Metamorphosis
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Inhalt
Sherry Griffin und ihre Schwester Kim sind äußerst besorgt, kam doch ihr Vater des Morgens nicht von seiner Arbeit als Nachtwächter bei Talos Industries nach Hause. Was sie nicht wissen können ist, dass Ihr Dad von einem grausigen Monster des Nachts brutal abgeschlachtet wurde. Sie beschließen, zum Chef ihres Vaters zu fahren und dort sich nach seinem Verbleib zu erkundigen. Doch Dr. Viallini, dem Leiter der Firma und dem Chef des Vaters der Mädchen ist daran gelegen, nichts, was in der Firma passiert, nach außen zu tragen und tut so, als wüsste er nichts. Doch die Mädchen sind sich sicher, dass Viallini etwas verbirgt. In der Nacht schleichen sie sich unbemerkt mit Sherrys Freund Brian in das Gebäude. Doch was sie hier erwartet, hätten sie sich nie in ihren schlimmsten Alpträumen vorstellen können: Der Wissenschaftler Dr. Foster hatte sich bei einer Testreihe von einem außerirdischen Organismus beißen lassen, was eine lang andauernde und grausige Metamorphose zur Folge hatte. Das Resultat der Infektion war, dass Dr. Foster sich in ein riesiges, außerirdisches und vor allem mörderisches Monstrum verwandelte, dass auch Kim und Sherrys Vater auf dem Gewissen hat und nun mordend durch die sterilen Gänge des Firmenkomplexes zieht. Die zwei von Dr. Viallini angeheuerten Profikiller zur Beseitigung Bestie scheinen nichts gegen das Ungetüm ausrichten zu können. Die Lage spitzt sich noch zu, als die zwei Töchter des toten Wachmanns eben auf das Monster und die Killer treffen. Aber man beschließt schließlich, als man die hoffnungslose Lage vollständig begreift, zusammen zu versuchen, dem Monster den Garaus zu machen, was sich aber als schwieriger herausstellt, als angenommen. Denn wie tötet man ein Alien-Monster, dass aus einem genialen Wissenschaftler herausgewachsen ist, dem auch keine Kugeln etwas anhaben können?
Kommentar
Metamorphosis ist meiner Ansicht nach ein gut durchdachter und spannend bis zu letzter Minute mit reichlich Effekten ausgestatteter Sci-Fi-Horrorfilm der guten alten Schule.
Vor allem die Metamorphose vom Wissenschaftler zum Ungetüm ist sehr gut und spannend in Szene gesetzt worden. Sie wirkt beinahe schon realistisch und nimmt ebenfalls einen Teil des Filmes ein, wenn auch immer nur als Rückblick auf frühere Geschehnisse, die aber perfekt zur Gesamtstory zusammengefügt wurde.
Das Monster wirkt auf Grund dessen, dass es sich um ein Model handelt und mit der Stop-Motion-Technik zum Leben erweckt wurde, richtig schön plastisch und wirkt in den sterilen und hell ausgeleuchteten Korridoren noch um so befremdlicher und furchteinflößender. Natürlich stellt sich ab und an die Frage, wie so ein Ungetüm aus einem Menschen entstehen kann, was aber in diesem Film, wie schon angesprochen, total genial und unheimlich atmosphärisch dargestellt wird.
Schon die Szene, wo George G. Colucci als Dr. Foster noch mit dem seltsam anmutenden grünen, schleimigen Alien-Organismus experimentiert, bevor er sich infiziert und zum Monster mutiert, hat ein unheimliches Flair. Wirkt diese ganze Szene doch so unwirklich, aber auch möglich.
Auch wenn hier neben dem Alien-Monster eher jugendliche Mädchen die Hauptcharaktere darstellen, so können diese, grandios von Tara Leigh und Dianna Flaherty verkörpert, überzeugen und wirken keineswegs irgendwie fehlplatziert.
Ich meinerseits verstehe nicht wirklich, wieso man diesen Film als B-Movie bezeichnet, ist er doch ein aufwendig produziertes und gut mit- beziehungsweise ineinander verwobenes Geflecht aus zwei zusammengehörenden Storys.
