Buffy - Im Bann der Dämonen - Staffel 4

Originaltitel: Buffy the Vampire Slayer - Season 4
Alternativtitel: BtVS
Buffy
Buffy the Vampire Slayer: The Series
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  1999
Regie: Joss Whedon
David Grossman
James A. Contner
[Alle Regisseure anzeigen]

Darsteller

Figur

Sarah Michelle Gellar  Buffy Summers
Nicholas Brendon  Xander Harris
Alyson Hannigan  Willow Rosenberg
Anthony Head  Rupert Giles
James Marsters  Spike
Emma Caulfield  Anya
Kristine Sutherland  Joyce Summers
Seth Green  Oz
Marc Blucas  Riley Finn
Leonard Roberts  Forrest Gates
Bailey Chase  Graham Miller
George Hertzberg  Adam
Lindsay Crouse  Professor Maggie Walsh
Adam Kaufman  Parker Abrams
Amber Benson  Tara Maclay
  
Genre: Grusel, Vampire, Komödie, Fantasy, Serien
Sequels: Buffy - Der Vampir-Killer (1992)
Buffy - Im Bann der Dämonen - Staffel 1 (1997)
Buffy - Im Bann der Dämonen - Staffel 2 (1997)
Buffy - Im Bann der Dämonen - Staffel 3 (1998)
Buffy - Im Bann der Dämonen - Staffel 4 (1999)
Buffy - Im Bann der Dämonen - Staffel 5 (2000)
Buffy - Im Bann der Dämonen: Noch einmal mit Gefühl (2001)
Buffy - Im Bann der Dämonen - Staffel 6 (2001)
Buffy - Im Bann der Dämonen - Staffel 7 (2002)
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Inhalt

Die High-School ist für Buffy und ihre Freunde zu Ende, das College wartet nun. Buffy muß den Verlust von Angel verarbeiten, doch viel Zeit bleibt ihr nicht. Sie muß sich neuen Herausforderungen stellen, doch der Kampf gegen die Mächte der Finsternis wird durch eine geheimnisvolle Organisation im Hintergrund erschwert, die scheinbar gefährliche Experimente mit Dämonen durchführt. Buffy versucht hinter dieses Geheimnis zu kommen und muß sich dieses mal menschlichen Gegnern stellen. Doch die Experimente der Organisation laufen völlig aus dem Ruder, und ein Feind ersteht, dem selbst Buffy nicht gewachsen scheint. Doch sie muß sich diesem Kampf stellen...

