Die Triffids

Originaltitel: The Day of the Triffids
Alternativtitel: Die Triffids - Pflanzen des Schreckens
Herstellungsland: GroßbritannienGroßbritannien
Erscheinungsjahr:  2009
Regie: Nick Copus

Darsteller

Figur

Dougray Scott  Bill Masen
Joely Richardson  Jo Playton
Eddie Izzard  Torrence
Brian Cox  Dennis Masen
Vanessa Redgrave  Durrant
Jason Priestley  Coker
Shane Taylor  Osman
Troy Glasgow  Troy
Nora-Jane Noone  Lucy
Adam Sinclair  Ashdown
  
Genre: Science-Fiction, Thriller
Sequels: Blumen des Schreckens (1962)
The Day of the Triffids (1981)
Die Triffids (2009)
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Inhalt

Seit 30 Jahren gewinnen die Menschen ihr Öl aus genetisch modifizierten Pflanzen, den Triffids, wodurch die globale Erwärmung gestoppt wurde. Die Pflanzen werden in Hochsicherheitsfarmen gezüchtet, da die giftigen und fleischfressenden Pflanzen sehr aggressiv sind, sich bewegen können und sogar miteinander kommunizieren. Bill Masen untersucht diese Pflanzen, die einst sein Vater schuf und ihm bis heute Rätsel aufgeben. Alles geht so lange gut, bis ein Sonnensturm nahezu die gesamte Menschheit binnen Minuten erblinden lässt, während ein Terrorist die Triffids einer englischen Farm freilässt. Die Welt stürzt ins Chaos, die Killerpflanzen finden in den Blinden leichte Opfer, nur wenige haben dem spektakulären Naturschauspiel nicht beigewohnt. Einer von ihnen ist Bill Masen, der wegen einer Augenoperation nichts sehen konnte. Gemeinsam mit der ebenfalls nicht erblindeten Radiomoderatorin Jo Playton versucht er sich zu seinem Vater durchzuschlagen, um mit seinen Aufzeichnungen ein Gegenmittel zu finden, doch er wird von Coker und seinen Leuten zwangsweise rekrutiert, den Blinden zu helfen. Er versammelt mit Waffengewalt die Sehenden, um den Opfern zur Hilfe zu zwingen. Unter ihnen ist auch der Plünderer Torrence, der schnell aufsteigt und den Laden übernimmt. Mit Waffengewalt ernennt er sich zum neuen Herrscher von London. Während Bill und Coker fliehen können, zwingt er Jo, durch falsche Radiosendungen neue Untertanen zu sich zu locken, doch auch sie können den Pflanzen nicht ewig trotzen. Während Bill und sein Vater glauben, eine Lösung gegen die Invasoren gefunden zu haben, ...

Kommentar

Nachdem der Science-Fiction Roman "Die Triffids" des englischen Schriftstellers John Wyndham, der erstmals 1951 erschien, bereits 1962 als gelungener Kinofilm und 1981 als sechsteilige TV-Serie, über die wir lieber den Mantel des Vergessens hüllen, verfilmt wurde, legt Regisseur Nick Copus (The Summit - Todesvirus beim Gipfeltreffen) mit diesem dreistündigen Zweiteiler noch eine weitere Adaption des Romans ab. Wie die beiden anderen Umsetzungen ist auch dies erneut eine rein britische Produktion. Und was soll ich sagen, der Film hält sich im Vergleich zum Kinofilm von 1962 deutlich näher an der Romanvorlage, wurde aber zeitgemäß überarbeitet und wirkt durch die Thematik der Genmanipulation, um erneuerbare Energien zu gewinnen und somit der globalen Erwärmung entgegen zu wirken, aktueller denn je.

Hier wurde die globale Erwärmung durch genetisch manipulierte und somit Öl spendende Pflanzen, den Triffids, aufgehalten, die Gewächse sind somit ein Segen für die Menschheit. Doch die Veränderung der Natur hat auch ihre Schattenseiten, wie in unzähligen Filmen immer vor Augen gefühert wird. So sind die Triffids giftig, intelligent, können sich bewegen und miteinander kommunizieren und sind Fleischfresser. Aus diesem Grund werden sie in Hochsicherheitsfarmen gehalten. Doch durch einen Sonnensturm ist nahezu die gesamte Menschheit binnen Sekunden erblindet und die Killerpflanzen entkommen aus ihrem Gefängnis, sie finden in den Blinden leichte Opfer, die Welt versinkt im Chaos.

