Vergebung
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Inhalt
Mit einer Kugel im Kopf, die sie ihrem Vater Alexander Zalachenko verdankt, wird Lisbeth Salander ins Krankenhaus eingeliefert, kann jedoch gerettet werden. Einige Zimmer neben ihr liegt ihr Vater, der ebenfalls überlebt hat, von seinen Partnern jedoch liquidiert wird. Lisbeth muss sich wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten. Erneut soll sie durch ein manipuliertes, psychologisches Gutachten von Dr. Peter Teleborian in eine geschlossene Anstalt eingewiesen werden. Während sich Lisbeth sich mit ihrer Anwältin, Mikaels Schwester Annika, auf den Prozess vorbereitet, recherchiert Mikael Blomkvist und das Team von Millennium im Hintergrund, um die Machenschaften einer Gruppe innerhalb der Sicherheitspolizei, die hinter der ganzen Verschwörung steht, aufzudecken. Mit Drohbriefen, Mordversuchen, Diebstahl von Beweisen und Kokain, welches Mikael untergeschoben wurde, soll die Veröffentlichung der neuen Millennium-Ausgabe unterbunden werden, doch ...
Kommentar
Das ist er nun, der Höhepunkt der Millennium-Trilogie von Stieg Larsson. So will es uns zumindest die Werbung verkaufen, ich würde es eher als Abschuss bezeichnen, denn dies ist für mich eindeutig der schwächste Teil der Serie. Wo die ersten beiden Filme mit spannungsgeladenen Handlungen aufwarten, wird hier ein Gerichtsdrama geboten, wo Lisbeth sich den Schatten ihrer Vergangenheit stellen muss, während im Hintergrund die Verschwörung aufgedeckt wird. Um diesen Teil zu verstehen, sollte man auf jeden Fall vorher die beiden ersten Filme gesehen haben, denn hier laufen sämtliche Handlungsstränge zusammen.Handwerklich ist der Film wieder solide und atmosphärisch umgesetzt und auch die Musik ist stimmig gewählt, doch vor allem in der ersten Hälfte entwickelt sich der Film sehr schleppend. Die Spannung nimmt erst in der zweiten Hälfte zu. Die Gerichtsverhandlung selbst, wo Lisbeth als Punk mit Irokesenschnitt auftritt, ist sehr mitreißend umgesetzt und spannend zu verfolgen, die Auflösung dann aber eher unspektakulär und die letzte Begegnung von Lisbeth und Mikael sehr ernüchternd. Darsteller und Regisseur wurden vom zweiten Teil übernommen und können auch hier wieder voll überzeugen.
Fazit: Wer Verblendung und Verdammnis gesehen hat, erfährt in diesem Gerichts- und Polit-Thriller, wie alles endet, es ist aber nicht der krönende Abschluss, den ich erwartet hatte.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei NFP / drei-freunde / Warner Home Video auf DVD und Blu-ray erschienen und als Millennium Trilogie zusammen mit den beiden ersten Teilen auf DVD und Blu-ray erhältlich.
Filmbewertung
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Untraceable - Jeder Klick kann töten
Stand: 22.05.2012 14:25:04
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Stand: 22.05.2012 14:43:00
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Stand: 22.05.2012 16:13:24
Die Welt der Lisbeth Salander: Die Millennium-Trilogie entschlüsselt
Stand: 22.05.2012 13:59:58
Vergebung (3): Roman: Millennium Trilogie 3
Stand: 22.05.2012 15:06:19
Verdammnis (2): Roman: Millennium Trilogie 2
Stand: 22.05.2012 15:19:57
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Weitere Kommentare zum Film
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| Berti, 26.02.11 |
| Mein Gott ist dieser Film öde. So großartig, spannend und teilweise schockierend die ersten (vor allem der erste!) Teile waren, so langweilig und nervenzerrend ist nun der Letzte. Mal abgesehen dass er viel zu lang ist, ist er wirklich stinklangweilig weil absolut nichts passiert. Die ganze Geschichte ist nur eine Zusammenfassung der beiden Vorgänger, die man unbedingt kennen muss um die Zusammenhänge zu verstehen. Was mir absolut negativ aufgefallen ist, sind die unendlichen Wortwiederholungen die ich ab der ersten halben Stunde begonnen habe, mit zu zählen weil mich das so genervt hat. So ist das Wort "Salander" mindestens an die 40x zu hören, das Wort "Zalachenko" ca. 30x und das Wort "Teleborian" ca. 25x. Der Hammer. Die Krönung aber ist dieser komische, blonde, völlig emotionslose und nur blöd dreinschauende Halbbruder der ganz zum Schluss dann doch für ein paar spannende Minuten sorgt. Hierfür sei gesagt dass man aus dem Vorgänger wissen muss, dass dieser Mann keine Schmerzen fühlen kann weshalb er keinen Mucks von sich gibt, obwohl ihm Salander mehrere große Nägel aus einer Nagelpistole in die Füße schießt. Das alles geht so lieblos von sich, so ruhig, auch die letzte Begegnung mit Mika von der ich mir auch mehr erwartet hätte. Im Großen und Ganzen ist dies wirklich der schwächste Teil der Trilogie aber für Fans als Abschluss dennoch zu empfehlen. |
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