Kommentar

Tja, das ist sie also, die inzwischen vierte Staffel der Serie "Buffy", und natürlich waren meine Erwartungen vorher, ganz besonders nach den furiosen ersten drei Staffeln, sehr hoch. Auch wenn ich wußte, daß praktisch ein Neuanfang anstand aufgrund der vielen personellen Veränderungen, ich glaubte daran, daß Joss Whedon auch das wieder hinkriegen und neue tolle Geschichten erzählen würde. Doch leider, das kann ich bereits vorwegnehmen, gelang das nicht, jedenfalls für mich, auch wenn Meinungen und Geschmäcker hier natürlich subjektiv sind. Doch der Ausflug in fremde Gefielde, in den Bereich von Mystery und großen Verschwörungen, wilderte zu sehr bei Akte X, ohne freilich an dieses Format heranzukommen, was auch völlig deplaziert ist. Denn Buffy hat ihr ganz eigenes Potential, und die Regierungsverschwörung, die hier eingeführt wird, um mit den Dämonen zu experimentieren und sie zu kontrollierbaren Waffen umzupolen ist einfach etwas zu kraß und unglaubwürdig, für mich zog das einfach gar nicht, zu keiner Zeit. Und so versandete die Hauptgeschichte dieser Staffel, bei der man lange Zeit den wahren neuen Hauptgegner nicht kennt, doch sehr. Und das war nicht einmal der einzige Punkt, der in dieser Staffel nicht paßte.
Die erste folge dieser Staffel hält sich wieder an das bisherige Konzept die Kontinuität zu wahren, indem man nicht vergangene Ereignisse einfach vergißt, sondern wieder da ansetzt, wo man in der letzten Staffel aufgehört hat. Aber leider will das dieses mal nicht wirklich zünden, weil gleich zu Anfang Ungereimtheiten auftauchen, Fragen, die keine wirkliche Antwort bekommen. Denn nach drei Staffeln mit Buffy und Angel scheint sie ihn doch sehr schnell zu den Akten gelegt zu haben, wie sie sich hier neu orientiert. Zwar gibt es wenigstens Momente, wo sie sich erinnert, aber Buffy versucht schnell wieder neue Bande in den folgenden Episoden zu knüpfen - und die Geschichte mit Parker, auf den sie für einen One Night Stand hereinfällt und danach noch die Fehler bei sich sucht ist die typische Geschichte eines naiven, blonden Dummchens, was im krassen Gegensatz zu der starken Buffy steht, die wir bisher kannten. Es steht für das, was ich persönlich an Serien hasse, an vielen gängigen Serien, wo Liebe und Partnerschaft keinerlei Rollen spielen, sondern die Hauptcharaktere nur immer wieder neue Bettgeschichten präsentieren, eine "tolle" Präsentation von Helden...
Auch der "Neue" danach, Riley (Marc Blucas), mit dem Buffy dann für diese Staffel fest liiert ist, will nicht so wirklich zu ihr passen, zu klein und nichtssagend ist diese Rolle angelegt (trotz bedeutendem Mitglied in der "Organisation"), und zu blaß bleibt die Darstellung - kein Vergleich zu einem Angel - daß ich am Ende sogar froh war, als die finale Trennung kam (was dann allerdings erst in der fünften Staffel passiert). Diese Liebesgeschichte funktionierte leider nicht, doch wenigstens eines hat sie verhindert. Daß Buffy weiterhin wie mit einem "Parker" nur schnelle Bettgeschichten hat. Zugleich entwickeln sich auch die anderen Hauptcharaktere weiter, sowohl Willow, als auch Xander. Letzterer bandelt mit der zurückgekehrten Ex-Rachedämonin Anya (Emma Caulfield aus Der Fluch von Darkness Falls) an, was für die heiteren Momente in der Staffel sorgt. Diese Beziehung ist alles andere als normal, da Anya so gar nichts über normales menschliches Verhalten und Partnerschaften weiß, das sorgt immer wieder für Lacher und Zündstoff, und es funktioniert auf seltsame Weise sogar sehr gut. Noch interessanter ist aber die Entwicklung von Willow, deren Ende der Beziehung mit Oz absehbar war. Beziehungen funktionieren nicht ewig in Buffy, was aber danach kommt ist überraschend. Und durchaus nicht das gängige für eine Teenie Serie, daß sich Willow nämlich nun lesbisch entwickelt. Die zerbrechliche Tara (Amber Benson aus "Taboo - Das Spiel zum Tod") wird zur neuen Flamme, und nicht etwa nur angedeutet, es wird durchaus später gezeigt, wie die beiden sich lieben. Das sollte zwar heute nichts besonderes mehr sein, ist es aber irgendwie doch in dieser Serie und paßt auch zur Entwicklung der Figur von Willow. So geht der "Liebes- und Partnerreigen" in Buffy also weiter, mit mehr und weniger interessanten Beziehungen.
