Buffy - Im Bann der Dämonen - Staffel 7

Originaltitel: Buffy the Vampire Slayer - Season 7
Alternativtitel: BtVS
Buffy
Buffy the Vampire Slayer: The Series
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  2002
Regie: David Solomon
Nick Marck
James A. Contner
[Alle Regisseure anzeigen]

Darsteller

Figur

Sarah Michelle Gellar  Buffy Summers
Nicholas Brendon  Xander Harris
Alyson Hannigan  Willow Rosenberg
Anthony Head  Rupert Giles
James Marsters  Spike
Emma Caulfield  Anya
Michelle Trachtenberg  Dawn Summers
Tom Lenk  Andrew Wells
Eliza Dushku  Faith
D.B. Woodside  Schuldirektor Robin Wood
Nathan Fillion  Caleb
  
Genre: Grusel, Vampire, Komödie, Fantasy
Sequels: Buffy - Der Vampir-Killer (1992)
Buffy - Im Bann der Dämonen - Staffel 1 (1997)
Buffy - Im Bann der Dämonen - Staffel 2 (1997)
Buffy - Im Bann der Dämonen - Staffel 3 (1998)
Buffy - Im Bann der Dämonen - Staffel 4 (1999)
Buffy - Im Bann der Dämonen - Staffel 5 (2000)
Buffy - Im Bann der Dämonen: Noch einmal mit Gefühl (2001)
Buffy - Im Bann der Dämonen - Staffel 6 (2001)
Buffy - Im Bann der Dämonen - Staffel 7 (2002)
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Inhalt

Die Zeit des "Geplänkels" ist vorüber. Das Urböse, die dunkle Macht hinter allen finsteren Mächten des Universums, tritt schließlich selbst auf den Plan. Nicht nur, um die Jägerin und ihre Freunde ein für alle mal auszuschalten, sondern um die Welt für alle Ewigkeit in Finsternis zu stürzen. Buffy muß alle Kräfte, die ihr zur Verfügung stehen, sammeln, um dieser Herausforderung gewachsen zu sein, während sie unerwartete Hilfe bekommt. Doch am Ende kommt die Bedrohung nicht nur von außen, und die Lage spitzt sich immer mehr zu. Führt Buffy einen Kampf, den sie am Ende gar nicht gewinnen kann? Doch die finale Schlacht läßt sich nicht abwenden, das Böse sammelt alle seine Kräfte dafür. Und die Stunde der endgültigen Entscheidung naht...

