Die Bestie mit dem feurigen Atem
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Inhalt
In Dublin wird im Kofferraum des Schweizer Botschafters Sobiesky die entstellte Leiche seiner Geliebten gefunden. Um die politischen Beziehungen nicht zu gefährden und die diplomatische Immunität zu achten, muss die Polizei sehr diplomatisch und vorsichtig vorgehen. Kurz darauf folgen weitere brutale Morde im Umfeld des Botschafters. Da die Polizei auf eine Wand voll Schweigen stößt, fängt Detective John Norton mit Helen, der Tochter des Botschafters, eine Beziehung an, um Informationen aus dem Umfeld des Killers zu gewinnen, doch nun wird auch seine Familie bedroht und ...
Kommentar
Regisseur Riccardo Freda (Der Vampir von Notre Dame), der sonst eher auf Historien- und Sandalenfilme abonniert war, liefert hier seinen ersten Giallo ab. Auch schrieb er hier am Drehbuch mit. Als Vorlage diente der Roman "A Room Without Door" von Richard Mann.Freda setzt auf typische Genrezutaten wie ein unbekannter Killer mit schwarzen Handschuhen, der seinen Opfern die Kehle mit einem Rasiermesser durchtrennt oder mit Säure verätzt. Hierbei sind die Schnittszenen sehr blutig umgesetzt, jedoch sofort als Spezialeffekt zu erkennen, weshalb sie meist kaum eine Sekunde zu sehen sind. Die Angriffe selbst sind bis auf diese kurzen Szenen eher unspektakulär. Der Film kämpft in weiten Bereichen mit gähnender Langeweile, Spannung kommt kaum auf, erst im Schlusskampf geht es nochmal richtig zur Sache. Für einen Thriller ist das schon etwas dürftig.
Die Handlung spielt in der High Society in Dublin, Irland, wo im Umfeld einer Diplomatenfamilie etliche Personen einen unschönen Tod finden. Anton Diffring (Den Tod überlistet, Hexen - Geschändet und zu Tode gequält) kann in der Rolle des undurchsichtigen Botschafters allein durch sein charismatisches und verschlagenes Auftreten überzeugen, ebenso wie Valentina Cortese (Der Tag, an dem die Welt unterging), die die Rolle der gelangweilten Gattin des Botschafters perfekt verkörpert. Hiergegen wirken die anderen Darsteller jedoch eher unscheinbar.
Fazit: Der Film ist alles andere als eine Genreperle, eher ein Mittel gegen Schlafstörungen.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

Veröffentlichungen
Der Film ist bei NEW auf DVD erschienen.
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