Noch mal zurück zum Anfang. es ist schon seltsam, daß Buffy da so viele Probleme mit einer ganz normalen Vampirgang hat, denn normalerweise bereiten ihr diese kein Kopfzerbrechen mehr. Noch seltsamer aber ist das Verhalten von Giles, ihrem Ex-Wächter, der sich plötzlich auf seinem Ex-Wächter Dasein ausruht und Buffy seine Hilfe verweigert. Der Grund, daß sie nun erwachsen sei, ist mehr als dürftig, während er am Ende der Episode plötzlich seine Meinung ändern und angerannt kommt, um zu helfen, na ja. Irgendwie macht einen diese Epsiode skeptisch, und genauso geht es weiter, als dann die Zeit in den folgenden Episoden erst mal dahin plätschert, während man langsam auf den neuen Handlungsfaden zugeführt wird. Für eine Folge taucht auch Spike wieder auf, leider wird auch das eher ins Lächerliche gezogen, da er nun mit Harmony verbandelt ist, die zum Vampir wurde - sie verhält sich noch idiotischer als zu "Lebzeiten" in der Freundschaft mit Cordelia. Das sorgt für einige Lacher, mehr aber auch nicht. Man hat den Eindruck, die Serie gleitet ins Kitschig Lächerliche ab, das war in diesen ersten Folgen für mich schon alarmierend...
Spike verbleibt in der Staffel und wird wieder zum festen Mitglied, allerdings mit großem Unterschied. Durch die Initiative, die geheimnisvolle Organisation im Hintergrund, wird er dann per Chip gezähmt und kann fortan keine Menschen mehr beißen. Das macht ihn nun zu einem "Angel" wider Willen, und er muß zwangsweise mit der Truppe und Buffy, eigentlich seine Todfeinde, zusammenarbeiten. Das birgt neues Konfliktpotential, aber auch viel Humor, auch im Ausblick auf die weiteren Staffeln. Spike war sicherlich ein Highlight dieser Staffel, eines der dieses mal eher wenigen. Denn die Sache mit der Initiative ist zu weit hergeholt, und zum glück wird sie am Ende auch wieder aufgelöst, daß sich die folgenden Staffeln nicht mehr damit beschäftigen müssen. Denn die Zeit, da Buffy sogar kurzfristig selbst Mitglied der Initiative wird, grenzt dann wiederum fast an Lächerlichkeit, bis sie die wahren Zusammenhänge erkennt und der Initiative - endlich - den Kampf ansagt. Auch Riley entscheidet sich am Ende gegen die Initiative, und es kommt zum Showdown, der zumindest einigermaßen spektakulär rüberkommt. Dennoch kann die Haupthandlung dieser Staffel nie wirklich überzeugen - für mich zumindest verschenktes Potential.
Es gibt auch ein Crossover mit der neuen Parallelserie "Angel", als dieser für eine Folge zurückkehren darf - dümmer hätte man das aber wirklich nicht lösen können als hier. Zum einen ist die Geschichte an sich mit den Rache suchenden Indianern nicht überzeugend, zum anderen bleibt Angel im Hintergrund, von Buffy unbemerkt, und verschwindet auch wieder so. Für mich ebenso verschenkt. Und der absolute Tiefpunkt der Serie ist die Folge "Das Bier der bösen Denkungsart", wo Buffy ihren Kummer wegen Parker (und sicherlich auch wegen Angel) mit Bier herunterspült, ganz toll. An guten Ideen scheint es in dieser Staffel wahrlich gemangelt zu haben. Waren damit die tollen Zeiten der Serie bereits zu Ende?
Nein, zum Glück nicht, denn es folgten ja noch drei weitere Staffeln, wie wir jetzt wissen. Und ganz ohne Potential bleib auch diese Staffel nicht, denn es gab natürlich auch tolle Folgen, doch dazu später noch mehr. Zunächst einmal gibt es wieder den Überblick über alle Episoden, mit Kurbeschreibungen wie gewohnt:

Episoden:

57. Frischlinge
Die Zeiten ändern sich. Buffy, Oz und Willow beginnen ihr Studium am College von Sunnydale, der Ernst des Lebens beginnt. Aber bald schon holt das Übernatürliche die Clique auch dort wieder ein, als seltsame Dinge vor sich gehen und Schüler spurlos verschwinden. Eine Vampirsippe hat sich in der Umgebung breitgemacht, die Buffy sehr zusetzt, zumal sich Giles eine Auszeit nimmt und meint, Buffy brauche ihn nicht mehr länger...

58. (K)eine Menschenseele
Buffy hat ganz menschliche Probleme mit ihrer Zimmergenossin am College. Die verhält sich nämlich sehr zickig, und zunehmend seltsamer, daß Buffy einen dunklen Verdacht hegt. Kathy ist böse, und ein Dämon, doch niemand will ihr glauben. Im Gegenteil, man hält Buffy selbst für zunehmend durchgedreht und versucht sie zu "bändigen". Doch Buffy gibt nicht auf und versucht ihren Verdacht zu beweisen...

59. Der Stein von Amara
Buffy ist endlich wieder neu verliebt und verbringt eine Nacht mit ihrem neuen Freund. Doch die Idylle wird getrübt, als Harmony in Sunnydale auftaucht, als Vampir. Und in ihrer Begleitung Spike, ihr neuer Freund. Die beiden suchen einen mächtigen Ring, der einen Vampir unbesiegbar machen kann, und Buffy und ihre Freunde versuchen das mit allen Mitteln zu verhindern. Doch Buffy muß einen schlimmeren Schmerz verarbeiten, denn ihr "Freund" entpuppt sich als Casanova, der sie fallen läßt, weil er sie nur ins Bett kriegen wollte. Eine Welt bricht für sie zusammen...

60. Der Dämon der Angst
Buffy hadert mit dem Schicksal nach dem Reinfall mit ihrem Ex-Freund, doch neue Gefahr lenkt sie schnell wieder ab. Die Studentenverbindung "Alpha-Delta" organisiert eine Halloween-Party, mit schlimmen Folgen. Denn versehentlich wird ein Dämon beschworen, der die tiefsten Ängste von Menschen Realität werden läßt. Buffy und die Clique müssen sich ihm stellen...

61. Das Bier der bösen Denkungsart
Buffy trauert weiter ihrem Ex-Freund hinterher und sucht die Schuld bei sich selbst. Und in der Bar, in der Xander inzwischen arbeitet, ertränkt sie ihren Kummer schließlich in Alkohol. Doch sie und andere Gäste beginnen sich an einem Abend auf einmal zu verändern, zu verwandeln. Das Bier ist verändert worden, mit einer magischen Essenz, welche diejenigen, die es trinken in Neandertaler zurückverwandeln. Die Situation eskaliert schnell, und Xander versucht zu retten, was zu retten ist...

62. Wilde Herzen
Die Sängerin Veruca gastiert in Sunnydale, und irgendwie, auf eine unerklärliche Weise, fühlt sich Oz von ihr angezogen, was ihm Kopfzerbrechen bereitet. Doch dann, in einer Vollmondnacht, da sich Oz immer in einem Käfig einschließen muß, gelingt es ihm seinem Käfig zu entkommen. Und er trifft auf einen anderen Werwolf. Am anderen Morgen wacht er dann als Mensch neben Veruca auf - sie ist der zweite Werwolf. Veruca wirbt fortan offen um Oz, und sie will Willow loswerden. Als sie diese als Werwolf angreift taucht Oz ebenfalls als Werwolf auf, ein Kampf der beiden Werwölfe auf Leben und Tod beginnt...

63. Die Initiative
Spike kann nach seiner Gefangennahme aus dem unterirdischen Labor entkommen, in dem eine unbekannte Organisation bviele Monster gefangenhält, um Experimente an und mit ihnen durchzuführen. Diese "Initiative" hat ihre eigenen Regeln zur Bekämpfung der bösen Mächte, und nicht nur gute, wie es scheint. Und Riley gehört zu der Initiative, mit dem sich Buffy nichztsahnend anfreundet. Bald schon kommen sie sich deswegen in die Quere, bei der Suche nach Spike, ohne es zu ahnen...

64. Der Geist der Chumash
Angel taucht in Sunnydale auf, doch Buffy weiß es nicht. Angel agiert aus dem Verborgenen, weil er erfahren hat, daß Buffy und den anderen eine große Gefahr droht. Deswegen will er helfen. Buffy bereitet indessen ein Thanksgiving-Essen für ihre Freunde vor, doch ein indianischer Geist will Rache für seine gefallenen Landsleute. Als die ersten Toten auftauchen eskaliert die Situation schnell...

65. Mein Wille geschehe
Willow leidet unter dem Verlust von Oz, und hält diese Situation nicht mehr länger aus. Deshalb wendet sie einen Zauber an, um den Schmerz zu beenden. Doch der Zauber hat böse Folgen, denn Wiorte, die Willow im Zorn ausspricht gegen andere, werden Wirklichkeit. Die Welt gerät bald ins Chaos, als Giles erblindet, Xander von Dämonen gejagt wird, und Buffy und Spike sich ineinander verlieben. Nur Willow kann alles wieder zum Guten wenden, doch ein Dämon macht ihr ein verlockendes Angebot. Er will sie anstatt der in Ungnade gefallenen Anya zur Rachedämonin machen...