Kommentar

Jahr sieben für Buffy, und das Ende eines langen Weges. Nachdem einem die Charaktere nun so ans Herz gewachsen sind heißt es Abschied zu nehmen, endgültig und für immer. Das fällt mehr als schwer, jedenfalls den Buffy Fans wie mir, zumal diese letzte Staffel wahrlich noch einmal alles aufbietet, was diese Serie so einmalig gemacht hat. Und zu meiner Lieblingsserie, ganz ohne Zweifel. So ist es den Machern, auch nach einigen Tiefen, immer wieder gelungen neue großartige Geschichten aus dem Hut zu zaubern, und ein Höhepunkt folgte dem nächsten. Denn war es nach dem Ende der sechsten Staffel wieder einmal schwierig noch an eine Steigerung zu glauben, oder zumindest an etwas gleichwertiges, so zeigt uns Staffel sieben, daß es immer wieder geht - hier wird nicht etwa gekleckert, sondern noch einmal richtig geklotzt. Und natürlich will ich da noch mal einen ausführlichen Blick darauf werfen, auf Buffy und ihre Freunde.
Rückblick. Erinnern wir uns an Episode 44, aus der dritten Staffel. Sie trug den Namen "Heimsuchungen". Damals trat die Macht des Bösen auf, ein unbekanntes Wesen, das keine körperliche Form hatte, aber Gestalten von Menschen annehmen konnte. Buffy konnte es nicht besiegen, aber das bedrohte Leben von Angel retten. Es war schon eine unheimliche Bedrohung, die dann aber wieder schnell in Vergessenheit geriet, weil sie nicht wieder auftauchte. Jedenfalls bis zur siebten und letzten Staffel, wo die Fronten dieses mal ganz schnell geklärt werden. Kein Geplänkel mehr, keine falschen Fährten, die Macht des Bösen kehrt zurück, genauer, das Urböse, das einmal mehr Form annimmt und in Gestalt realer, aber verstorbener Menschen auftritt und anfängt für große Unruhe zu sorgen. Und sie kündigt nicht weniger als die baldige Apokalypse an - der Welt droht also einmal mehr der Untergang.
Schon die erste Episode der siebten Staffel ist grandios. nicht nur, weil der neue Hauptgegner vorgestellt wird, der sich grundlegend von allen vorigen unterscheidet, weil er oder es in immer wieder neuen Gestalten auftritt, sondern auch, weil wieder mal für schöne Kontinuität gesorgt wird. So kehren gleich in der ersten Episode alle Hauptbösewichte der vergangenen Staffeln noch mal zurück und haben starke Auftritte - da muß jedem Buffy Fan das Herz aufgehen. Später darf auch Joyce noch mal zurückkehren, die Mutter von Buffy und Dawn, was mich besonders gefreut hat. Ebenso Angel, der zum Finale nochmals zurückkehrt, runder hätte die Serie wirklich nicht abschließen können. Und natürlich kehrt auch Giles wieder zurück, der zwischenzeitlich ja nur noch Gaststatus in der Serie hatte - und selbst Faith, die zweite Jägerin, erhält nochmals eine wiederkehrende Rolle. Tolle Geschenke für uns Buffy Fans.
Aber es sind keinesfalls nur die wiederkehrenden Rollen, welche diese Staffel wieder mal einzigartig machen, auch die Geschichten und die ganze Entwicklung selbst tragen entscheidend dazu bei. Hatte ich in der sechsten Staffel zunächst noch die Nase gerümpft, wir erinnern uns an das Trio der Möchtegern-Ganoven, dann geht es dieses mal wieder in die Vollen. Das Urböse, aus dem letztlich alles andere Böse überhaupt hervorgegangen ist, wird tatsächlich als die größte Bedrohung dargestellt, die Sunnydale, unsere geliebte Clique, und die gesamte Welt jemals bedroht hat. Und nicht nur mit Worten und Andeutungen, obwohl das Spiel mit Personen und dem Verstand, das Spiel mit Täuschung und Gehirnwäsche schon bedrückend genug ist, nein, es tauchen weitere Gegner auf, die Buffy und den anderen böse zusetzen, mehr als je zuvor. Keine Phrase, denn hatte Buffy auch vorher immer wieder schon mal schwere Kämpfe, so nimmt das hier neue Dimensionen an.
Neben den üblichen Vampiren und Dämonen tauchen hier neue, viel stärkere Gegner auf, angefangen mit Spike, der wieder eine Seele hat und nun um so anfälliger für das Böse ist, das ihn zunehmend beeinflußt und wieder das Dunkle in ihm hervorbringt. Spike verfällt scheinbar dem Wahnsinn, hin und her gerissen zwischen seiner Liebe zu Buffy und dem neuen Killerinstinkt. Wird Spike wieder zu einem Gegner, an der Seite des Urbösen, und gegen Buffy? Dann taucht der Turok-Han auf, eine Art Ur-Vampir, stärker als alles, was Buffy in dieser Form je bekämpft hat. Buffy muß dabei schwer einstecken - nicht oft sah man so deutliche Blessuren und Wunden bei ihr. Wie soll sie mit diesem Gegnertyp fertigwerden, den nicht mal ein Pflock aufhält? Und dann Caleb, der dunkle Priester, die rechte Hand des Urbösen, gegen den Buffy ebenfalls keine Chance zu haben scheint. Und als sie dann in einer Vision sieht, was tatsächlich zum finalen Kampf wartet, die Armeen der Finsternis, scheint die Apokalypse tatsächlich und endgültig nicht mehr aufzuhalten.
Dunkle Zeiten in Sunnydale. Damit kein falscher Eindruck entsteht, auch in dieser Staffel bleibt der typische Buffy Humor wieder enthalten. Aber wie schon zuvor steht die Ernsthaftigkeit im Mittelpunkt, das Drama, und alles steuert auf ein großes Finale zu. Was sich dabei vorher schon angekündigt hatte, in den letzten Staffeln - die Clique ist längst nicht mehr das starke Fundament der Jägerin, auf das sie anfangs noch blind vertrauen konnte. Nie zuvor stand die Jägerin so einsam und alleine, und um so krasser, daß der einzige Freund, dem sie wirklich noch vertrauen kann, Spike ist. Giles, ihr einstiger Mentor und väterlicher Freund, läßt sie im Stich, ebenso wie andere, und kurz vor dem Finale verliert Buffy praktisch alles. Ihre Freunde, ihre Aufgabe, ihre Familie, und ihre Rolle als treibende Kraft im Kampf gegen das Urböse.
