Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert - Staffel 1

Originaltitel: Star Trek: The Next Generation - Season 1
Alternativtitel: Star Trek: TNG
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  1987
Regie: Corey Allen
Paul Lynch
Russ Mayberry
[Alle Regisseure anzeigen]

Darsteller

Figur

Patrick Stewart  Captain Jean-Luc Picard
Jonathan Frakes  Commander William T. Riker
LeVar Burton  Lt. Commander Geordi La Forge
Marina Sirtis  Counselor Deanna Troi
Brent Spiner  Lt. Commander Data
Michael Dorn  Lieutenant Worf
Gates McFadden  Doctor Beverly Crusher
Majel Barrett  Enterprise Computer
Wil Wheaton  Wesley Crusher
  
Genre: Science-Fiction, Serien
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Inhalt

Jean-Luc Picard übernimmt seinen neuen Kommandoposten auf dem Flaggschiff der Föderation, als Captain der "Enterprise-D". Doch schon auf ihrer ersten Mission trifft die neu geformte Mannschaft auf das mysteriöse, mächtige Wesen Q, das die Besatzung für alle Verbrechen der Menschheitsgeschichte stellvertratend vor Gericht stellt. Doch Picard und seine Mannschaft erhalten eine Chance und müssen diese nützen, jetzt und in Zukunft, unter Beobachtung dieser übermächtig scheinenden Rasse. Und so beginnt die Mission der neuen Enterprise, dorthin zu gehen, wo niemand bisher gewesen ist, um neue Sternensysteme und Lerbewesen zu erforschen. Das große Abenteuer hat gerade erst begonnen, in dem sich eine neue Mannschaft finden und bewähren muß...

