30 Days of Night: Dark Days
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Inhalt
Zehn Monate sind vergangen, seitdem in Barrow 98 Menschen durch eine Horde Vampire ermordet wurden. Stelle, die hier ihren Mann verloren hat und selbst überlebte, reist seit dem umher, um die wahre Geschichte zu erzählen und um die Menschen vor der Gefahr zu warnen. Meist kassiert sie nur ein Lächeln, doch da sie weiß, dass immer einige Vampire bei ihren Vorträgen anwesend sind, hat sie für ihren Auftritt in Los Angeles UV-Lampen installiert, um die Blutsauger vor den Augen der Zuschauer zu grillen. Nach ihrer Vorstellung wird sie in ihrem Motel bereits von Paul, Todd und Amber erwartet. Sie haben ebenfalls schicksalshafte Erfahrungen mit Vampiren gesammelt und sind nun auf der Jagg nach der Vampirkönigin Lilith. Gemeinsam versuchen sie das Oberhaupt der Untoten in ihrem gut bewachtem Versteck aufzuspüren, doch ...
Kommentar
Nach dem Erfolg von 30 Days of Night erscheint 3 Jahre später die direkte Fortsetzung. Der Film beginnt mit dem Ende des letzten Teils, wobei Melissa George für die Rolle der Stelle durch Kiele Sanchez (Insanitarium) ausgetauscht wurde. Die Regie wurde Ben Ketai übertragen, der zuvor schon bei der Spin-Off-Mini-Serie "30 Days of Night: Dust to Dust" Regie führte.Da der Film nicht mehr in einem abgeschotteten Dorf in der verlassenen Eiswüste Alaskas, sondern in Los Angeles spielt, hat sich der Look sehr verändert. Stella schließt sich einer Gruppe von Vampirjägern an und eifert Blade nach. OK, der Trupp wirkt etwas unkoordiniert und technisch nicht so gut bestückt, dafür aber mit dem Willen für die Sache zu sterben. Das Augenmerk liegt hier auf Spannung, blutige Action und einem finsteren Look. Hier wurden einige Szenen optisch wirklich gelungen umgesetzt. Besonders ansprechend fand ich die Stelle, wo sie auf das Boot kommen und die Menschen zum Ausbluten aufgehangen wurden. Die Einstellung, wo Stelle aus dem Blutbad auftaucht und zusticht, hat mich stark an Man-Eater erinnert, wo die von Blut überströmte Blinde aus dem Fass auftaucht.
Inhaltlich ist der Film eher gradlinig und nicht wirklich komplex. Es sind ein paar Gags enthalten, so werden z.B. bei Stellas Vortrag ein paar Vampire gegrillt, aber zwischendurch hat der Film auch kleinere Längen. Dennoch ein gelungener Beitrag zum Vampir-Genre, der zwar nicht heraussticht, aber solide umgesetzt ist.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

Veröffentlichungen
Der Film ist bei Sony Pictures Home Entertainment auf DVD und Blu-ray erschienen.
Filmbewertung
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30 Days of Night (2 DVDs im Digi-Pak) [Special Edition]
Stand: 23.05.2012 01:49:22
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