Einmal die die Verwandlung des Wissenschaftlers in das Monster und dann der Versuch, dieses zu vernichten.
Auch die elektronische, wohl am Synthesizer komponierte Musik untermalt den Film mit einer etwas bizarren, aber durchaus passenden Stimmung.
Natürlich, es wäre gelogen, wenn man die Geschichte im Nachhinein nicht als vorhersehbar bezeichnen würde, aber sie ist dennoch grandios umgesetzt worden und hat eine richtig unheimliche Atmosphäre.
Die blutigen Effekte werden über den ganzen Film hinaus verteilt, so dass sie nicht zu viel auf einmal wirken.
Es ist wieder ein Film, den man nicht jemanden wirklich detailgetreu beschreiben kann, verbirgt er in sich viele kleine, zusammenhängende Geschichten und die bizarre Atmosphäre kann nur jemand nachempfinden, der "Metamorphosis" auch gesehen hat.
Es ist ein Old-School-Horror-Sci-Fi-Film mit mühevoll entwickelten Handmade-Effekten und überzeugenden Schauspielern.
Fazit: Wer Monsterfilme mag, wird bei diesem Film auf seine Kosten kommen.
Filmreview von: BudtheCHUD / Alle Reviews von BudtheCHUD

Veröffentlichungen
Der Film ist bei CMV-Laservision in der Trash-Collection auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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Weitere Kommentare zum Film
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| Aeon, 14.12.10 |
| Der Regisseur scheint von "Die Fliege", insbesondere "Die Fliege 2" und "Das Ding aus einer anderen Welt" inspiriert worden zu sein, die Trickeffekte sind für diese Zeit typisch und gar nicht mal schlecht. Ganz schön hoher Ekelfaktor, auch wenn die kleineren Mutanten etwas drollig wirken. Der Grossteil des Filmes spielt in einem Hight-tech Labor und es scheint darauf geachtet worden zu sein, das alles seine wissenschaftliche Logik hat. Leider ist die Herkunft der "Alien-Zellen" von vornherein klar, die Regierung hat diese Zellen einfach dem Labor zu Forschungszwecken überlassen. Die eigentlich spannende Frage nach der Entdeckung der Ausserirdischen bleibt ungeklärt. Die Dialoge scheinen alle gut durchdacht und insgesamt scheint der Regisseur sehr um Glaubwürdigkeit bemüht zu sein. Dafür das der Film selbst und sämtliche Darsteller ziemlich unbekannt sind (zumindest mir), ist der Film gut. Dieser Streifen hat zwar kein besonderes Flair, von der speziellen Musik einmal abgesehen, und keine besondere Story, ist aber insgesamt solider SciFi-Horror. Einzig das Gekreische der beiden Frauen, gegen Ende des Films, ist übertrieben und unnötig, was wohl vor allem der mittelmässigen Synchro zu Schulden kommt, die auch bei dem Nebendarsteller "Brian" auffällt. Die Charaktere sind doch alle ziemlich austauschbar, lediglich der skrupellose Boss "Dr.Viallini" und der Arzt "Dr. Elliot Stein" stechen durch ihre Eigenheiten hervor. |
| Preytor, 30.12.10 |
| In einem Punkt kann ich völlig zustimmen: Die Effekte sind wirklich markellos und wie Aeon schon geschrieben hat, erinnern diese etwas an Carpenter's "Das Ding". Für die saubere Handarbeit würde ich volle Punktzahl geben, ABER es gibt auch einige Mängel. Unter anderem die extrem doofen Darsteller, ob nun Angestellter oder vom FBI, die wirken alle gleich, bei den Dialogen wird die Milch sauer, der ganze Look des Filmes ist unglaublich billig weil immer wieder das langweilige Labor gezeigt wird, dass aus einem einfachen Baukasten zusammengesetzt wurde oder wie? Der Film schwangt häufig zwischen spannenden aber auch langweiligen Momenten. Dass man die Geschichte in einzelnen Schritten erzählt fand ich wiederum gut, aber alleine würde ich mir den nie wieder anschauen, da reicht auch ein Best of Zusammenschnitt auf youtube. |
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