Absurd
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Inhalt
Als ein Mann, dessen Gehirn jahrelang radioaktiver Verseuchung ausgesetzt war, aus einem streng geheimen Forschungslabor für biologische Experimente flieht, sind die Einwohner einer amerikanischen Kleinstadt nicht mehr sicher weil sich der Mann, von ständiger Mordlust getrieben, zu einer Killermaschine verwandelt hat, bereit alles zu töten was ihm unter die Finger kommt. Aufgrund der außergewöhnlichen Begabung Wunden selbst zu heilen und sich wie ein Mutant aus eigener Kraft wieder zu regenerieren, ist er fast unsterblich. Nur die Zerstörung des Gehirns kann die Bestie töten. Als ihm die Polizei und ein Pfarrer auf den Fersen sind, verschanzt sich das Monster im Haus einer netten Familie wo er auch schon munter weiter mordet…
Kommentar
Dieser höchst umstrittene 80er-Jahre-Italo-Horror-Trash von Schmuddelfilm Regisseur und -produzent Joe D'Amato ist vom Titel her der zweite Teil seines (Kannibalen)horrors „Antropophagus“ (Man-Eater), hat aber storymäßig mit dem Vorgänger außer dem Hauptdarsteller George Eastman absolut nichts zu tun.In Deutschland in allen möglichen Fassungen beschlagnahmt und eingezogen, schaffte der Film es damals angeblich nicht mal in die Kinos weil die blutig-brutalen Goreszenen in detaillierter Nahaufnahme damals wohl so derb waren dass das Volk offensichtlich unbedingt davor bewahrt werden musste.
Heute schmunzelt man über die doch recht netten Gore-Effekte die meiner Meinung nach auch schon das Beste an dem langweiligen Filmchen sind.
So werden bei jedem Mord jeweils gute ein bis zwei Minuten oder mehr damit verwendet entweder einen Bohrer in Grossaufnahme durch einen Kopf zu bohren bis er auf der anderen Seite wieder raus kommt, einen Kopf mit einer Kreissäge langsam zu zerteilen oder den Schädel gleich ab zu schneiden.
Eine Frau wird im Backofen dahin gebrutzelt, einer anderen der Schädel gespalten und auch ein Zirkel darf seinen Weg in (des Killers) Auge finden. Diese Szene war übrigens die spannendste vom ganzen Film im Finale zum Schluss als der Mann sein Augenlicht verliert und dann blind hinter dem Mädchen her ist und ich jeden Moment erwartet hatte dass er plötzlich wieder sehen kann weil er sich ja normalerweise wieder selbst regenerieren konnte…
Dies alles klingt für Splatterfreunde sicherlich erfreulich, leider bleibt der Rest der Story auf der Strecke denn die ist so was von dünn und dämlich dass ich mich die übrige Zeit fast nur gelangweilt habe oder auch teilweise sogar richtiggehend genervt war von den schlechten und völlig emotionslosen Schauspielern.
Ganz besonders schlimm empfand ich Edmund Purdom als „Grieche Father“ und den furchtbaren kleinen Jungen den ich am liebsten aus dem Fernseher geholt hätte als er minutenlang gegen die Tür seiner gehbehinderten Schwester hämmert die drin gelähmt und festgeschnallt im Bett liegt und er trotzdem immer und immer wieder den gleichen Sing Sang von sich gibt („Katja mach auf. Lass mich rein…“). Dazu die komische Orgelmusik…anstrengend. Genau wie die ständigen Footballspiel-Einblendungen im TV die genüsslich rausgezögert werden...
Der Spaß lebt wirklich nur von seinen Effekten. Hat, wenn er auch sonst nichts zu bieten hat, diesbezüglich unter Fans trotzdem fast so was wie Kultstatus erreicht, was ihn, weil er so rar ist, natürlich für Sammler auch recht teuer macht.
Fazit: Da ich persönlich kein wirklicher Fan von 80er-Jahre-Italo-Horror-Trash bin und mir ehrlich gesagt auch Lucio Fulci, Jess Franco, Umberto Lenzi oder Dario Argento nicht ganz sooo zusagen, bin ich persönlich auch kein Maßstab. Fans des Genres sei er, wenn man an die Story und die Darsteller nicht viel wert legt, ohne weiters durchaus zu empfehlen.
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Veröffentlichungen
Der Film ist in mehreren Auflagen bei Astro auf DVD erschienen. Die Uncut-Fassung ist beschlagnahmt, die 18er Fassung von Astro / Best Entertainement ist frei verkäuflich.
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Weitere Kommentare zum Film
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| jameswine2, 30.10.10 |
| Blutrünstiger und menschenverachtender Horrorfilm der billigen Sorte! Joe D'Amato ist ja bekannt wie extreme Horrorfilme, aber dies ist wieder einmal der Beweis dafür das er außer kruden Effekten keine Spannung aufbauen kann. Wir sehen uns den Film, wenn überhaupt, doch nur an, weil er wirklich ekelhafte und äusserst brutale Effekte zeigt. Ansonsten ist der Film echt superstinkelangweilig und hat absolut nichts zu bieten. George Eastman Darstellung spottet jeder Beschreibung. Auch die Logik leuchtet mir nicht ganz ein, der muss ich meiner Vorschreiberin Recht geben. Ich denke der Zombie (Eastman) kann sich wieder regenieren. Wieso heilen dann seine Augen am Schluß nicht? Weiter, die Szene mit der Kreissäge ist ja sehr realistisch, aber wie gesagt, das hat nichts mehr mit gutem Geschmack zu tun. Okay ist gibt viele Horrorfilme in denen der schlechte Geschmack dominiert, wie Saw oder Hostel. Aber ganz ehrlich, wie diese Szenen schmunzeln hervorrufen sollen?! Ts, der fehlen mir echt die Worte. Naja, abgesehen, von einem echt dünnen Skript und einer Musik zum Davonlaufen ist der Film noch immer ein Tick besser als sein Quasi-Vorgänger: Maneater - der Menschenfresser. jw |
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