Starker Tobak. Das ist nicht einfach zu verdauen, und so sehr hatte ich lange nicht mehr mit Buffy gelitten - mal abgesehen vom Tod am Ende der fünften Staffel. Nie hat man Buffy so verletzlich gesehen, nie trauriger und verlorener. Auch wenn sich am Ende die Waagschale doch wieder in ihrer Richtung neigt, es war ein echter Schock. Und das Ende überrascht dann auch, nicht durch das, was passiert, sondern wie es passiert. Wie Joss Whedon im Audiokommentar der letzten Episode sagt - schön, daß er sich die Zeit dafür genommen hat - in den ersten Jahren wären solche Szenen schlicht unmöglich gewesen. Es standen weder die Mittel zur Verfügung, noch war die Tricktechnik so weit fortgeschritten, doch nun, auch fürs Fernsehen bezahlbar, konnte der Serie ein mehr als denkwürdiges Ende gesetzt werden. Ich jedenfalls war begeistert.
Und noch etwas möchte ich hier erwähnen. Joss Whedon ist nun wirklich nicht gerade ein Typ für erfüllte und dauerhafte Partnerschaften innerhalb der Serie. Das hat er auch in Audiokommentaren offen zugegeben. Wenn die Hauptdarsteller liebten, dann endete das in der Regel in Fiaskos. Und wenn Partnerschaften, dann waren die nie von Dauer. Das Thema Liebe und Partnerschaft, jedenfalls auf Dauer, funktionierten in Buffy nicht. Aber okay, das ist in den meisten Serien so, wenn nicht die Serie eine Ehe schon vorgibt, dann erleben wir nicht Beständigkeit und Treue, sondern eher One Night Stands und fliegende Partnerwechsel - beständige, wahre Liebe ist in Serien allzu oft ein Fremdwort. Ich will hier kein Moralapostel sein, aber mich nervt das schon gehörig, wenn Serien den gleichen Werteverfall wiedergeben wie in der Realität, wo beständige Beziehungen auch seltener werden, wie die Scheidungsrate zeigt, und wo One Night Stands und fliegende Partnerwechsel "cool" und "in" sind. Um so schöner, wenn eine solche Serie dann doch gerade da auch Werte vermitteln kann.
Ja, Joss Whedon hat die Charaktere für ihr Liebesleben leiden lassen. Aber er hat dennoch Werte gesetzt, ob mit Willow auf lesbischer Ebene, die nur zwei echte Partnerschaften eingegangen ist, oder mit Buffy, wo in der siebten Staffel noch mal ganz deutlich wird, daß sie immer nur einen Mann tatsächlich geliebt hat. Angel. Das klang auch in anderen Staffeln immer wieder durch - und es macht den Konflikt um Spike nur um so interessanter. War das in Staffel sechs noch alles düster und dunkel, ich erinnere nur an die Beinahe-Vergewaltigung, so nimmt das jetzt einen ganz neuen Verlauf. Angefangen als düstere und verhängnisvolle Affäre entwickeln sich nun, mit Spikes Seele, ganz neue Gefühle beidseits, und eine tolle weitere Entwicklung nimmt ihren Lauf. Buffy fühlt etwas für Spike, und es will den Anschein nehmen, als würde daraus doch noch echte Liebe. Auf eine gewisse Weise stimmt das dann auch wirklich.
Es ist schon irgendwie beeindruckend, wie diese Beziehung verläuft. War es in der letzten Staffel noch das anrüchige, das verbotene, und vor allem der sexuelle Aspekt allein, der den Reiz schuf (und sicherlich für gute Quoten sorgte), so spielt das in der siebten Staffel zunehmend keine Rolle mehr. Andere mögen hier die Nase rümpfen, ich freue mich, wenn auch solche Werte mit einfließen, gerade in so eine Serie, die ja in Hauptsache bei einem jüngeren Publikum punktet, aber nicht nur. Buffy und Spike lernen anders miteinander umzugehen, beide versuchen sich in einer tiefen, aufrichtigen Freundschaft, die ohne Sex auskommt, und die letztlich auch für die Jägerin viel wertvoller ist als alles andere. Das zeigt sich in der drittletzten Folge ganz deutlich. Während sich Willow mit ihrer neuen Flamme, sowie Xander und Anya wieder mal dem Sex hingeben, ist Spike der einzige, der zu der ausgestoßenen und einsamen Buffy steht. Er bietet ihr seine Hilfe auf ungewöhnliche Weise an, und Buffy kann das annehmen. Sie bittet ihn sogar mit ihr die Nacht zu verbringen, Arm in Arm - was normalerweise unweigerlich zu einer Bettszene führt. Nicht so in diesem Fall. Die stärkste Kraft gewinnt Buffy daraus, daß das nicht passiert, sondern daß Spike sie einfach nur im Arm hält - hier ist ein neuer Punkt, eine neue Ebene der Freundschaft erreicht. Spike weiß, daß Buffy ihn nicht liebt, was später auch in der Abschiedsszene ganz deutlich wird, und ebenso schön ist es - für mich und andere Fans der Liebe zwischen Buffy und Angel - daß eine Option offenbleibt, daß die beiden doch noch zusammenfinden können. Das hatte ja auch nie ganz aufgehört, und für mich ist es das pefekte Ende für diese Serie. Andere mögen da Spike favorisieren und die Dinge anders sehen, aber für mich war die Entwicklung beider Beziehungen so perfekt.
Von der Liebe zu den Episoden, hier wieder der Überblick über alle Folgen dieser siebten und letzten Staffel von Buffy:

123. Alles auf Anfang
Das siebte Jahr in Sunnydale beginnt, und für Dawn beginnt auch gleichzeitig wieder die Schule, in der neu eröffneten Sunnydale High. Buffy ist davon wenig angetan, denn schließlich gibt es immer noch den Höllenschlund unter dem Fundament der Schule. Und ihre Befürchtungen sind nicht unbegründet, denn etwas lauert in der Schule, etwas Dunkles. Bald schon geraten Dawn und andere Schüler in große Gefahr, und Buffy muß eingreifen. Dazu taucht auch Spike wieder auf, doch er ist seltsam verändert. Es scheint, als ob er den Verstand verloren hat...

124. Das Monster aus der Tiefe
Anya ist weiterhin als Rachedämon unterwegs, und einer ihrer Aufträge bringt ein großes Wurmmonster hervor, welches fortan eine Frau verfolgt. Buffy bekämpft das Ungeheuer, während die Clique versucht Anya dazu zu überreden den Zauber zurückzunehmen. Und diese ist längst nicht mehr so selbstsicher und hart wie in ihrer ersten Zeit als Dämon. Doch als sie sich wirklich erweichen läßt geschieht eine Tragödie, in die Spike verwickelt ist, der zunehmend den Bezug zur Realität zu verlieren scheint...

125. Willows Welt
Willow befindet sich noch immer in England, in der Obhut von Giles, der zu ihrer Genesung beiträgt. Und endlich ist die Zeit gekommen, da Willow nach Sunnydale zurückkehren kann, auch wenn sie immer noch unter den Geschehnissen des letzten Jahres leidet. Doch sie will ihre Freunde wiedersehen, auch auf die Gefahr hin von diesen vielleicht nicht mehr akzeptiert zu werden. Und als Willow heimkehrt ist niemand da, um sie zu empfangen, die schlimmen Befürchtungen scheinen sich zu bewahrheiten. Gleichzeitig warten die Freunde am Flughafen, doch Willow kommt nicht. Etwas seltsames geht in Sunnydale vor, und Willow gerät in große Gefahr...

126. Hilflos
Buffy hat einen neuen Job. Der neue Direktor der Sunnydale High hatte ihr angeboten dort als Schülerberaterin zu arbeiten, und Buffy hat angenommen, auch um in der Nähe ihrer Schwester sein zu können. So lernt sie die junge Cassie kennen, ein seltsames Mädchen, das genau zu wissen scheint, wann der Tag ihres Todes kommen wird. Buffy schließt das Mädchen sofort ins Herz und versucht die mit allen Mitteln zu beschützen. Sie vermag sogar eine große Gefahr von ihr abzuwenden, im letzten Augenblick, doch wird das genügen, das Mädchen zu retten? Cassie will nicht sterben, aber sie glaubt, daß ihre Zeit gekommen ist...

127. Wandlungen
Anya leidet sehr unter ihrer inneren Zerrissenheit. Einerseits Rachedämonin, andererseits mit menschlichen Gefühlen behaftet, wagt sie einen entscheidenden Schritt, um endlich wieder die volle Anerkennung in der Welt der Dämonen zu erhalten. Nach der Demütigung eines Mädchens durch Studenten metzelt sie eine ganze Gruppe grausam dahin, mit Hilfe eines Spinnendämons. Die Tat bleibt nicht unentdeckt, und Buffy wei8ß, daß der Moment der Entscheidung gekommen ist. Gegen den starken Widerstand von Xander zieht sie los, um Anya zu töten, während Xander dies noch zu verhindern sucht. Doch der Kampf auf Leben und Tod rückt unaufhaltsam näher...

