Kosmokiller - Sie fressen alles
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Inhalt
In der Nähe eines Territoriums stürzt ein Komet ab, aus dem kleine Tiere entbrochen sind. Nach kurzer Zeit erreichen die Tiere ein abgelegenes Haus und beginnen dort zu brüten. Die Eltern werden Opfer des Parasiten und das Monster beginnt zu wachsen. Als dann später der Sohn der Familie das Monster entdeckt, bringen sich alle in Sicherheit. Doch die anderen haben schon ein weiteres Exemplar gefunden und wissen nicht, in welcher Gefahr sie sich befinden. Als das Monster Jagd auf die Familie macht, beginnt ein gnadenloser Kampf um Leben und Tod ...
Kommentar
Zeit für eine kleine Filmkritik, dache ich mir, und hier ist sie: Diesmal zu dem Film „Kosmokiller“. Doch was darf man unter den Kosmokiller verstehen? Die Monster in diesem Film sind eine Art fleischfressende Weichtiere, also eine Mischung aus Schnecke und Regenwurm, die mal wieder von außerhalb kommen und alles fressen, was ihnen vors Maul läuft. Natürlich spielt der Film auch weit außerhalb der Zivilisation, alles schön abgeschottet – dass klingt doch nach schönem 80er Jahre Trash, oder?Und ja, der Film verläuft sogar auf diesem Schema, dennoch gab es etliche Sachen, die mir nicht gefallen haben. Was mir gefallen bzw. nicht gefallen hat, werde ich in folgenden Kritikpunkten begründen - gehen wir doch mal genauer auf den Film ein.
Zuerst sollte ich mal erwähnen, dass ich Fan von klassischen B-Movies bin. Damit meine Ich den etwaigen Zeitraum von 1970 bis Ende 1980. Meistens waren solche Filme ja immer gleich, eine Bedrohung steht bevor und keinen interessiert es, bis die „Killertiere“ dann zuschlagen (als Beispiel mal Piranha, Frogs - Killer aus dem Sumpf, Der weiße Hai).
Bei „Kosmokiller“ war mir die Handlung etwas zu fade. Die Tiere kommen, nisten sich ein, fallen in das Haus und werden getötet - das war es. So interessant ist das. Oft hat mir auch der Zusammenhang bzw. die Logik gefehlt. Ersteres macht sich vor allem bei den sehr langweiligen Dialogen bemerkbar. Da rätselt die Familie doch tatsächlich eine halbe Ewigkeit, über welche Tierart es sich bei dem gefundenen Exemplar handelt. Oder eine weitere Szene, in der am Frühstückstisch über total überflüssiges Zeug geredet wird, das zieht sich wie Kaugummi. Das Problem ist halt, dass der Film fast nur in dem einen Haus spielt.
Die Monster sind sehr gut gemacht (klassisch eben, nichts mit CGI oder anderen Computereffekten). Diese sieht man relativ oft und ein paar blutige Effekte gibt es auch (bei den meisten Fassungen auf der Rückseite des Mediums zu erkennen).
So, und damit der interessierte Leser aus dieser Kritik auch etwas schlau wird, möchte ich mal auf die bisher erschienenen Fassungen eingehen, falls er sich den Film ja zulegen möchte. Die einzige deutsche VHS-Veröffentlichung ist ungeschnitten. Die Drei von „Simple Movies“ erschienen Fassungen (jeweils 3 alternative Cover) kann ich nicht bewerten. Die neuste Erscheinung des Streifens, eine Hartbox von X-Rated (auf 333 Stück limitiert und in Deutschland auf dem Index) ist laut Angabe des Herstellers komplett neu vom Original 16 mm Kameranegativ abgetastet worden, dennoch ist das Bild auf schlechtem VHS-Niveau und wirkt nur auf komprimiertem Fernsehformat (4:3) scharf. Die Soundqualität ist sehr schlecht, Synchronisation ebenfalls, also von “remastered“ darf nun wirklich nicht die Rede sein!
