Cut Wide Open
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Inhalt
Ein irrer Killer treibt im Wald von Woodcreek sein Unwesen und schlachtet jeden blutig ab, der ihm in die Quere kommt.
Kommentar
Nachdem ich in letzter Zeit von einigen deutschen Amateurfilmen wie Das Geheimnis der Zauberpilze doch sehr positiv überrascht wurde, bekam ich hier einen echten Dämpfer serviert. Ein paar Jugendliche haben sich offenbar aus Langeweile zusammengefunden, um selbst einen Amateur-Splatter zu drehen. Das Drehbuch dürfte wohl kaum eine Seite füllen, denn es werden lediglich einzelne Morde im Wald gezeigt, die ein maskierter Killer ausübt. Der Mörder im Wald taucht immer mit einem sauberen und fein gebügelten, schwarzen Outfit auf und bei seiner schlecht sitzenden Gummi-Leatherface-Maske und seiner billigen Perrücke denke ich bestenfalls an Karneval. Das Ganze sieht absolut wie gewollt und nicht gekonnt aus. Da der Film keinerlei Inhalte vermitteln will, sind auch die Dialoge der dialektbehafteten Darsteller uninteressant bis belanglos. Die Kameraführung ist eher unruhig und selbst einfach Schwenks mit Stativ sind verruckelt. Selbst für einfachste Requisiten fehlte das Geld, so dass eine junge Mutter mit einem kleinen Spielzeug-Puppenwagen durch den Wald geschickt wird, damit das Puppenbaby mit einer Kettensäge zerteilt wird. Die Angriffe sind schnell ausgeführt und stets vorhersehbar, so dass auch hier keine Spannung aufkommen kann. Die Effekte selbst sind zwar mit ordentlich dickflüssigem Kunstblut ausgestattet, aber auch auf Anfänger-Niveau, ebenso wie die Hobby-Darsteller.Hier sind wirklich alle Komponenten des Films auf dem gleichen unterirdischen Niveau. Ambitionen und Talent sucht man hier vergeblich, hier hatten bestenfalls die Darsteller beim Drehen ihren Spaß. Das Beste am Film ist der Soundtrack, hier hat man sich recht frei bei namhaften Künstlern wie Ennio Morricone, The Ramones, Joy Division und Pat Boone bedient.
Fazit: Dieser Heimvideo-Splatter bietet 63 Minuten reine Zeitverschwendung, sorry.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

Veröffentlichungen
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| hugostiglitz, 27.11.10 |
| Also ich finde die Review vollkommen unangebracht die hier steht! Ich habe den Film auf dem Weekend of Horrors in Bottrop gesehen und fand ihn für einen Erstlings-Amateurwerk doch sehr gelungen. Vielleicht ist dem Reviewer entgangen, das der Film mit niedrigsten Budget entstanden und dafür sieht er einfach toll aus..Die Naturaufnahmen, einige sehr coole Kameraeinstellungen usw... Habe auch schon andere Reviews gelesen, u.a.: in der Virus und die haben den Film auch gut bewertet und besonders die Kamreaführung und den Schnitt der hier ja runtergemacht wird, also für meinen Teil: ich hab schon sehr viel Amateurfil´me gesehen und diesen hier fand ich mit einen der besten! Ich habe mich auch mit den Jungs vom Filmteam unterhalten und der Regiesseur meinte nur das es ihm nur um die Hauptfigur geht und den Killer und das die anderen Quasi nur als Kanonfutter dienen für die teils doch recht heftigen Mordsequenzen(Kettensäge, Rasierklinge, Erstcikungstot, usw), also gute alte Slashertradition! Und deswegen find ich es auch nicht so schlimm das das Schauspiel jetzt nicht so der Hammer ist bei den ersten Opfern, das sie ja eh nicht lange leben:) und zumal waren das allles Freunde wie man mir erklärte!:) Also lange Rede, kurzer Sinn: Ich finde Cut Wide Open ist ein sehr gelungener Amateur-Slasher geworden mit einigen heftigen Mordszenen, einem Super Soundtrack!(Brian Hyland, Canned Heat, Beck..uvm) und einem herrlichen Showdown/Ende. Und mit 60min. keine Sekunde zu lang! |
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