128. Liebesbeweise
In Sunnydale geht ein Liebeszauber um, dem Dawn zunächst verfällt, als sie einen Football Spieler anhimmelt. Buffy will diesem deshalb die Leviten lesen, und verfällt alsbald selbst dem Zauber. Es dauert nicht lange, bis es auch noch Willow und Anya erwischt, und nur Xander ist noch da, um seinen Freundinnen zu helfen. Aber kann es ihm gelingen den Zauber irgendwie zu brechen?

129. Gespräche mit Toten
Und wieder einmal gehen in Sunnydale seltsame Dinge vor sich. Als Buffy gegen einen Vampir kämpft erkennt sie in ihm einen ehemaligen Mitschüler. Im Gespräch kommen beunruhigende Dinge ans Licht. Währenddessen hat Dawn eine geisterhafte Begegnung mit ihrer verstorbenen Mutter, die sie vor Buffy warnt, und Willow erhält eine Botschaft von der verstorbenen Tara. Doch diese Nachricht ist alles andere als schön, und in Willow keimt alsbald ein böser Verdacht. Denn die Botschaft von Tara lautet, daß Willow Selbstmord begehen soll, um die Welt nicht doch noch ins Verderben zu reißen...

130. Unschuldig schuldig
Buffy befürchtet, daß in Spike trotz seiner neuen Seele die Blutgier wieder erwacht ist, und sie beginnt ihn zu überwachen. Und Spike scheint wirklich nicht er selbst zu sein, sondern unter einem dunklen Einfluß zu stehen. Das Urböse hat von ihm Besitz ergriffen, anchdem es sich auch der Clique offenbart hatte. Und Buffy weiß, daß die endgültige Apokalypse droht, dennoch sorgt sie sich nun mehr um Spike, weil sie weiß, daß sie ihn für den entscheidenden Kampf brauchen wird. So versucht sie ihrem Freund zu helfen. Gleichzeitig beginnt in England eine unheimliche Mordserie an Mitgliedern des Rates der Wächter. Einer der Sterbenden hinterläßt Giles eine beunruhigende Nachricht...

131. Boten des Bösen
Buffy weiß, daß Spike wieder tötet. Doch sie kann ihn nicht umbringen, sondern nimmt ihn mit nach Hause, um ihn unter Beobachtung zu halten. Sie will einen Weg finden ihm zu helfen. Unterdessen ist Andrew wieder in der Stadt, das letzte Mitglied der Dreierbande aus dem letzten Jahr, die für den Tod von Tara verantwortlich waren. Willow trifft auf ihn und schleppt ihn mit zu Buffy. Auch Andrew stand unter dem Einfluß des Bösen, und er wird fortan im Haus von Buffy gefangengehalten...

132. Wenn die Nacht beginnt
Spike ist von den Boten des Bösen entführt worden, und das Urböse selbst läßt ihn nun von einem Turoki-Han foltern. Währenddessen sucht die Clique nach Spike, doch vergeblich. Da taucht plötzlich Giles wieder in Sunnydale auf, doch er kommt nicht alleine. Drei Mädchen begleiten ihn, und wie sich herausstellt sind alle drei potentielle Anwärterinnen auf den Posten der Jägerin, sollte Buffy etwas zustoßen. Giles erzählt, daß alle Anwärterinnen rund um die Welt in Gefahr sind, da die Macht des Bösen sie auszulöschen sucht. Und es gibt noch schlimmere Kunde, der Rat der Wächter wurde vollständig ausgelöscht. Buffy weiß endgültig, daß die Entscheidung naht, der finale Kampf zwischen den Mächten des Guten und Bösen. Alle Anwärterinnen werden deshalb nach Sunnydale berufen, rund um die Welt, um zur letzten schlacht gerüstet zu werden...

133. Showtime
Die Anwärterinnen versammeln sich in Sunnydale, doch die Stimmung ist mehr als schlecht. Es gibt immer wieder Opfer unter ihnen, und dann verliert Buffy auch noch einen Kampf gegen einen Turok-Han. Sie wird schwer verletzt und muß flüchten. Die Moral unter den Mädchen sinkt immer weiter, vor allem, als auch noch eine Verräterin entlarvt wird. Denn das Urböse hatte sie ermorden lassen und ihren Platz eingenommen. Buffy weiß, daß ein Zeichen her muß, ein Sieg, um die Hoffnung nicht zu verlieren. Zu allem entschlossen stellt sie sich noch einmal dem Turok-Han, in einer Art Arena, und mit den Anwärterinnen als Zuschauer...