Und nun abschließend ein kleines Fazit, wie ich zur dieser Endwertung komme. Wären die schmerzhaften Dialoge nicht 85% des Filmes dominierend und etwas abwechslungsreicher (warum spielt der Film die ganze Zeit in dem einen Haus, warum so viele Dialoge?) hätte man aus dem Film einen richtig guten Splatterspaß machen können, den man getrost auch mit Freunden schauen kann. Das Endergebnis ist leider ein nur mittelmäßiger Monster-/Alienfilm, den ich auch nur Fans des Genres empfehlen kann.
Die Mängel bewerte ich mit einem Skull, die tollen Effekte bekommen volle fünf Punkte was einen Durchschnittswert von drei Skulls ergibt.
Filmreview von: Preytor / Alle Reviews von Preytor

Veröffentlichungen
Die einzige VHS-Veröffentlichung ist bei Toppic erschienen. Auf DVD ist der Film bei mehreren Labels erschienen, unter anderem bei Simple Movie in drei alternativen Covern, dann bei SOI Film Entertainment sowie bei X-Rated. Alle erhältlichen Fassungen sind ungeschnitten, allerdings sind alle Fassungen in Deutschland auch auf dem Index.
Filmbewertung
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Weitere Kommentare zum Film
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| Berti, 26.08.10 |
| Also ich hab den Film erst ein einziges Mal gesehen und das ist schon eine Zeit lang her aber an das was ich mich noch erinnern kann, fand ich den sehr gut, da ich 1. auf das Würmer- und Parasitengenre stehe und außerdem Splatter und B-Movie Trash gut find. Von den Längen weiß ich nichts mehr. Ich hab von Anfang bis zum Schluss nur gelacht. Die Riesenwürmer aus der Wand im Keller sind einfach nur saumäßig geil. Aber als sich die Kleinen mit den vielen Zähnen dann durchs Haus fressen, ist nur noch genial. Hier geht’s richtig ab! Trash und Splatter vom Feinsten, skurrile, passende Musik. Das Finale mit dem Jungen ist besonders spannend und bei dem Riesenwurm ganz zum Schluss fehlten mir die Worte. Witzig, blutig, einfach köstlich. Für mich persönlich schon als Partyfilm geeignet und für Genrefreunde ebenfalls zu empfehlen! |
| erik, 01.10.10 |
| Ich finde den Film auch geil. Von ca. 85 % Dialogen hab ich nichts mitbekommen (Und ich habe den Film vor knapp zwei Stunden gesehen :) ). Es gab immer genug Monsteraction und die war handwerklich wirklich gut und super blutig. Für mich ist Kosmokiller ebenfalls als Partyfilm geeignet. Was die DVD anbelangt habe ich die Version von SOI Film Entertainment, die ist zwar uncut hat aber leider eine schlechte Bildqualität und der Ton war auch nicht wirklich Top. Tja aber für ein altes B-Movie von der Qualität her ganz Ok. |
| BudtheCHUD, 19.11.10 |
| Auch ich liebe diesen Film... kenne ich nur von Toppic, aber auch wenn der Film ein wenig c-Movie mäßig ist, so hat er doch einen unglaublichen Unterhaltungswert und eine sehr eindringliche Atmo. Ich ahtte mal Regisseur McKeown einafch per Email angeschrieben und wir waren bis zu seiner neusten Arbeit (TV-Serie) über ein jahr in Emailkontakt: ein sehr leiber und netter Mensch. Hab sogar ein handsigniertes Poster bekommen mit der Fotografie des US-Kinoplakats^^ Aber ich mochte den Film schon früher, als ich ihn mr mit 18 aus der Videothek kaufte, da sie ihn auf VHS für damalige 10 DM anboten. Die Effekte waren/sind zeitgemäß, aber doch ziemlich derb...natürlich sind die darstellerischen Dartierungen etwas gewöhnungsbedürftig, aber auf jeden Fall sieht und merkt man, dass es allen Beteiligten Spaß gemacht aht an einem Monsterfilm mitzuwirken - auch wenn der nicht wirklich viel Sinn machen tut^^ Vor allem das Ende fand ich unglaublich witzig...mit dem riesen Monster und dem Miniaturfarmhaus^^ Liebevoll in Szene gesetzt im Stile der guten alten S/w-Monsterfilme. |
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