Staten Island New York
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Inhalt
Um ein genetisch getuntes Kind zu zeugen, beschließt der einfältige Sully, gemeinsam mit zwei Freunden in die Villa des Mafiabosses von Staten Island, Parmie Tarzo, einzusteigen. Hierbei wird jedoch Tarzos Mutter angeschossen - etwas, was ihr Sohn nicht so schnell verzeiht. Und während Sullys taubstummer Freund Jasper für Tarzo die Leichen in der Küche eines Feinkostladens kleinschneidet, überschlagen sich die Ereignisse um Tarzo und Sully.
Kommentar
Regisseur James DeMonaco, der hier auch die Vorlage zu geschrieben hat, liefert in dieser ungewöhnlichen Mischung aus Drama und Thriller sein Regiedebüt ab. Dreh- und Angelpunkt ist New Yorks Insel Staten Island. Hier wird die Geschichte von drei Personen erzählt, die in Versatzstücken größtenteils Rückwerts erzählt wird, wobei einige Szenen mehrfach gezeigt werden und Imme reine andere Bedeutung erhalten.Vincent D'Onofrio (The Cell) spielt einen Mafiaboss, dessen einziges Ziel öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung ist. So versucht er nicht nur die Herrschaft über ganz Staten Island zu erlangen, sondern versucht sich auch am Weltrekord beim Zeittauchen und barrikadiert sich auf einen Baum, um einen Wald zu retten, was die Polizei jedoch zu verhindern versucht, indem sie die Presse fernhält. Der Charakter ist als Mafiaboss mit diesen Eigenschaften schon sehr überzogen und unglaubwürdig, hinzu strahlt D'Onofrio hier für mich nur Langeweile aus. Sehr viel überzeugender hingegen ist Seymour Cassel (Ein unmoralisches Angebot) als taubstummer Leichenmetzger, der seit Ewigkeiten auf Pferde wettet und am Schluss einen großen Gewinn einfährt, damit aber nichts anzufangen weiß und sich nur einen neuen Arbeitskittel anschaffen will - und ein paar Waffen, um endlich mal das Richtige zu tun. Und dann ist da noch Ethan Hawke (Daybreakers), der als nicht ganz so intelligenter Kanalarbeiter ausgerechnet einen Mafiaboss bestiehlt.
Das Ganze spielt zwar in der Gegenwart, ist aber stellenweise mit Requisiten vergangener Jahrzehnte durchsetzt. So wird der Mafiaboss beim Versuch, den Tauchrekord zu knacken, mit einer altbackenen Celluloid-Kamera gefilmt.
Fazit: Die Erzählstruktur ist zwar einfallsreich, der Film hingegen über lange Strecken langweilig und und mit zu wenig Humor.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Ascot Elite Home Entertainment auf DVD und Blu-ray erschienen.
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