucker mit Kaffee (!), sieht verdammt gut aus und ist der Widersacher von Light. Dieser wird von Julien Haggége verkörpert (unter anderem bekannt als Sprecher von Kaito Kid aus Detektiv Conan, Tenshinhan aus Dragonball Z ). Und da L weder sein Gesicht zeigt, noch sein ganzer Name bekannt ist, hat Light ordentlich damit zu kämpfen und die zwei geben sich's richtig in Form von unglaublichen Gedankenduellen (was macht er als nächstes? Wie handelt er bloß?). Als Zuschauer ist man einfach nur total begeistert und denkt immer wieder: „Man, wie kommt man nur auf so Ideen!?“ Aus dieser Grundidee ergibt sich nämlich folgendes: Schafft es L, Kira zu enttarnen dass er der Mörder ist, gewinnt er, wenn Light es schafft seinen wahren Namen herauszufinden, so muss er ihn nur noch ins Death Note schreiben – genial oder? Und das Ganze wird in 37 Episoden spannend erzählt und vorgetragen. Fans von Serien wie „Cold Case - Kein Opfer ist je vergessen" werden begeistert sein.

Die Synchronisation ist ebenfalls gut ausgefallen und kann mit der O-Tonspur locker mithalten. Besondere Merkmale oder Glanzleistungen gibt es hierbei eigentlich nicht, man darf eine sehr gute Synchronisation in Form eines Filmes von 20th Century Fox oder Universal erwarten.

Einziges Manko der Serie liegt mal wieder auf dem Verkaufspreis (was bei deutschen Animes ja nix neues ist), die 37 Folgen sind auf jeweils acht DVDs aufgeteilt worden, eine Gesamtbox gibt es hierzulande leider noch nicht. Komischerweise waren auf den ersten DVDs die alten FSK-Symbole in Übergröße auf dem Cover. Die Logik dahinter bleibt nach wie vor noch fragwürdig.

Der Soundtrack zur Serie wartet ebenfalls mit ein paar genialen Tracks auf, unter anderem natürlich L's Theme (unbedingt bei youtube oder anderen Seiten reinhören, klingt sehr nach „Tingular Bells“ von „Der Exorzist“). Ein paar orchestrale Stücke sind ebenfalls enthalten. Von Charakter Themes zu einzelnen Tracks ist alles mögliche enthalten. Vor allem für die musikalische Untermalung von eigenen Homevideos sehr gut geeignet (da spreche ich aus Erfahrung, hehe).

Fazit: Diesmal fasse ich mich kurz. Holt euch die erste Volume, der Rest geht dann wie von selbst.

Filmreview von: Preytor / Alle Reviews von Preytor

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Veröffentlichungen

Auf deutscher Sprache ist die Serie auf acht einzelnen DVDs bei Panini Video erschienen. Wer das englische Tonformat bevorzugt, darf sich beim englischen Anime-Label Manga Entertainment umschauen, dort ist die Serie auf jeweils fünf DVDs erschienen sowie in einer edlen Box, die alle 37 Folgen enthält.

Filmbewertung

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