Inmitten dieses futuristischen Endzeitszenarios wird der Überlebenskampf der letzten Sehenden als grausame Sozialstudie gezeigt. Es gibt keine Gesetze mehr, es herrscht totale Anarchie, wo das Gesetz des Stärkeren gilt. Die Hilfsbereiten werden von den Selbstsüchtigen unterdrückt, so schafft es Torrence, gespielt von dem britischen Komiker Eddie Izzard (Shadow of the Vampire), sich vom einfachen Plünderer zum Herrscher von London zu katapultieren, wo seine Untergebenen nur dazu da sind, ihm zu dienen und zu beschützen, anstatt eine neue, soziale Gesellschaft aufzubauen. Selbst in einem Kloster gelten auf einmal andere Regeln, so dass die geistige Führerin täglich einen Blinden opfert, um die Triffids zu besänftigen. Und in all dem Chaos versuchen die beiden Protagonisten, der Triffids-Experte Bill, der mit Dougray Scott (Hitman - Jeder stirbt alleine) sehr gut besetzt ist, und die Radiomoderatorin Jo, gespielt von Joely Richardson (Event Horizon - Am Rande des Universums), ein Mittel gegen das tödliche Unkraut zu finden. Joely Richardsons Mutter Vanessa Redgrave (Deep Impact) spielt ebenfalls mit und ist als Leiterin des Klosters zu sehen.

Der Film ist durchaus atmosphärisch, das Naturschauspiel, welches zur Erblindung führt, ist sehr stimmungsvoll eingefangen und auch die Pflanzen können überzeugen. Obwohl sich diese recht langsam fortbewegen, wirken sie durch ihre große Anzahl und durch ihre langen und giftigen Fangarme sehr bedrohlich, so dass sie nicht nur in den Blinden leichte Opfer finden, sondern auch den Sehenden stark zusetzen und teilweise einfach überrennen. Der Spannungsbogen bleibt stets gespannt, es wird genug Abwechslung geboten, um die drei Stunden im Flug vergehen zu lassen. Auch die Darsteller können allesamt überzeugen und die Kameraarbeit wirkt für eine TV-Miniserie sehr hochwertig.

Fazit: Eine gelungene und zeitgemäße Adaption eines klassischen Science-Fiction-Romans und kein billiges Remake. Pflanzenhorror vom Feinsten!

Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist bei polyband auf DVD und Blu-ray erschienen.

Filmbewertung

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Weitere Kommentare zum Film

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ItsJustAMovie, 26.06.11
Also an sich eine ganz nette Idee und ein gutes Remake. Die Schauspieler wirken natürlich und die Synchronisation ist gut geworden, so wie die Stimmen klasse gewählt sind. Muldas Stimme wo anders zu hören ist ungewohnt aber funktioniert. Alles in allem ein solider guter Film und trotzdem geb ich nur 4 Punkte. Wieso? Weil mir das Triffidproblem nicht genug aufgezeigt wurde. Bei einem Film dieser Länge hätten sie noch 5 min auf die Genveränderung der Pflanzen richten können. Ich meine wie schafft man es durch reguläre Züchtung eine Pflanze in ein laufendes denkendes Fleischfressendes Wesen zu verwandeln? Und das Ende ist ja wohl mehr als Fragwürdig. Viele mögen meine Meinung vielleicht nicht Teilen, aber wegen der offenen Hauptfrage, diesem seltsamen Ende und mir war zu viel geklaut. Darum ist der Film für mich keine 5 sondern eine 3 1/2 aber naja weil er ja an sich wirklich gut war bekommt er 4 Punkte. Wer sich fragt was geklaut wurde, das ganze Szenario mit dem Zaun und dem Anwesen. Kommt das niemandem bekannt vor? Vielleicht aus einem Zombiefilm? 28 Days Later schauen und man wird die Parallele verstehen die ich hier ziehe. Als Verteidigung sei dazu gesagt, dass es zum Film passt und wirklich gut rüber kommt.
 
Berti, 12.03.12
Ein tolles Remake!! Super spannend!! Sehr gute Darsteller und sehr interessante Story. Mir hat die alte Version schon gefallen, doch diese hier ist wesentlich besser umgesetzt. Für Freunde von Pflanzenhorror unbedingt zu empfehlen!!
 
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