134. Die Anwärterin
Es treffen immer noch Anwärterinnen in Sunnydale ein. Ein Zauber von Willow zeigt, daß eine der potentiellen Kandidatinnen mitten unter ihnen in Sunnydale lebt, offenbar schon seit langer Zeit unentdeckt. die Überraschung ist groß, als der Zauber offensichtlich auf Dawn deutet, und dieses selbst hat alle Mühe mit dieser neuen Situation umzugehen. Daher läuft sie erst einmal weg, um zu sich selbst zu finden, und gerät in große Gefahr, an der Seite einer Schulkameradin. doch die beiden wissen sich zu wehren, und in Dawn keimt plötzlich ein Verdacht...

135. Der Mörder in mir
Willow kann die Vergangenheit und die Trauer um Tara endlich ablegen - und findet sich bald in den Armen von Kennedy wieder, einer der Anwärterinnen im Hause von Buffy. Als es zum ersten Kuß kommt hat das allerdings schlimme Folgen, Willow verwandelt sich äußerlich plötzlich in den toten Warren, den Mörder von Tara. entsetzt läuft sie weg, und sie versucht ein Mittel gegen den offensichtlichen Zauber zu finden. Kennedy will ihr helfen, doch die Situation eskaliert, als sich Willow auch metal immer mehr in Warren zu verwandeln scheint...

136. Das erste Date
Buffy erhält eine Einladung zum Abendessen - vom Direktor der Sunnydale High, für den sie ja seit einiger Zeit arbeitet. doch Buffy vermutet längst, daß Wood ein dunkles Geheimnis trägt, daher nimmt sie an, um die Wahrheit herauszufinden. Und auch Xander hat mal wieder Glück, er hat für den selben Abend ein Date, mit einer mehr als verführerischen Frau. doch Lissa ist ein Dämon, und wieder einmal gerät Xander in Lebensgefahr. Denn Lissa will mit seinem Blut einen weiteren Turok-Han befreien. Kann Buffy dem Freund noch rechtzeitig zu Hilfe eilen?

137. Das Angebot
Direktor Wood macht Buffy ein überraschendes Geschenk, die einstige "Notfalltasche" seiner verstorbenen Mutter. Darin befinden sich diverse Utensilien, Amulette, Waffen, ein Buch und eine kleine Kiste. In dieser Kiste finden sich Schattenwerfer-Figuren, die in einem bestimmten Ritual den Übergang in eine andere Dimension ermöglichen. Buffy geht das Risiko ein und trifft auf der anderen Seite die Schattenmänner. Die bieten ihr auch Hilfe an, zu einem hohen Preis. Einen Preis, den Buffy nicht bereit ist zu bezahlen. Doch bald muß sie erkennen, daß diese Ablehnung vielleicht ein großer Fehler war. Die Worte der ersten Jägerin, "es ist nicht genug", erhalten eine schreckliche Bedeutung...

138. Der Geschichtenerzähler
Es gibt wieder einmal Ärger in der Sunnydale High. Die Schüler scheinen mehr und mehr durchzudrehen, und eine gewaltige Zerstörungswut greift um sich. Bald wird klar, daß das Siegel des Höllenschlundes schuld ist, das sich selbst zu öffnen droht. Es wählt sich dafür Schüler aus, um Hilfe zu leisten, einige werden sogar zu neuen Todesboten. Und Buffy wird klar, daß es nur einen Weg gibt, das Unheil noch aufzuhalten, das Blut dessen, der als erster versucht hatte das Siegel zu öffnen. Und dieser erste ist Andrew...

139. Mütter und Söhne
Direktor Wood hat längst herausgefunden, wer damals seine Mutter, eine Jägerin, umgebracht hat. Es war niemand anderes als Spike. Daher sinnt er seither auf Rache, und wartet nur auf den richtigen Augenblick. Dafür gerät auch die Mission gegen das Urböse, der er sich angeschlossen hat, in den Hintergrund. Und Wood erhält unerwartete Hilfe - von Giles, der Spike nun auch tot sehen will, weil er ihn für gefährlich und völlig unberechenbar hält. Denn Spike ist tatsächlich ein Schläfer, der durch einen Trigger jederzeit vom Urbösen aktiviert werden kann. Und so kommt es schließlich zum Kampf zwischen Wood und Spike, während Giles Buffy ablenkt, um sie von diesem Kampf fernzuhalten...

