RoboGeisha
|
Werbung ![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Inhalt
Kikkuyama wird zu einer Geisha ausgebildet und hofft, sich eines Tages dadurch einen reichen Mann zu angeln. Ihre Schwester Yoshie lebt bei ihr, da die beiden schon früh ihre Eltern verloren haben. Während sich Kikkuyama auf ihre Berufskarriere vorbereitet, muss Yoshie niedere Dienste für ihre Schwester verrichten und wird von ihr eher als Fußabtreter denn als menschliches Wesen gesehen. Doch alles ändert sich, als Kikkuyama die Bekanntschaft von dem Sohn eines reichen Stahlmagnaten macht. Dieser scheint sich mehr für Yoshie als für Kikkuyama zu interessieren. Nach einer Einladung in die Firma des Vaters wird Yoshie für eine geheime Geisha-Kriegerinnen-Armee rekrutiert und Kikkuyama wird zur Dienerin degradiert. Doch dies ist nicht von langer Dauer, denn durch die Eifersucht auf ihre Schwester angetrieben, schafft auch Kikkuyama den Aufstieg in die Truppe. Um jeweils besser zu sein als die eigene Schwester, nehmen beide hin, dass sie bis in die letzte Pore mit verborgenen Waffen aufgerüstet werden. Doch Yoshie kommt eines Tages hinter die bösen Absichten der Firma. So steht sie im letzten, alles entscheidenden Kampf ihrer Schwester gegenüber ...
Kommentar
Auch wenn man sich diesen Film nicht anschauen möchte, so sollte man sich zumindest einmal den Trailer zu Gemüte führen, denn dieses japanische Trashfeuerwerk ist schier unglaublich. Der Film strotzt vor skurrilen Ideen. Die kybernetischen Kriegerinnen haben an den unmöglichsten Stellen Waffen versteckt. Sie versprühen Säuremilch, aus dem Hinterteil können sie Shuriken verschießen oder einfach eine Klinge ausfahren, mit der sie arschwackelnd Fechteinlagen zum besten geben. Und da der Film nur über ein recht bescheidenes Budget verfügt, hat es Regisseut Noboru Iguchi wohl gedacht: jetzt erst recht. RoboGeisha Yoshie kann auf einmal ihre Beine in einen Panzeruntersatz verwandeln und rast durch die Stadt. Die Effekte hierbei sind so grottig, dass ich aus dem Lachen nicht mehr raus kam. Als dazu noch die Titelmelodie im Hintergrund lief, die doch sehr an "Live and let die" erinnert, war es um mich geschehen. Als nun wenige Minuten später ein Riesenrobot ein Hochhaus zerstörte und dieses anfing zu bluten (ja, richtig gelesen), dachte ich, dass ich gleich reanimiert werden müsste. Ähnlich sinnfrei und einfach gestrickt ist die Story um die zwei konkurrierenden Schwestern, die um die Gunst des Stahlmagnaten buhlen. Um die Speilzeit noch ein wenig zu strecken, wird jede Aktion von den Opfern kommentiert. Wenn ein Yakooza frittierte Shrimps in die Augen gestochen bekommt, dann schreit er "Sie hat mir die Shrimps in die Augen gestochen!". Und wenn sich die Robotschwestern am Schluss vereinen, so sagt der Bösewicht "Sie haben sich vereint!". So geht es während des ganzen Filmes.Dies ist nach The Machine Girl der zweite Film, den ich von Regisseur Noboru Iguchi gesehen habe, und dies ist eindeutig eine sehr positive Steigerung. Der Film zieht die ganzen Billigmangas herrlich durch den Kakao und sorgt durchgehend für gute Laune. Als einziges Manko sind für mich die Spezialeffekte. Hier wurde für meinen Geschmack zu viel mit dem Computer gearbeitet. Wenn wild in der Gegend rumgeballert wird, dann spritzt schlecht animiertes CGI-Blut durch die Luft. Die getroffenen Opfer verfügen anschließend jedoch noch nicht einmal über ein Einschussloch. Dabei wurde auf dem Cover Yoshihiro Nishimura für die Special FX angekündigt. Wo er mich bei Tokyo Gore Police mit einzigartigen Bildern überzeugen konnte, enttäuschte er mich hier ein wenig. Dennoch macht der Film einen Riesenspaß und schon allein der Trailer ist einen Hingucker wert.
Fazit: Eine herrlich abgedrehte Comic-Splatter-Komödie der neuen, japanischen Schule, die man sich als Trashfan nicht entgehen lassen sollte. Durchgeknallte Ideen und einige gut Gags bereiten garantieren einen amüsanten Filmabend.
Filmreview von: schnuff / Alle Reviews von schnuff

Veröffentlichungen
Der Film ist bei I-On New Media auf DVD erschienen.
Filmbewertung
| Unser Gesamteindruck: | |
| Durchschnittliche Besucherwertung: | |
| Eigene Bewertung zum Film abgeben: | |
Zombie Killer Double Feature - Zombie Killer & Zombie Killer Vortex [2 DVDs]
Stand: 22.05.2012 14:35:25
Big Tits Zombies in 3D (uncut)
Stand: 22.05.2012 14:18:52
Vampire Girl vs. Frankenstein Girl
Stand: 22.05.2012 14:35:11
Mutant Squad Girls (Limited 3-Disc Uncut Mediabook) [DVD + Blu-ray]
Stand: 22.05.2012 16:04:32
Unsere Filmbörse
Empfehlungen
Wenn dir dieser Film gefallen hat, empfehlen wir auch:
The Machine Girl ( Japan, USA, 2008) ![]() OT: Kataude mashin gâru, Regie: Noboru Iguchi Mit: Minase Yashiro, Asami, Kentarô Shimazu, Honoka, ... |
Tokyo Gore Police ( Japan, USA, 2008) ![]() OT: Tokyo Gore Police, Regie: Yoshihiro Nishimura Mit: Eihi Shiina, Itsuji Itao, Yukihide Benny, Jiji Bû, ... |
Eigene Filmempfehlung hinzufügen.
Weitere Filmtipps aus dem Bereich Splatter
Plane Dead - Der Flug in den Tod (
USA, 2007) 
Nightmare 5 - Das Trauma (
USA, 1989) 
Alien³ (
USA, 1992) 
Kosmokiller - Sie fressen alles (
USA, 1983) 
Species II (
USA, 1998) 
Jack Frost 2 - Die Rache des Killerschneemanns (
USA, 2000) 
Sportkill (
USA, 2007) 
Die Hölle der lebenden Toten (
Italien,
Spanien, 1980) The Mad Foxes: Feuer auf Rädern (Stingray 2) (
Schweiz,
Spanien, 1981) The Gruesome Twosome (
USA, 1967) 
Weitere Kommentare zum Film
| Es wurden noch keine Kommentare zu diesem Film abgegeben. |
| Eigenen Kommentar zum Film schreiben. |
Smaragd - Krimikomödie mit Wolfgang Fierek, Rolf Zacher, Eberhard Feik
Preis: 4,95 €

Cool It Carol - VMP - Pete Walker Rarität auf VHS
Preis: 12,00 €

Profondo Rosso - Die Farbe des Todes - Original Soundtrack auf MC, Glasbox
Preis: 19,00 €

Zombies unter Kannibalen - Original Soundtrack auf MC, Glasbox
Preis: 19,00 €

Die Rache der Kannibalen - Original Soundtrack auf MC, Glasbox
Preis: 19,00 €

Eigene Filme
Druckansicht



Tokyo Gore Police