66. Das große Schweigen
Unheimliches geschieht in Sunnydale. Böse Mächte sind unterwegs, und eines Morgens, als die Bewohner aus dem Schlaf erwachen, sind ihre Stimmen weg. Niemand kann mehr sprechen, die ganze Stadt ist stumm. Panik macht sich breit, und die Dämonen machen sich daran die Stadt in ihren Besitz zu nehmen, weil die Menschen wehrlos sind. nur Stimmen könnten sie besiegen. Buffy und ihre Freunde suchen verzweifelt nach einer Lösung...

67. Das Opfer der Drei
Etwas Schlimmes geht in Sunnydale vor sich, denn ein Erdbeben kündigt großes Unheil an. Bald sprechen die Vorzeichen für einen drohenden Weltuntergang. Zunächst will ihr niemand glauben, doch die Zeichen für das Unheil mehren sich. Bald muß die ganze Gruppe glauben, daß Dämonen daran arbeiten, den Weltuntergang heraufzubeschwören, und man nimmt den Kampf gegen sie auf...

68. Metamorphosen
Buffy ist inzwischen selbst Teil der Initiative und mit Riley befreundet. Alle wissen darum, alle außer Giles, den man einzuweihen vergessen hatte. Giles ertränkt seinen Frust in einer Bar und trifft dort auf Ethan Rayne, der ihm schon einigen Ärger bereitet hat. Dieses mal scheint er versöhnlich, doch der Schein trügt, nachdem sich Giles am nächsten Tag in einen Dämon verwandelt. Und als die Gruppe glaubt, der Dämon habe Giles getötet, machen sie Jagd auf ihn...

69. Schein und Sein
Buffy wird zum außerordentlichen Mitglied der Initiative ernannt und darf daher nun auch in sensible Betreiche der unterirdischen Anlage gehen. Doch als die Leiterin sie auf die Jagd nach einem scheinbar harmlosen Dämonen schicht, gerät sie in eine Todesfalle und erkennt das falsche Spiel der Initiative. In einer Fernsehbotschaft erklärt sie der Organisation daraufhin den Krieg, nachdem sie der Falle entkommen ist. Riley ist schockiert und weiß nicht mehr wohin er gehört, und schließlich verläßt er die Initiative...

70. Die Kampfmaschine
Buffy berichtet der Gruppe von dem Versuch der Initiative sie zu ermorden. Nur Riley ist immer noch hin und her gerissen und leidet unter dem Zustand. Inzwischen kann das große Experiment der Initiative, die lebende Kampfmaschine Adam, entkommen und treibt sein Unwesen in Sunnydale. Als Kombination aus Dämonenteilen und Maschine verfügt er über außerordentliche Kräfte. Als Buffy in die Initiative eindringt, um Antworten zu bekommen, kommt es zur ersten Konfrontation mit Adam...

71. Böses Erwachen
Buffy und ihre Gruppe bereiten sich auf den Kampf gegen Adam und die Initiative vor, da klar ist, daß ein großer Kampf bevorsteht. Doch geschieht etwas unerwartetes, als die zweite Jägerin, Faith, aus dem Koma erwacht, in das sie nach dem Kampf mit Buffy vor dem Aufstieg des Bürgermeisters zum Dämon gefallen war. Und Faith will Rache, wozu ihr eine Hinterlassenschaft des Bürgermeisters verhelfen kann. Es kommt zum Kampf zwischen Faith und Buffy, mit unerwarteten Folgen...

72. Im Körper des Feindes
Buffy und Faith haben die Körper getauscht. Und während die echte Buffy vom Orden der Wächter gefangengenommen wird, weil man sie für Faith hält, reißt diese das Leben von Buffy an sich, um an den weiteren Plänen ihrer Rache zu arbeiten. Und niemand erkennt sie, obwohl sie sich seltsam verhält. Erst Tara, Willows neue Freundin, erkennt den Trug, und sie und Willow arbeiten daran den Zauber rückgängig zu machen. Als der echten Buffy die Flucht gelingt kommt es zum Entscheidungskampf...

73. Jonathan, Superstar
Wie wird man in Sunnydale zum Superstar, wenn man in Wahrheit ein Außenseiter ist, der nichts zustande bringt und von allen ignoriert wird? Natürlich mit einem Zauber, und plötzlich ist Jonathan in aller Munde. Selbst die Clique um Buffy läßt sich von ihm beraten, doch schließlich fliegt der Schwindel auf. Buffy muß die dinge wieder ins rechte Licht zurück rücken...