140. Caleb
Und wieder einmal ist eine neue Anwärterin auf dem Weg nach Sunnydale, als sie plötzlich von Todesboten angegriffen wird. Doch sie kann entkommen, Mithilfe eines Priesters in dessen Auto, der sich jedoch schnell selbst als Helfer des Urbösen entpuppt. Und als Herr der Todesboten. Er verletzt das Mädchen schwer und schickt sie mit einer Botschaft zu Buffy, die eindeutig und offen auf eine Konfrontation abzielt. Zu dieser Zeit taucht überraschend eine geläuterte Faith wieder in Sunnydale auf. Nach anfänglichem zögern freut sich Buffy über die Hilfe. Mit ihr und den Anwärterinnen zieht sie dann gegen Caleb, den dunklen Priester, in den Kampf...

141. ...und raus bist du
Der Kampf gegen Caleb endete in einer Katastrophe. Tote Anwärterinnen, Verletzte, und Xander, der ein Auge verloren hat und im Krankenhaus liegt, Buffy hatte die Situation völlig unterschätzt. Doch nach dem ersten Schock und einer Phase der Regeneration will Buffy Caleb erneut angreifen - und erntet enormen Widerstand seitens ihrer Freunde. Es kommt zu einem Konflikt, der völlig eskaliert, und am Ende verliert Buffy alles. Sie muß ihre Freunde im Augenblick der größten Not verlassen, da Faith zur neuen Anführerin berufen wird. Traurig und einsam zieht Buffy von dannen...

142. Die Quelle der Macht
Spike hatte nichts mitbekommen von der Entmachtung Buffys, und er macht sich voller Wut auf die Suche nach ihr. Währendessen bereitet sich die Gruppe um Faith auf eine neue Mission gegen Caleb vor, aber es soll kein direkter Angriff werden. Buffy gewinnt neue Hoffnung durch Spike und macht sich auf den Weg zu Caleb, um sich ihm alleine zu stellen. Sie entdeckt dessen großes Geheimnis und nimmt eine mächtige Waffe in Besitz. Doch gleichzeitig geraten Faith und die anderen in eine tödliche Falle, und es kommt zu einer Katastrophe...

143. Das Ende der Zeit (1)
Nach der Katastrophe. Es gab weitere Opfer unter den Anwärterinnen, und Faith liegt im Koma. Doch sie erwacht wieder, nachdem Buffy mit der Waffe nach Hause zurückgekehrt ist. Sie wird wieder aufgenommen und versöhnt sich mit ihren Freunden. Alle wissen nun, daß Buffy eine entscheidende Waffe im Kampf gegen das Böse gefunden hat, und es gibt neue Hoffnung die Apokalypse doch noch aufzuhalten. Doch Buffy will mehr wissen, und sie findet die letzte verbliebene Hüterin der Waffe. Da taucht Caleb auf, und es kommt zum Entscheidungskampf. Buffy erhält dabei unerwartete Hilfe...

144. Das Ende der Zeit (2)
Buffy hat das Geheimnis der Waffe ergründet, und sie hat von Angel ein Amulett erhalten, das bei der Entscheidungsschlacht helfen kann. Sie vermacht es Spike, der einzige, der berufen ist es tragen zu können. Doch das alles reicht noch nicht, um tatsächlich gegen ganze Armeen an Turok-Han bestehen zu können, und Buffy muß noch einen weiteren Schritt gegen, um sich und ihre Truppe zu stärken. Einen ungewöhnlichen Weg, der alles verändert, auch ihr eigenes Schicksal. Danach zieht die Truppe in die Schlacht, und der Augenblick der Entscheidung ist gekommen. Kann das Urböse aufgehalten werden, oder überrennen seine Armeen die Erde? Die grausame Schlacht beginnt...

