Das Kindermädchen
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Inhalt
Kate und Phil sind ein glückliches junges Paar, das für ihr neugeborenes Baby ein geeignetes Kindermädchen sucht, weil sie beide gleich nach der Geburt wieder arbeiten gehen wollen. Eigentlich wäre ihre erste Wahl ja auf eine von der Agentur empfohlene Studentin gefallen, die aber unglücklicherweise kurz darauf, durch einen Unfall zu Tode kommt. Ihr Ersatz ist die attraktive Camilla, die hervorragend mit Kindern umgehen kann. Alles scheint perfekt, würde Camilla nicht regelmäßig einem Baumgott im Wald kleine Babys opfern, was natürlich anfangs keiner ahnt.
Auch dieses Baby soll nun als Menschenopfer dienen und dafür benutzt die Frau nicht nur ihre übersinnlichen Kräfte, sondern auch die Tiere aus dem Wald. Gefährliche Kojoten und Wölfe z.B. …
Kommentar
Dieser US-amerikanische Horrorfilm vom „Exorzist“- Regisseur William Friedkin (Die 12 Geschworenen, Bug) ist die Verfilmung des Psychothrillers Satans Frau (The Nanny) von Dan Greenburg. Nicht nur der Film selbst wurde damals für den Saturn Award nominiert, sondern auch Hauptdarstellerin Jenny Seagrove und die super gruselige (!) Filmmusik von Jack Hues.Was mir neben der Story (Kleine Babys werden einem Baum geopfert…) und der Musik noch besonders gut gefallen hat, sind die tollen Licht und Schattenspiele mit der Kamera. Dadurch wirkt die ohnehin schon unheimliche Kulisse im Wald mit dem großen Baum, und das Haus mit den vielen Fenstern und den Wölfen, noch atmosphärischer und kommt super spannend rüber.
Die Darsteller sind recht gut, die Effekte noch viel besser. So sehen die Babyköpfe in dem Baum echt geil aus. Und in der, um ganze 6 Minuten längeren FSK 18 Version, gibt’s ein paar sehr nette Goreszenen mit abgetrennten Körperteilen und Literweise Blut. Vor allem das Finale hat es in sich. Leider dauert der ganze Spaß nur 93 Minuten, welche ziemlich schnell vergehen.
Verglichen mit dem Kindermädchen- Thriller Die Hand an der Wiege, in der es ja „nur“ um eine psychopatische Frau geht, sind hier auch übernatürliche Kräfte im Spiel weshalb der eine nur ein Thriller, der hier aber ein Horrorfilm ist. Lediglich die beiden Schauspielerinnen haben eines gemeinsam: Beide sind super charismatisch und richtig fies!
Was mir ein wenig suspekt vorkam ist dass Camilla, die schon mal durch die Luft schweben, sich in einen Wolf verwandeln, und mit einem Baum verschmelzen kann, einfach so, völlig unspektakulär und langweilig, mit einem Auto tot gefahren werden kann. Gut, dafür kommt sie aber halt dann wieder aus einer Mischung aus Frau und Baum zurück, wobei sie irgendwie ein bissl was von der Mystic aus X-Men hat. Was ich ebenfalls total komisch fand ist, dass das Baby im ganzen Film kein einziges Mal eine Kleidung trägt, sondern die ganze Zeit über ständig immer nur nackt oder mit Windel zu sehen ist. Aber o.k.
Auch wenn ich „Die Hand an der Wiege“ noch viel besser finde, so übt dieser auf mich auch eine ganz eigene Faszination aus, was vielleicht daran liegt, dass der Film einer meiner ersten Horrorfilme in meiner Kindheit war und ich ihn seitdem nicht mehr vergessen konnte. 4,5 Punkte gibt es nicht, deshalb entscheide ich mich persönlich für die volle Anzahl.
Fazit: Sehr nette, kurzweilige Popcornunterhaltung für Zwischendurch wenn man mit dem Thema Baby-Opfer was anfangen kann.
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei CMV-Laservision auf DVD erschienen.
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