Kommentar

Aller Anfang ist schwer. Das dachte auch ich damals nach dem Start der neuen Serie, genau wie viele andere auch. Die Serie hatte wahrlich erst einmal keinen leichten Stand, beinahe dreißig Jahre nach der Classic Serie mit den alten Helden, die ja zumindest im Kino erst mal noch aktiv waren, und viele Classic Fans taten sich schwer damit dieser neuen Serie ihre Gunst zu geben. Zumal diese gerade am Anfang noch auch wirklich noch nicht das Gelbe vom Ei war, trotz vieler guter Ansätze. Zwar stand ein höheres Budget zur Verfügung als bei der Classic Serie, und die Tricks und Effekte waren deutlich verbessert, aber es krankte erst mal noch an wirklich guten Geschichten und akzeptablen Außenaufnahmen. Stattdessen merkte man vielen Szenen den Studiocharakter deutlich an, und Szenen in "freier Natur" wirkten teilweise wie zurückversetzt in die Classic Zeit mit gemalten Kulissen mit Material aus Pappmache. Das entlockte auch mir zunächst einmal keine Begeisterungsstürme und ließ Zweifel am Erfolg der Serie aufkommen. Zudem war erstmals kein Vulkanier mehr mit an Bord, fast schon ein Eklat bei der Beliebtheit von Mr. Spock, konnte diese Serie also überhaupt jemals erfolgreich sein?
Ein weiterer Kritikpunkt am Anfang waren die Erdähnlichen Welten, auf welche die Enterprise auf ihren Reisen stieß. In der ersten Staffel überwogen solche "Aliens" noch deutlich, was man sich irgendwie doch anders vorgestellt hatte. Dabei waren die Ansätze schon da. Zum Beispiel im Pilotfilm, mit den mehr als ungewöhnlichen Aliens, die am ende freigesetzt werden. Oder die neue Rasse der Ferengi, die aber mehr als Idioten und Kasperle de Universums dargestellt werden und erst später, in der nachfolgenden Serie "Star Trek - Deep Space 9" an Profil gewannen. Natürlich bekommen auch die Klingonen mehr Raum, vertreten durch den ersten Klingonen in der Sternenflotte überhaupt, Worf. Doch es dauert, bis auch er an Profil gewinnt, zwar ein Hauptcharakter bleibt er anfangs erst noch blaß und konturenlos. Ansonsten trifft man an Außerirdischen meist auf Menschen, wenig interessant, und man sieht die anfänglichen Probleme dieser neuen Serie.
Damit hier aber kein falscher Eindruck entsteht, die Serie hatte von Anfang an ihr Potential. Den 08/15 Geschichten standen ebenso hochkarätige gegenüber, wie zum Beispiel der Pilotfilm, oder auch Folgen wie "Die schwarze Seele", welche den Tod eines festen Besatzungsmitglieds zur Folge hatte, "Worfs Brüder", die uns erstmals die Kultur der Klingonen näherbringt, "Das Gesetz der Edo", welche die Problematik mit der Hauptdirektive zeigt, das Leitmotiv der Sternenflotte und somit auch der Enterprise, oder auch "Das Duplikat", das den Bruder von Data einführt, der immer wiederkehrt und später noch eine gewichtige Rolle spielt. Folgen wie "Die Verschwörung", in der die Föderation durch eine Infiltration bedroht ist, oder "Die neutrale Zone", welche erstmals wieder die Romulaner einführt. Das alles und mehr sind Folgen, die Lust auf mehr machen und weitere Staffeln mehr als rechtfertigten, denn schließlich sind ja neue Serien immer erst mal Risiken für Firmen. Und wir erleben es ja immer wieder, neue Serien beginnen und verschwinden ebenso schnell wieder, wenn die Quoten nicht stimmen. Aber hier hatte man zum Glück Zeit und Geduld, und am Ende wurden es sieben Staffeln. Und mit die beliebteste Star Trek Serie überhaupt.
Auch die Personen empfand ich von Anfang an als gut, ich konnte mich mit ihnen Großteils gut identifizieren. Allen voran Captain Picard, der im Gegensatz zu Captain Kirk, dem Draufgänger und Frauenheld, so ganz anders rüberkam. Geduld, Besonnenheit und Diplomatie standen nun an erster Stelle, und bevor man auf vermeintliche Gegner feuerte wurde nun zweimal überlegt und nach anderen Lösungen gesucht. Das schmeckte sicherlich nicht jedem, da die Serie insgesamt deutlich weniger actionreich blieb, dafür war sie aber realistischer angelegt, eben aus dieser Zukunftsperspektive gesehen. Und auch die anderen Hauptpersonen entwickelten sich nach und nach zu gern gesehenen Charakteren, mit zwei Ausnahmen. Zum einen Sicherheitschefin Tasha Yar, die schon Mitte der ersten Staffel ausstieg, weil sie mit der Entwicklung ihrer Figur eben unzufrieden war, und Wesley Crusher, der Sohn der Ärztin Beverly Crusher, der sich leider zum neunmalklugen Besserwisser und Superhirn entwickelte, der Wunderknabe, der auch allgemein kein sonderlich beliebter Charakter im neuen Star Trek Universum war. Aber das konnte ich verschmerzen, weil die anderen Charaktere genug Potential entwickelten, um sie zu begleiten.
Ein "Problem" dieser Serie war natürlich freilich das selbe wie in vielen Serien mit ähnlichem Konzept. Da sich hier kein roter Handlungsfaden durch die Serie zog, was von Anfang an ersichtlich war, gab es stets in sich abgeschlossene Einzel- oder Doppelfolgen, was den Charakteren keine wirkliche persönliche Möglichkeit zur Entwicklung bot. Beziehungsleben zum Beispiel fand nicht statt, sondern wir haben wieder einmal die ständigen Affären, die in der Regel nach der betreffenden Episode auch wieder beendet waren. Ich finde das schade, daß die Macher hier nicht mehr Mut hatten, auch mal eine feste Beziehung zu etablieren, auch das bietet sicherlich genug Raum für interessante Geschichten. So bietet sich aber das Bild, daß echte Liebe nicht stattfindet und man sich mit Affären und One-Night-Stands begnügt, etwas, das ich grundsätzlich in Serien nicht mag. Leider ist es aber scheinbar ein Gesetz von Serien, das wir immer neu erleben, die Charaktere dürfen nicht wirklich lieben, und wenn doch, dann werden ihre Partner sofort wieder aus der Serie geschrieben und alles ist auf null gestellt.

Episoden:

1 + 2. Der Mächtige/Mission Farpoint
Unterwegs zur Raumstation Farpoint erscheint ein scheinbar allmächtiges Wesen, das sich Q nennt, auf der Enterprise. Q stellt Captain Picard als Vertreter der Menschheit vor ein galaktisches Gericht. Picard soll beweisen, dass die Menschen keine unzivilisierte, rückständige Rasse sind, oder die Menschheit muß für immer in den Raum der Föderation zurückkehren.

3. Gedankengift
Die Besatzung eines Forschungsschiffes ist auf rätselhafte Weise vergiftet worden und komplett gestorben. Bald wird klar, daß sich auch der Erkundungstrupp der Enterprise infiziert hat. Dr. Crusher versucht verzweifelt ein Gegenmittel zu finden, während sich immer mehr Crewmitglieder anstecken. Gleichzeitig bedroht ein implodierender Stern die Enterprise.