74. Die Unersättlichen
Eine Party in Sunnydale gerät aus dem Ruder. Das Haus, in dem sie stattfindet, scheint verhext zu sein, und alle, die eine bestimmte Wand berühren, werden bald von unbändigen sexuellen Gefühlen beherrscht. Mit fatalen Folgen, auch für Buffy und Riley. die beiden können nicht mehr aufhören sich zu lieben, wie andere auch. Das Chaos greift immer mehr um sich. Giles nimmt sich der Sache an, da er begreift, was vor sich geht, und er versucht den Zauber zu beenden...

75. Abschiede
Oz kehrt nach seiner Auszeit wieder nach Sunnydale zurück und berichtet den anderen von einem großen Erfolg, er hat es geschafft den Werwolf in sich zu kontrollieren, daß er auch bei Vollmond nicht mehr zum Vorschein kommt. Einer Partnerschaft mit Willow stünde nun nichts mehr im Wege, gäbe es da nicht Tara, zu der Willow Gefühle entwickelt hat. Sie entwickelt lesbische Tendenzen, und Oz dreht durch. Er mutiert nun sogar am hellen Tag zum Werwolf und verfolgt Tara...

76. Der Yoko-Faktor
Der durch einen Chip in seinem Gehirn völlig harmlose Spike sucht verzweifelt nach einem Weg zurück in seine alte Existenz. Adam bietet ihm diese Chance, er will den Chip entfernen, wenn Spike ihm hilft. So soll er Buffy schwächen, damit diese im großen Kampf, der bald kommen soll, leichter besiegbar ist. So stiftet Spike Unfrieden, und es gelingt ihm, die Gruppe zu entzweien. Buffy macht sich alleine auf zum entscheidenden Kampf gegen Adam auf...

77. Das letzte Gefecht
Adam hat Riley und andere Soldaten der Initiative unter seine Kontrolle gebracht. Und sein Plan scheint aufzugehen, er läßt alle gefangenen Dämonen schließlich frei, so daß es zur großen Schlacht mit den Soldaten kommt. Die Hölle bricht los, als auch Buffy und ihre Freunde am Kriegsschauplatz auftauchen. Und Buffy sucht die Konfrontation mit Adam, doch alleine kann sie ihn nicht besiegen. Sie braucht die Hilfe ihrer Freunde, und die Gruppe hat sich rechtzeitig wieder versöhnt. Es kommt zum großen Showdown...

78. Jedem sein Albtraum
Nach dem erfolgreichen Kampf gegen Adam und dem Ende der Initiative feiern Buffy und ihre Freunde das mit einem Videoabend. Doch schon vor Beginn des Films schlafen alle ein. Buffy träumt wirres Zeug, so zum Beispiel von Riley, der mit Adam die Weltherrschaft übernehmen will. Und sie träumt von der aller ersten Jägerin - wie sich herausstellt, genau wie die anderen...

Beste und schlechteste Folgen: Leider ist es in dieser Staffel genau umgekehrt als vorher. Insgesamt gesehen konnten die Nebenfolgen am meisten punkten, während die Haupthandlung bei mir nicht ankam. Die Sache mit der Initiative hätte besser ins Akte X Universum gepaßt, aber nicht zu Buffy. So war es nur gut, daß diese Initiative am Ende der Staffel wieder verschwand. Die schlechtesten Folgen aber warn für mich "Das Bier der bösen Denkungsart", "Der Geist der Chumash", "Jonathan, Superstar" oder "Die Unersättlichen", mit der Initiative der Tiefpunkt der Serie überhaupt. Aber es gab natürlich auch wieder tolle Folgen, und auch eine der besten überhaupt, mit "Das große Schweigen". Einfach genial, da die Schauspieler eine Folge lang nicht sprechen dürfen, sondern allein mit Mimik und Gestik handeln müssen. Oder "Wilde Herzen", die Geschichte mit den zwei Werwölfen, das war klasse inszeniert. Ebenso wie die Doppelfolge um die Rückkehr von Faith, die aus dem Koma erwacht und sich wieder ein tolles Duell mit Buffy liefert - auf sehr ungewöhnliche Weise. Schade, daß sie die Serie danach in Richtung der Ablegerserie "Angel" verließ, sie hatte Buffy bereichert...

