Creatures from the Abyss
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Inhalt
Fünf Jugendliche wollen etwas Spaß haben und stechen gegen Abend mit ihrem Schlauchboot in hohe See. Doch plötzlich zieht ein heftiger Sturm auf, der das Schlauchboot fast zum Kentern bringt und die Jugendlichen zwingt, auf eine Yacht zugehen, die reinzufällig ganz in der Nähe treibt.
Auf der Yacht stellen die Freunde schnell fest, dass kein einziger Mensch mehr an Board ist und die luxuriöse Einrichtung von der Crew wohl Hals über Kopf verlassen wurde. Egal, die Jugendlichen müssen ja erst mal auf der Yacht bleiben und fangen an, die Bar und den Kühlschrank zu plündern. Da sie sich ja auf hoher See befinden, denkt sich keiner was, als der im Kühlschrank gefundene Fisch verspeist wird. Doch dieser Fisch schlägt einigen Mitgliedern der Clique nicht nur auf den Magen. Als dann auch noch ein kleines Labor entdeckt wird, in dem mit Fischen experimentiert wurde, ist alles klar, den Fisch hätte man lieber nicht gegessen, denn ...
Kommentar
"Creature from the Abyss" ist ein Film, der ohne groß zu fackeln direkt in die eigentlich recht plumpe Story einsteigt. Ohne jegliche Einführung sieht man, wie fünf Jugendliche in ein Boot springen, raus aufs Meer fahren und prompt in einen heftigen Sturm geraten, der eigentlich nur auf billig ins Bild eingefügten Blitzen und etwas "Regen" aus Eimern besteht. Und während dieses "packend inszenierten Sturms" stellen die Darsteller schon mal ihre Fähigkeiten zur Schau, die wie erwartet nicht grade überzeugend sind. Bei so wenig Talent kommt beim Trashfan schon mal Laune auf.Als die Teens sich dann auf eine führerlos im Meer treibende Yacht retten, merkt man so richtig, dass die Mittel der Filmemacher nur sehr begrenzt waren. Während die Außenaufnahmen noch recht gelungen waren, sah die Inneneinrichtung extrem trashig aus. So sollten die meisten Räume auf der Yacht sehr luxuriös wirken, aber um wirklich luxuriös zu wirken, sieht alles zu sehr nach Pappmasche aus, dabei muss man aber sagen, dass man sich bei den Kulissen Mühe gegeben hat (auch wenn sie sehr trashig aussehen) und dass auch auf Details wert gelegt wurde. Wobei man sich hier so manche Idee hätte schenken können. Denn neben einer sprechenden Plastik-Meerjungfrau gibt es noch eine Art "Duschbegleiterin" (In der Dusche befindet sich ein kleiner Monitor, auf der beim Betreten der Dusche eine junge attraktive Frau erscheint, die einem das Duschen mit verführerischen Kommentaren versüßen soll). Dann gab es aber auch noch eine Lampe, die aussah wie ein Gartenzwerg mit Riesenpenis (kein Witz). Da fragt man sich dann schon mal, wer auf die Idee gekommen ist, solche Stücke für die Inneneinrichtung einer Yacht zu verwenden.
Na ja, da hat man es beim Design des Labors weitaus besser hinbekommen, so dass dies deutlich überzeugender ist. So hat man hier neben großen Maschinen und Reagensgläsern etc. auch einige Monster eingebaut, an denen Versuche durchgeführt werden. Die Kreaturen sehen eigentlich alle billig aus und ähneln Piranhas oder anderen Meerestieren, diese Monster bleiben aber alle weitgehend leblos.
Kommen wir nun zu den Kreaturen, in denen noch leben steckt. Diese sieht man anfangs immer nur extrem kurz und nur teilweise (meist nur das Auge oder Maul). Natürlich hat man es sich nicht verkneifen können, einige Sequenzen aus der Sicht des Monsters zu drehen, das sieht dann so aus, als hätte man durch ein Wasserglas gefilmt. Erst ab der Mitte des Films darf das erste Vieh richtig angreifen. Dabei hat man auf einen fliegenden Piranha gesetzt, der bei vollkommen bekloppter Musikuntermalung auf die Jugendlichen losgeht. Dabei ist der Piranha zwar handgemacht, aber bei Flugszenen billig ins Bild kopiert. Erst die späteren Monster und besonders die Verwandlung von Menschen zu Fischmutanten sind gut gelungen. Gegen Ende gibt es sogar einige Stop-Motion Effekte, die genau wie die Monster, besonders aus heutiger Sicht, etwas verstaubt und trashig rüberkommen, aber auch ihren eigenen Charme haben.
Wer sich auf Blut oder gar Splatter freut, könnte etwas enttäuscht sein, denn blutige Momente sind sehr rar gesät. Was aber nicht schlimm ist, da man einige (unblutige) Ekelszenen eingebaut hat, die z. B. mit dem Auskotzen von Schnecken und Würmern oder dem Ausscheiden von Fischgrütze recht unappetitlich wirken.
Fazit: Schlechte Schauspieler, schlechte Story und billige Kulissen, dafür aber coole Fischmonster und teils gelungene Ekeleffekte = schöner Trash.
Filmreview von: erik / Alle Reviews von erik
Veröffentlichungen
Der Film ist in mehreren Auflagen bei Marketing Film und bei Astro auf DVD erschienen.
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Weitere Kommentare zum Film
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| Berti, 24.10.10 |
| Der Film beginnt sehr spannend und interessant, dann wartet man aber schon dass man mal endlich einen lebenden Fisch sieht. Die toten Tiere im Labor sehen geil aus, doch los geht’s erst nach über –einer Stunde wo die ersten sich dann endlich beginnen zu verwandeln. Bei diesem Cover (Piranha?) hätte ich mir ein bisschen mehr erwartet, nur nicht das was ich hier dann geboten bekam! Halbnackte Bikinimädchen, ultraviolettes Licht die ganze Zeit über (Leute mit einer Vorliebe für ultra vilolettem Licht werden hier sicher auf ihre Kosten kommen!) den ganzen Film über die Blickweise eines Monsters dass man nicht sieht- das aber so laute Geräusche von sich gibt- die sonst aber niemand hört, schlechte Effekte wie fliegende Fische die ins Bild kopiert werden, niemand wird gefressen, und ganz zum Schluss dann: Mutierte Monster alias Stop Motion Technik. Die Szene als sich der Typ beim vögeln verwandelt ist super lustig. Ihm fällt ein Auge raus und genau in ihren Mund. Da musste ich nur noch schmunzeln, wohl wirklich nur für echte Trashfans zu empfehlen! Man hätte mehr draus machen können, so aber blieb er leider nur gutes Mittelmaß für mich. |
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