4. Der Ehrenkodex
Die Enterprise soll auf Ligon II einen wertvollen Impfstoff besorgen, der nur dort hergestellt wird und die einzige Chance gegen ein tödliches Fieber ist. Doch der Herrscher Lugan entführt unvermittelt Tasha Yar und fordert sie zu seiner Frau. Trotz überlegener Technik kann die Enterprise aufgrund der obersten Direktive der Nichteinmischung in fremde Kulturen nicht eingreifen, und es muß eine andere Lösung gefunden werden.

5. Der Wächter
Die Enterprise trifft erstmals auf die Rasse der Ferengi, die auf einer Außenstation einen Energiekonverter gestohlen haben. Bei der Verfolgung der Diebe geraten beide Schiffe in den Orbit eines unheimlichen Planeten und werden lahmgelegt. Gemeinsam versuchen die beiden so verschiedenen Crews der Sache auf den Grund zu gehen und werden mit dem mächtigen Wächter einer längst untergegangenen Kultur konfrontiert.

6. Der Reisende
An Bord der Enterprise wird mit dem Antrieb experimentiert, ein Wissenschaftler glaubt, daß dieser deutlich verbessert werden könnte. Doch dabei kommt es zu einem Unfall, der das Schiff in eine andere Galaxie transportiert. Aus eigener Kraft kann die Enterprise nicht mehr zurückkehren, doch ein geheimnisvoller Reisender verspricht ungewöhnliche Hilfe.

7. Die geheimnisvolle Kraft
Die Enterprise transportiert einige Delegierte zu einer Friedenskonferenz. Auf dem Weg dorthin passieren sie eine seltsame Energiewolke. Daraufhin entstehen immer mehr seltame vorkommnisse. Und selbst Captain Picard erscheint verändert, da er mehr und mehr eigenartige Kommandos gibt. Es scheint so, als ob sich ein fremdes Wesen der Enterprise zu bemächtigen versucht.

8. Das Gesetz der Edo
Nach einer Einladung auf den Planeten Rubicam 3 übertritt Wesley Crusher dort unwissentlich eine Regel. Doch die Gesetze auf dieser Welt sind streng und gnadenlos, auch gegenüber Fremden. So wird Wesley nach diesen Gesetzen zum Tode verurteilt. Captain Picard versucht, den Verurteilten zu retten, doch die Hauptdirektive läßt ihm dabei kaum Spielraum.

9. Die Schlacht von Maxia
Die Ferengi sind zurück, dieses mal scheinbar jedoch mit einer versöhnlichem, und für sie ungewöhnlich unprofitablen Geste. Denn der Ferengi-Capitain Dai Mon Bok überreicht Picard ein Geschenk: dessen altes Raumschiff Stargazer, das Picard in der Schlacht von Maxia befehligte. Schon bald entpuppt sich das Geschenk als Teil eines ausgeklügelten Racheplans.

10. Rikers Versuchung
Die Enterprise befindet sich auf einer Rettungsexpedition. Ausgerechnet da taucht Q wieder auf und teleportiert die gesamte Besatzung mit Ausnahme von Commander Riker auf einen unbekannten Planeten. Q verfolgt einen hinterhältigen Plan, in dessen Mittelpunkt Riker steht. Und dieser muß sich einer unglaublichen Versuchung stellen.

11. Die Frau seiner Träume
Deanna Troi ist entsetzt, sie soll auf dem Planeten Haven das Heiratsversprechen ihrer Eltern einlösen, das sie längst vergessen hatte. Sie muß den jungen Arzt Wyatt Miller ehelichen. Das macht nicht nur ihr zu schaffen, sondern auch Commander Riker, dessen eigene Beziehung mit Deanna noch nicht so lange zurückliegt. Doch nun scheint es, daß Deanna die Enterprise verlassen muß.

12. Der große Abschied
Die Enterprise steht vor schwierigen Verhandlungen mit der Rasse der Jarada. Captain Picard entspannt sich dafür erst einmal auf dem Holodeck. In der Rolle des Detektivs Dixon Hill wird er in einen aufregenden Kriminalfall verwickelt. Doch dann versagen plötzlich die Sicherheitsprotokolle, und Picard gerät in tödliche Gefahr.

13. Das Duplikat
Data wurde vor 26 Jahren auf einem Planeten im Omicron Theta System gefunden, seine genaue Herkunft ist jedoch ein Geheimnis. Als die Enterprise dieses System erforscht stößt man auf einen zweiten Androiden, der Data zum Verwechseln ähnlich sieht. Er nennt sich Lore und entpuppt sich tatsächlich als Datas "Bruder". Doch es zeigt sich, daß Lore ein tödliches Geheimnis verbirgt.

