Der grüne Bogenschütze
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Inhalt
Julius Savini, der Sekretär des amerikanischen Millionärs Abel Bellamy, veranstaltet während der Abwesenheit seines Chefs Führungen durch Garr Castle, wo der Legende nach ein Gespenst als grüner Bogenschütze sein Unwesen treibt. Für einen der Gäste endet die Besichtigung jedoch tödlich, denn ein Mörder in Gestalt des grünen Bogenschützen hat zugeschlagen. Dies ruft die Polizei auf den Plan, was Bellamy gar nicht gefällt, denn im Schloss verbirgt er einige finstere Geheimnisse. Dann zieht auch noch seine Nichte Valerie mit ihrem Adoptivvater im Nachbarhaus ein, um nach ihrer leiblichen Mutter zu suchen. Sie glaubt, Abel Bellamy hält sie irgendwo gefangen, womit sie richtig liegt. Bei ihren Nachforschungen geht sie ein großes Risiko ein, wobei sie von grünen Bogenschützen Rückendeckung bekommt. Sie kommt der Wahrheit zu nah und wird von ihrem Onkel entführt. Zum Glück hat sich Inspektor Featherstone als Hausmeister bei Bellamy eingeschlichen, doch ...
Kommentar
Stahlnetz-Regisseur Jürgen Roland liefert mit diesem Film nach Der rote Kreis seine zweite und letzte Edgar Wallace Verfilmung ab. Als Vorlage diente der gleichnamige Roman von Edgar Wallace, die bereits 1940 von James W. Horne als 15-teilige Serie verfilmt wurde. Nachdem in Deutschland das Edgar Wallace Fieber ausgebrochen war, hatte sich Rialto Film die Rechte an allen noch verfügbaren Romanen des amerikanischen Autors gesichert, wozu auch dieser gehört.Der Film ist erneut sehr atmosphärisch in Schwarzweiß umgesetzt und bietet durchaus gruselige Szenen. Gedreht wurde in Hamburg und Schleswig-Holstein, das Schloss des Millionärs ist Schloss Ahrensburg, hinzu kommt wieder Archivmaterial für die London-Aufnahmen. Die Story ist abwechslungsreich und durchaus spannend, die Morde wurden jedoch deutlich weniger intensiv umgesetzt, dafür gibt es deutlich mehr selbstironischen Humor, so gibt es Anspielungen auf Jürgen Rolands Krimiserie Stahlnetz und Eddi Arent, der diesmal den Reporter mimt, spricht am Anfang und Ende direkt zum Zuschauer, wo er dann auch den nächsten Edgar Wallace Film ankündigt.
Die Darstellerriege kann wieder voll überzeugen. Klausjürgen Wussow (Der rote Kreis) ist hier in seinem zweiten und letzten Wallace Film zu sehen. Star des Films ist jedoch Gert Fröbe (Goldfinger), der mit seiner Darbietung alle an die Wand spielt. Die weibliche Hauptrolle ist erneut mit Karin Dor (Die Bande des Schreckens) besetzt. Richtig gut fand ich auch Stanislav Ledinek, der als schmieriger Ganove richtig überzeugen kann.
Der Film bekam ohne Kürzungen eine FSK 12 Freigabe, dennoch wurde er im Fernsehen immer nur gekürzt gezeigt, erst mit der DVD gab es die ungeschnittene Kinofassung wieder zu sehen. Leider ist das Ende etwas zu kurz geraten, so dass dann die Auflösung, wer der grüne Bogenschütze ist, fast komplett untergeht.
Fazit: Unterhaltsame Grusel-Krimi-Komödie, die trotz kleiner, inhaltlicher Schwächen auch heute noch richtig Spaß macht.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Universum Film auf DVD erschienen und in der Edgar Wallace Edition 1 enthalten.
Filmbewertung
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Edgar Wallace Edition 02 (4 DVDs)
Stand: 22.05.2012 13:24:57
Edgar Wallace Edition 04 (4 DVDs)
Stand: 22.05.2012 13:29:30
Edgar Wallace Edition 03 (4 DVDs)
Stand: 22.05.2012 13:29:30
Edgar Wallace Edition 05 [4 DVDs]
Stand: 22.05.2012 13:22:27
Edgar Wallace Edition 06 [4 DVDs]
Stand: 22.05.2012 13:32:08
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