Die Augen des Satans
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Inhalt
Der Atomforscher Steve March hat eine seltsame, radioaktive Strahlung empfangen. Um dem nachzugehen, fährt er mit seinem Freund Dan in die Mystery Mountains, wo sie in einer Höhle auf ein Gehirnwesen namens Gor vom Planeten Arous treffen. Gor plant die Erde zu beherrschen und nimmt Besitz von Steve, während er Dan mit Strahlen tötet. Wieder zurück merkt Steves Freundin Sally schnell, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Auch glaubt sie nicht, dass Dan sich nach Las Vegas abgesetzt hat. Gemeinsam mit ihrem Vater fährt sie ebenfalls in die Berge und findet Dans Leiche, zusammen mit einem weiteren Gehirnwesen namens Vol. Dieses ist jedoch gekommen, um Gor aufzuhalten. Hierzu nimmt er besitz von ihrem Hund, doch Steve hat dem Militär bereits seine Übermacht und seine Unverwundbarkeit demonstriert und ...
Kommentar
Wenn Blicke töten könnten! Nun, in diesem 50er Jahre Science-Fiction B-Movie können sie es, zumindest die Augen von John Agar (Tarantula, Die Totengruft des Dr. Jekyll), wenn er von einem Gehirnwesen vom Planeten Arous besessen ist. Aber keine Angst, es misch auch ein gutes Gehirnwesen mit, das in einen Hund kriecht. Was - hört sich trashig an? Aber sicher doch, und nicht nur die Story ist Trash vom Feinsten. Die Gehirne sind halbdurchsichtig ins Bild gesetzt, lediglich im Schlusskampf darf Agar auf ein materialisiertes Hirn, welches direkt sichtbar an Seilen aufgehangen ist, eindreschen. Zusätzlich werden noch ein paar billige Spielzeugflugzeuge gesprengt - ein Fest für alle Trashfans. Sonst kommt der Film ohne große Effekte aus, dafür tendiert Agar als Besessener mit teuflischen Augen, die durch silberne Kontaktlinsen richtig zur Geltung kommen, zu gnadenlosem Overacting - einfach herrlich.Nathan Juran (Sindbads 7. Reise, Die Bestie aus dem Weltraum) zeigt mal wieder, dass er auch mit geringstem Budget Großes leisten kann. Der damals typischerweise in schwarzweiß gedrehte Film bietet beste Unterhaltung und ist international schon längst zum Kultfilm avanciert. In Deutschland ist er hingegen seit seiner Kinoauswertung von der Bildfläche verschwunden, erst 2010, also 50 Jahre nach seiner Deutschlandpremiere am 19. Januar 1960, wurde er durch eine DVD-Auswertung wieder greifbar.
Liebhaber von 50er Jahren B-Movies, Science-Fiction, Grusel und Trash sollten sich diese Perle nicht entgehen lassen.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist als zenter und letzter Teil der Serie "Gallerie des Grauens" bei Anolis Entertainment auf DVD erschienen.
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