14. Planet Angel One
Ein Außentrupp der Enterprise sucht auf dem von Frauen regierten Planeten Angel One nach Überlebenden eines Frachtschiffunglücks. Vier der Besatzungsmitglieder konnten sich retten, halten sich jedoch seither als Flüchtlinge versteckt. Sie haben gegen die Gesetze dieser Welt verstoßen, und ihnen droht die Todesstrafe.

15. 11001001
Die seltsame Rasse der Bynaren steht in ständiger Verbindung mit dem gewaltigen Hauptcomputer ihrer Heimatwelt. Als Experten für solche Technologie sollen die Bynaren nun auf der Raumstation 74 das Computersystem der Enterprise verbessern. Doch statt dessen täuschen sie einen Unfall vor und entführen die Enterprise.

16. Die Entscheidung des Admirals
Die Enterprise bringt Admiral Jameson zu Verhandlungen auf den Planeten Mordan IV. Dort hält der Herrscher Karnas mehrere Geiseln der Föderation gefangen. Mit dem alten Admiral geschieht während der Reise jedoch Seltsames, denn er wird auf einmal immer jünger. Doch auch die Verhandlungen laufen schlecht, und hinter der Sache scheint mehr zu stecken, als was die Augen sehen.

17. Die Sorge der Aldeaner
Die Bewohner des geheimnisvollen Planeten Aldea sind durch eine geheimnisvolle Krankheit steril geworden und somit vom Aussterben bedroht. Um ihre Überleben zu sichern, entführen sie Kinder von der Enterprise. Ihrer überlegenen Technologie hat die Enterprise nichts entgegenzusetzen, doch Picard versucht das Unmögliche, um die Kinder zurückzubekommen.

18. Ein Planet wehrt sich
Bei der Erforschung des scheinbar leblosen Planeten Velara III gibt es plötzlich einen rätselhaften Todesfall. Die Enterprise wird entsandt, um den Vorfall zu untersuchen. Dabei wird eine bisher unbekannte, anorganische Lebensform entdeckt, die ihre Existenz bedroht sieht und sich zur Wehr setzt. Dabei gerät auch die Enterprise in große Gefahr.

19. Prüfungen
Admiral Quinn und Lt. Commander Remmick vom Kommando der Sternenflotte kommen an Bord der Enterprise. Sie sollen mögliche Unregelmäßigkeiten auf der Enterprise überprüfen. Derweil muß sich Wesley einem eigenen Test unterziehen, denn er will an der Akadmie der Sternenflotte aufgenommen werden.

20. Worfs Brüder
Die Enterprise nimmt einige angeblich verfolgte Klingonen an Bord. Doch dann entdeckt man, daß es sich bei ihnen in Wirklichkeit um Abtrünnige ihres Volkes handelt, die nun den Plan fassen, die Enterprise zu übernehmen. In diesen Plan ziehen sie Worf mit hinein, der in einen schweren Gewissenskonflikt gerät.

21. Die Waffenhändler
Die Crew der Enterprise wird bei der Erforschung des Planeten Minos von einem gefährlichen Waffensystem angegriffen. Es stammt von den ausgestorbenen Bewohnern des Planeten, die einst berüchtigte Waffenhändler waren. Das System läßt sich nicht deaktivieren, sondern paßt sich immer neu den Gegebenheiten an. Auch die Enterprise selbst gerät in tödliche Gefahr.

22. Die Seuche
Die Enterprise rettet einen außer Kontrolle geratenen Frachter. Doch so gerät man in einen bereits lange andauernden Konflikt zwischen zwei Rassen mit einem seltsamen Abhängigkeitsverhältnis. Denn Dr. Beverly Crusher entdeckt, ein unglaubliches Geheimnis, doch die oberste Direktive zwingt sie zur Untätigkeit.

23. Die schwarze Seele
Deanna Troi und Lieutenant Prieto stürzen bei einer Außenmission mit einem Shuttle auf dem Planeten Vagra II ab. Dort lebt ein grausames Wesen, genannt Armus: eine schwarze, ölige Masse. Dieser verhindert mit seiner Macht, daß die beiden gerettet werden können. Deshalb beamt Tasha Yar mit einem Außenteam herunter, und es kommt zu einem Kampf mit furchtbaren Folgen.

24. Begegnung mit der Vergangenheit
Unterwegs zum Planeten Sarona VII ereignen sich auf einmal seltsame Zeitphänomene. Kurz darauf erreicht die Enterprise ein Hilferuf vom Planeten Vandor IV. Ein Team von Wissenschaftlern hat dort gefährliche Zeitexperimente unternommen. Nur Dr. Manheimer und seine Frau Janice haben überlebt. Die Enterprise geht den Vorgängen auf den Grund.

