976-Evil - Durchwahl zur Hölle
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Inhalt
Der junge Houx hat es nicht leicht: An seiner Highschool ist er stetig den willkürlichen Attacken einiger brutaler Schläger ausgesetzt und zu Hause dem religiösen Fanatismus seiner Mutter. Auch bei den Mädels kommt er nicht gut an und überhaupt scheint er der Liga der Loser anzugehören. Doch er hat einen Freund an seiner Seite: sein Cousin Spike, der bei seiner Tante zur Untermiete wohnt und Houx' Idol ist. Eines Tages, als er Spike in seinem Apartment aufsucht und dieser nicht da ist, fällt ihm aus einem Magazin eine Werbeanzeige in die Hände: das Horrorskop. Verschmitzt wählt er die Hotline an und die Tonbandstimme am anderen Ende der Leitung spricht in rätselhaften Reimen davon, dass z.B. nur der ein wahrer Mann ist, der sich einfach das nimmt, was ihm gefällt. Auch gibt die mysteriöse Stimme ihm Tipps, wie er mit gewissen Dingen im Leben besser zurechtkäme, als die Leute, die alles auf legale Weise versuchen. Einige Zeit später, in der er von Spikes Ex-Freundin, in die er sich verliebt hat, öffentlich gedemütigt wird und auch wieder von den Schlägern aus seiner Highschool drangsaliert wurde, ruft er erneut das Horrorskop an, das ihm das Ritual zur schwarzen Magie erklärt, damit er sich rächen kann. Houx glaubt nicht wirklich an den vermeintlichen Hokuspokus und will dem Mädchen, das ihn so beschämte, einen Streich spielen. Mittels seiner Vogelspinne und dem magischen Ritual sinnt er auf süße Rache. Doch irgendetwas läuft schief und das Mädel stirbt. Einerseits entsetzt und gleichzeitig fasziniert über seine neu gewonnen Erkenntnisse stärkt sich sein Selbstvertrauen. Nun hofft er endlich auch seiner Angebeteten, seine Lehrerin, seine Liebe gestehen zu können. Doch wieder nur mit mäßigem Erfolg. Houx hat von allem die Nase voll und lässt sich sozusagen auf einen Pakt mit dem Teufel ein, denn nun ist er gewillt die absolute von der Stimme des Horrorskops versprochene Macht zu empfangen. Energiestrahlen zucken aus dem Telefonhörer und hüllen Houx ein. Danach ist nichts mehr wie vorher. Als Houx wieder eines Tages von den Schlägern auf der Schultoilette attackiert wird, wehrt er sich mit einem Hieb. Tiefe Wunden von Krallen haben das Gesicht eines der Schläger verunstaltet. Houx weiß, diese Typen werden ihn in Zukunft in Ruhe lassen und so macht er sich als Dämon auf zu einem blutigen Rachefeldzug und ...
Kommentar
976-EVIL ist das Regiedebüt von Freddy Krueger-Darsteller Robert Englund (Nightmare - Mörderische Träume). Er bietet einen sehr spannenden Horrorfilm mit einigen Szenen makabren Humors.
Von Anfang bis Ende überzeugt der Film durch seine ziemlich düstere Atmosphäre und im Großen und Ganzen besticht er durch seine eher farblosen, beinahe schon dunkel gehaltenen bzw. ungeschönt kalten Bilder.
Ich hatte den Film schon als Jugendlicher mal gesehen und fand ihn sehr beeindruckend, auch wenn die Geschichte vom jugendlichen Rächer mittels schwarzer Magie nicht so neu scheint. Doch Englund gibt den Film etwas, das ihn einzigartig erscheinen lässt.
Die Darstellung der religiös fanatischen Mutter von Houx erinnert mich ein wenig an Laurie Piper's Darbietung der Mutter aus Stephen Kings Carrie - Des Satans jüngste Tochter, hat aber durchaus etwas Eigenes.
Gerade Houx als Dämon wirkt grandios, vor allem der Sarkasmus und die noch ein wenig verbleibende Naivität des Jungen haben etwas, was den Houx-Dämon in einem Licht erscheinen lassen, wo man nicht wirklich weiß, ob man für sein Handeln auf Grund seines bisherigen Leidensweg Verständnis aufbringen soll oder nicht.
Mir hat der Film jedenfalls sehr gut gefallen und ich kann ihn nur wärmstens empfehlen.
Es gibt eine Art von Fortsetzung von 1991, die zu Deutsch "Astral Faktor" heißt, aber im Wesentlichen rein gar nichts mit diesem Film hier zu tun hat.
Filmreview von: BudtheCHUD / Alle Reviews von BudtheCHUD
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Ungekürzt ist er bei Eyecatcher Movies auf DVD erschienen. Auf VHS ist er nur gekürzt von VCL / Virgin Video erhältlich.
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