Die Wiege des Bösen
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Inhalt
Die Familie Daves erwartet ihr zweites Kind mit großer Vorfreude. Doch als es so weit ist, passiert etwas Schreckliches, das Neugeborene tötet alle Ärzte im Kreißsaal und flieht aus dem Krankenhaus. Während die Polizei auf der Jagd nach dem kleinen Monster ist, macht sich die Mutter Sorgen. Als sich die Medien dann auch noch auf dieses mysteriöse Geschehen schmeißen, sieht Vater Frank seine Karriere gefährdet und fängt an die Vaterschaft an dem Baby abzustreiten. Doch dabei bleibt es nicht, denn als sich die Leichen häufen, greift auch Frank zur Waffe und hilft bei der Jagd auf sein eigenes Kind, bis er ...
Kommentar
Regisseur Larry Cohen, der sich mit einigen kultigen Titeln unter Trashfans einem Namen gemacht hat, liefert hier neben seinem American Monster (1982) seine wohl bekannteste Arbeit ab, die schon seit Jahren Kultstatus geniest. Was sicherlich an der auf den ersten Blick total bekloppten Story liegt. Jeder Trashfan dürfte sich auf diesen Film stürzen, da der Horror hier von einem mutierten Killerbaby ausgeht!!! Das hört sich zu erst einmal so absurd an, dass wohl jeder denkt, dass es sich bei diesem Werk um eine Parodie oder Horror-Komödie handelt. Aber nein, der Film nimmt sich vollkommen ernst und lässt keinerlei Humor aufkommen, was (man glaubt es kaum) die Story sogar glaubhaft macht. Es ist wirklich unglaublich, was die Darsteller hier geleistet haben. Sie schaffen es, die Rollen der Eltern des "Monsters" so überzeugend zu spielen, dass man den Film wirklich ernstnimmt. Und nicht nur die Schauspieler waren gut, auch die Figuren waren für ein solches B-Movie super ausgearbeitet. Die Mutter des Babys will mit allen Mitteln versuchen, ihr Kind heil zurück zu bekommen, der Vater jedoch schämt sich für seinen Sprössling und hilft sogar bei der brutalen Jagd auf sein eigenes Kind mit. Medien und Polizei belästigen die Eltern und versuchen das Baby zu erschießen. Und das ist das, was selbst heute noch ein wenig schockiert, denn auch wenn das Baby das komplette Arzt-Team bei der Geburt getötet hat und danach eine blutige Spur durch die Stadt zieht, ist es immer noch ein Baby, das von der Polizei getötet werden soll. Und auch die Reaktion des Vaters ist bedenklich, er ist anfangs voller Angst aufgrund seines Killersprösslings, seinen Job zu verlieren, und so greift auch er zur Waffe und distanziert sich von seiner Frau, die immer noch zu dem kleinen hält. Das alles lässt auch heute noch ein unangenehmes Gefühl beim Zuschauer zurück.Kommen wir nun zu dem für Genrefans interessanten Teil: dem Baby und dessen Bluttaten.
Das Baby ist ultra-kultig, es hat spitze Zähne, große Krallen und Appetit auf Menschenfleisch, ne echte Trashgranate. Da ist es fast schon eine Schande, dass man es fast nie ganz zu Gesicht bekommt. Meist wackeln nur irgendwelche Büsche oder man sieht nur irgendwelche Körperteile in der Nahaufnahme. Erst gegen Ende taucht das Monster dann in seiner vollen Pracht vor der Kamera auf.
Was Splatter und Gore angeht, darf man hier nicht wirklich viel erwarten, die Angriffe des Babys werden meist nur angedeutet oder gar nicht gezeigt. Alles, was der Film an Gore zu bieten hat, sind eigentlich nur ein paar Leichen mit Kratzwunden am Körper. Aber auch wenn meist nur angedeutet wird, stellen die Mordszenen einen Schauwert da, denn durch die Tatsache, dass ein Baby die Menschen angreift, sind diese Szenen irgendwie schon etwas Besonderes.
Fazit: Die Wiege des Bösen ist aufgrund der Story etwas Besonderes, nicht nur das Killerbaby, sondern auch die Tatsache, dass der Film vollkommen ernst genommen werden kann, war für mich überraschend. Ich kann den Film jedem Trashfan empfehlen und freu mich schon auf die beiden Fortsetzungen (1978 und 1987) und das Remake (2008).
Filmreview von: erik / Alle Reviews von erik
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Warner Home Video auf Video und DVD erschienen.
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Die rabenschwarze Nacht - Fright Night
Stand: 11.02.2012 01:54:38 His Name Was Jason - 30 Jahre Freitag, der 13.
Stand: 11.02.2012 03:07:49 |
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