Beste und schlechteste Folgen: Bei den schlechten Folgen kann ich es dieses mal kurz halten, es gibt nicht viele davon. "Liebesbeweise" gehört für mich dazu, denn die Sache mit dem Liebeszauber - das hatten wir nicht zum ersten mal - mag zwar für manche lustig sein, für mich war es einfach nur nervig. "Der Geschichtenerzähler" hat mir auch nicht so gefallen, nicht wegen der eigentlichen Geschichte hier, sondern wegen dem Nervfaktor Andrew. Der sorgt in dieser Staffel für die Heiterkeit, neben Xander und Anya, aber manchmal nervt er einfach nur. Und in "Das erste Date" ist es auch nicht gerade spannend, daß Xander wieder mal einer Dämonenfrau auf den Leim geht, wobei er es andererseits durchaus verdient hat, nachdem was er Anya angetan hatte. Dennoch haben wir das schon zu oft gesehen. Das war es dann aber auch schon an Minuspunkten für mich, ansonsten gestaltete sich diese Staffel durchweg positiv. Da gäbe es viele folgen, wie schon gleich die erste mit dem Wiedersehen aller vergangener Hauptbösewichte, oder "Hilflos", da einen die Geschichte um Cassie tief bewegt, wie Buffy zwar die schlimmsten Dämonen besiegen kann, aber gegen das Schicksal machtlos ist, oder "Wandlungen", das Schicksal von Anya, wobei diese Folge auch noch mit einer faustdicken Überraschung aufwartet. Es lohnt nicht hier noch weiter aufzuzählen, die ganze Staffel ist hervorragend und für mich ein krönender Abschluß für die Serie, vor allem mit dem spektakulären Ende. Schöner und würdiger hätte ich es mir nicht vorstellen können.

Technische Information: Kurz und bündig an dieser Stelle, die Qualität in Ton und Bild entspricht jener der letzten Staffeln, Dolby Surround Ton in deutsch und englisch, ein 16:9 Bild in 1,78:1, und wieder interessante Extras zu den Hintergründen runden das Erlebnis einer tollen Staffel ab. Auch wenn auch diese Staffel eigentlich ursprünglich in Vollbild gedreht worden ist...

Fazit: Auch hier kann ich mich kurz fassen, da schon alles über diese Serie gesagt ist, was zu sagen war. Ein für mich toller und würdiger Abschluß unter eine Serie, die wirklich Fernsehgeschichte geschrieben hat, mit einem neuen Konzept, das inzwischen viel Nachahmung gefunden hat. Das einzig Trauriger hier ist, daß es wirklich damit zu Ende war, keine Fortsetzungen mehr, da sich Joss Whedon anderen Projekten zugewandt hat. Doch Buffy gehört nach wie vor zu meinen Lieblingsserien, und auch nach dem x-ten anschauen gibt es von Langeweile keine Spur. Ich kann diese Serie allen Interessierten nur wärmstens weiterempfehlen, sofern einen diese Materie interessiert, dann kann man mit Buffy nichts falsch machen. Und ich liebe diese Serie...

Filmreview von: Gandalf01 / Alle Reviews von Gandalf01

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Die Serie ist bei 20th Century Fox Home Entertainment auf DVD erschienen, sowohl als einzelne Staffelboxen, als auch in Komplettauflagen.

Filmbewertung

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Weitere Kommentare zum Film

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Berti, 19.12.10
Wieder ein wundervolles Review in dem man mit jedem einzelnen Buchstaben die Begeisterung und Liebe für diese tolle Serie spürt und mich als Erinnerung wieder zurück versetzt als ich sie mir auch angeschaut habe und genau so dafür empfinde! Tja die 7. Staffel handelt also komplett vom Weltuntergang. Jede einzelne Folge arbeitet auf das große Finale hin. Alles dreht sich nur noch um das Ur-Böse und wie man es vernichten kann. Diese Staffel ist anders als alle anderen bisher weil sie so finster und düster ist. Ohne Hoffnung und kaum positiver Momente. Sie fesselte mich nicht mehr so wie die anderen zuvor und dennoch wartete ich gespannt wie es wohl weiter gehen wird. Die Story rund um das UR- Böse ist verwirrend und gefällt mir gar nicht. Leider nimmt auch die Beziehung von Buffy und Spike nicht die Wendung die ich mir erhoffet hatte für die zwei, auch wenn sie sich endlich näher kommen, und sie ihn wohl endlich liebt aber auf eine andere Art und Weise, gibt es keine körperliche Vereinigung mehr. Der einzige Tiefgang der Story ist eben die von Spike und Buffy, alles andere nervte mich bloß. Die naiven und ängstlich wirkenden Anwärterinnen, der Witzbold mit seiner Kamera dauernd, dass die Grundfiguren eher in den Hintergrund rücken und nun so viele anderen Figuren auf einmal da sind. (Auch Angel war eine Überraschung) Dafür hat es das Finale dann richtig in sich und ist mega spannend! Der Anblick der Tausenden von Vampirmonstern erinnert an „Herr der Ringe“. Die Musik dann als alle Anwärterinnen ihre Kraft und Macht von Willow- der GÖTTIN (!) bekommen, ist einfach nur irre und haarsträubend. Ich brauchte ein Rotztuch als sich Spike dann ... Mein Gott. Was für ein Ende. Was für eine Serie.
 
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