Technische Information: Am Tonformat hat sich auch in dieser Staffel nichts geändert, Dolby Surround wurde beibehalten, wobei sich vor allem die Musik räumlich auswirkt, Effekte und Geräusche auf den hinteren Kanälen bleiben eher spärlich eingesetzt. Verändert hat sich dagegen das Bildformat, bisher ein 4:3 Vollbild wurde nun in einem 1,78:1 Widescreenformat gedreht, und der anamorphe Bildtransfer in 16:9 hatte ein für mich deutlich besseres, weil schärferes und ruhigeres Bild als vorher, zur Folge. Dazu wurde zum Glück auch das Menüsystem beim den DVDs wieder verändert, man kann im Film auch wieder den Ton wechseln oder Untertitel zuschalten.

Fazit: Was soll ich sagen, die Serie hat versucht neue Wege einzuschlagen, aber Verschwörungen in Buffy, das hat für mich einfach nicht hingehauen. Die neuen Gegner blieben blaß und harmlos, und das bisherige Gesamtformat konnte hier in keinster Weise mehr erreicht werden. In dieser Staffel war die Serie nur noch unteres Mittelmaß, von einigen herausragenden Folgen mal abgesehen. Das konnte also in der nächsten Staffel nur wieder besser werden, hoffte ich jedenfalls, von dieser Staffel war ich insgesamt auf jeden Fall enttäuscht. Auch die Rückkehr von Spike konnte das nicht ändern, der nun mehr seine komische Seite zeigen durfte, was auch gut ankam. Blaß blieb dagegen Riley als Angel Ersatz, er konnte diesem nie das Wasser reichen. Trotzdem blieb er erst mal erhalten, aber das Ende dieser Beziehung war schon abzusehen. Für mich hätte sie in dieser Staffel schon zu Ende sein können, wie mir das ganze neue "Liebesleben" von Buffy hier ein Dorn im Auge war. Einerseits war sie nun erwachsen, andererseits verhielt sie sich in Liebesdingen wieder wie ein dummer Teenager.
Na ja, vergessen wir diese Staffel schnell wieder, und schauen wir auf die nächste...

Filmreview von: Gandalf01 / Alle Reviews von Gandalf01

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Veröffentlichungen

Die Serie ist bei 20th Century Fox Home Entertainment auf DVD erschienen, sowohl als einzelne Staffelboxen, als auch in Komplettauflagen.

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Berti, 31.10.10
Diese Staffel ist definitiv zweigeteilt. Es gibt die- wie oben schon erwähnt, wirklich dummen, primitiven und langweiligen (vor allem die 4 Anfangsepisoden) Folgen wie die mit dem Bier, die mit Jonathan, den sexuellen Gelüsten oder die Finalfolge. Die Dialoge sind billig und vulgär, das passt gar nicht dazu. (Hast du Parker also REIN GELASSEN, ich wusste gar nicht dass ihr euch so gut kennt. Im Bett war sie eine Granate…). Oh bitte. Es geht nur ums „flach legen“ und „Beine breit machen“. Schrecklich. Irgendwie ist alles auf Sex aufgebaut. Manche Folgen sind einfach nur peinlich. Dafür gibt’s dann wieder so tolle Folgen wie die mit dem weiblichen Werwolf die auch wieder wie gewohnt berührend ist und richtig nahe geht. Man leidet mit Willow mit als sie dasselbe Schicksal erleidet wie Buffy einst. Gott sei Dank wird’s aber auch teilweise wieder richtig spannend und überraschend. Folge 64 ist richtig witzig mit Spike, der nun richtig gut aussieht und für einige Lacher sorgt dass ich oft schmunzeln musste. Eine der besten Folgen ist tatsächlich die wo sie nix reden. Cordelia gibt es nicht mehr, dafür die neue Hexenfreundin von Willow. Die Sache mit dem unterirdischen Labor, den Experimenten usw. passt zwar nicht wirklich dazu, hat mich aber nicht gestört. Buffys neue Liebe find ich auch gut, wenngleich er Angel nicht das Wasser reichen kann. Angel selbst ist in den zwei Folgen völlig unnötig und ein Witz. Trotzdem- für Fans unbedingt ein Muss, auch wenn’s die bisher schwächste Staffel war.
 
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