Pigs - Slaughter Farm
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Inhalt
Eine unbekannte Rockband fährt mit zwei weiblichen Groupies in ihrem Transporter zum nächsten Auftritt. Doch mitten im Nirgendwo bleibt die Karre im Graben liegen. Während Mark, Valerie und Tom aufbrechen um Hilfe zu hohlen, vergnügt sich Travis mit den zwei Groupies im Wagen. Ihr Liebesspiel wird jedoch von einem Schweinemutanten rüde unterbrochen, der die Drei entführt und wie Tiere in seinen Zwinger pfercht. Und er ist nicht alleine, Unterstützung erhält er von einem Schweinezwerg und eine Schweinefrau, die das Ergebnis eines wissenschaftlichen Experiments sind. Nachdem ihnen auch noch die Übrigen in die Falle gegangen sind, beginnt für die Opfer eine tödliche Tortur, denn das Schweinchen ist nicht nur notgeil, sondern auch extrem sadistisch veranlagt und ...
Kommentar
Lust auf einen schweinischen Redneck-Torture-Porn? Das Schweinisch wird hier sogar wörtlich genommen, denn in bester Dr. Moreau-Manier wurden hier in einem Experiment Menschen und Schweine gekreuzt, so dass die Peiniger hier mit Schweinenasen als Maske aufwarten. Das Ganze ist unter der Regie von Tony Swansey, der hier sein Regiedebüt abliefert, als Low-Budget Produktion umgesetzt.Die eher einfach gestrickte Story kommt mit wenigen Darstellern aus, und da der Film mitten im Nirgendwo an einer heruntergekommenen Farm spielt, fielen hier schon mal kaum Kosten an. Leider wurde bei den Schauspielern zu viel gespart, denn diese sind bestenfalls als laienhaft zu bezeichnen. Besonders die Opfer sind mehr schlecht als recht, was vom Drehbuch auch noch unterstützt wird. Die Rockband besteht aus verblödeten Kiffern, denen die Dummheit aus allen Poren tropft. So fährt der total zugedröhnte Fahrer den Wagen etwas abseits des Weges, um einem Hindernis auszuweichen. Ohne einen Versuch, ob der Motor noch anspringt, ist allen sofort klar, dass die Karre nicht mehr geht. Es wird in der Gruppe nur gestritten, und wenn sie es mal schaffen, ihren Peiniger zu überrumpeln, wird dieser ohnmächtig liegen gelassen und weggerannt, anstatt noch mal richtig nachzusetzen. Dieser erholt sich natürlich schnell wieder und weiter geht's, bis diese Sequenz nochmals wiederholt wird. Die Protagonisten sind wirklich nervig und unsympathisch, so dass ich immer froh war, wenn ihnen der Gar ausgemacht wird. Dadurch fiebert der Zuschauer aber auch nicht wirklich mit, hinzu kommt noch, dass der Film keine neuen Ideen einbringt und alles nur nach Schema F abarbeitet, er ist absolut vorhersehbar, weshalb auch kaum Spannung aufgebaut wird. Das Einzige, woran man sich erfreuen kann, sind die Folterszenen, die zwar durchaus blutig sind, an Intensität und Härte vergleichbarer Werke jedoch deutlich zurückliegen. Auch erfährt der Zuschauer zu wenig über die Experimente, wodurch die Schweinemutanten entstanden, hier hätte man evtl. noch was ausbauen können. Da der Film gerade mal 76 Minuten läuft, hätte dies zeitlich noch gut reingepasst.
Die Masken der Schweinemenschen sind einfach und bestenfalls auf dem Niveau von Die Insel des Dr. Moreau von 1977, erfüllen aber ihren Zweck. Der Digicam-Look hat mir nicht so gut gefallen, wirkt halt sehr amateurhaft, und auch der häufige Einsatz der Wackelkamera macht dies nicht besser. Doch trotz der ganzen Mängel hat der Film einen gewissen Unterhaltungswert, wenn man was mit Trashfilmen anfangen kann, er ist gut geschnitten, so dass hier kaum Längen aufkommen, und auch der eine oder andere Gag ist gut platziert. Bitte nicht beim Abspann abschalten, es kommt noch ein netter Schlussgag mit dem Schweinezwerg.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Epix auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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Meat Grinder [Limited Edition]
Stand: 22.05.2012 15:52:30
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