25. Die Verschwörung
Captain Picard erhält beunruhigende Nachrichten. wie es scheint könnte innerhalb der Föderation eine Verschwörung unglaublichen Ausmaßes im Gange sein. Doch zunächst mag niemand daran glauben, alles scheint in bester Ordnung. Dann aber verdichten sich die Anzeichen, und die Enterprise nimmt Kurs zurück auf die Erde.

26. Die neutrale Zone
In einer alten Raumkapsel werden drei noch lebende Menschen gefunden. Sie hatten sich im 20. Jahrhundert kurz nach ihrem Tod einfrieren lassen. an Bord der Enterprise können sie mit Hilfe der fortgeschrittenen Technik ins Leben zurückgeholt werden. Doch gleichzeitig droht eine große Gefahr, als man entdeckt, daß Außenposten der Föderation zerstört wurden. Die Enterprise wird zur Untersuchung entsandt.

Beste & schlechteste Folgen: Die erste Staffel der Serie war noch etwas durchwachsen, was die Episoden betrifft. Teils waren die Geschichten einfach nicht gut (Gedankengift/Der Ehrenkodex/Die Seuche), teil wirkten die Episoden billig ob schlechter Effekte/Kulissen (Rikers Versuchung/Der Wächter), ganz abgesehen davon, daß hier auch die schlechteste Episode der ganzen Serie dabei war (Planet Angel One), nach meiner und allgemeiner Meinung. Dem gegenüber standen aber auch absolut herausragende Episoden in jeder Hinsicht, (Der Mächtige/Mission Farpoint/Das Gesetz der Edo/Das Duplikat/Prüfungen/Worfs Brüder/Die schwarze Seele/Die Verschwörung/Die neutrale Zone/Ein Planet wehrt sich) - um nur mal einige Beispiele zu nennen.

Technische Information: Erwähnung finden muß leider auch die technische Umsetzung der Serie auf DVD. Die erste Staffel ist ein sehr trauriges Beispiel dafür, wie man eine Synchronisation in den Sand setzen kann. Und gäbe es hier nicht die englische Tonspur, ich hätte die deutsche Fassung der Serie boykottiert. Fakt ist, die Serie wurde von der ersten Folge ab in Stereo gedreht. Für die englische Fassung erfolgte eine tolle Aufarbeitung in Dolby Digital 5.1, was sowohl musikalisch, als auch beim restlichen Sound hörbaren Surroundklang erzeugt. Kraß anders dagegen der deutsche Ton. Noch vor Ausstrahlung im Fernsehen wurden die ersten 14 Folgen auf Video (VHS) veröffentlicht, damals von CIC. Und wie die heutige englische DVD Fassung waren auch diese Folgen in Stereo (Hifi-Stereo). Danach wurde das aber eingestellt, es folgten keine weiteren Episoden mehr. Das ZDF ließ die Serie dann fürs Fernsehen neu synchronisieren - in Mono. Und das ist es, was wir nun haben, nachdem Paramount die DVD Auswertung übernahm, mit der ZDF Synchronisation, da natürlich nicht noch mal neu synchronisiert bzw. bearbeitet wurde. so haben wir eine Serie, die in Stereo produziert wurde, später dann in Dolby Surround, in miesem deutschen Monoton entweder aus dem Grund Geld zu sparen, oder warum auch immer - für mich völlig inakzeptabel. Die einzige Möglichkeit für mich persönlich diese Serie anzuschauen ist im englischen Original, die deutsche Tonspur taugt leider einzig und allein für die Mülltonne. Es sei denn natürlich, man ist auf die deutsche Sprache angewiesen, aber dann verliert die Serie dadurch einen Großteil ihrer eigentlichen Atmosphäre.

Fazit: Ein zunächst noch etwas holpriger Anfang für die neue Serie, die aber viel Potential barg und nach dieser ersten Staffel absolut Lust auf mehr machte. Mit dieser Serie wurde ich endgültig zum Star Trek Fan, zumal hier weniger Draufgängertum und sinnfreie Action im Vordergrund standen, sondern Werte, die man aus der Zukunft wunderbar auf unsere Realität übertragen kann. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und nachvollziehbar, die Geschichten schon in der ersten Staffel zunehmend besser und vielschichtiger. Und so konnte sich die neue Serie schnell etablieren, neue Fans gewinnen und zunehmend eine feste Konstante im Star Trek Universum werden.

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Veröffentlichungen

Die Serie ist bei Paramount als einzelne Halbstaffelboxen oder als Komplettbox mit allen Staffeln auf DVD erschienen.

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