A Nightmare on Elm Street
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Inhalt
Dean leidet unter fürchterlichen Albträumen, die Verletzungen, die er in seinen Träumen von Freddy Krueger, einem Mann mit verbranntem Gesicht und einem Handschuh mit Messern an den Fingern, zugefügt bekommt, sind real. Er versucht sich zwanghaft wachzuhalten, doch als er in einem Restaurant vor Übermüdung kurz einnickt, wird er im Traum und somit im realen Leben ermordet. Dean ist jedoch nicht der Einzige mit diesen Träumen, auch Nancy, Kris, Quentin und Jesse werden in ihren Träumen von Freddy heimgesucht. Nachdem ihm Kris und Jesse ebenfalls zum Opfer gefallen sind, kommen Nancy und Quentin dem Geheimnis von Freddy langsam auf die Spur. Freddy war einst Gärtner in einer Vorschule, die sie alle besuchten. Als die Eltern jedoch erkannten, dass Freddy die Kinder misshandelt, übten sie Selbstjustiz und verbrannten ihren Peiniger. Nun müssen Nancy und Quentin herausfinden, warum er sie erneut heimsucht? War er damals etwa doch unschuldig? Und wie können sie ihm entkommen? Die Zeit rennt ihnen davon, denn beide sind total übermüdet. Schaffen sie es, bevor sie wieder in Freddys Reich tauchen, wo er die Regeln bestimmt?
Kommentar
Robert Englund wurde als Freddy Krueger in Wes Cravens Nightmare - Mörderische Träume zu einer der schillerndsten Ikonen des Horrorgenres. Der Film zählt heute zu den herausragenden Genre-Beiträgen, der es bis heute zu 6 Fortsetzungen, eine TV-Serie und einem Spin-Off zusammen mit Jason aus Freitag der 13. brachte. Doch momentan sind Remakes erfolgreicher Horrorfilme wie Freitag, der 13., My Bloody Valentine 3D oder Michael Bay`s Texas Chainsaw Massacre groß angesagt, so dass es nur eine Frage der Zeit war, bis Freddy sein Comeback feiert.
Samuel Bayer, der bisher Musikvideos und Werbespots drehte, liefert mit diesem Werk sein Regiedebüt ab. Er schafft es, die Vorlage zeitgemäß zu adaptieren und visuell beeindruckend auf die Leinwand zu bannen. Ich muss sagen, dass mir diesmal das Remake sogar besser gefällt als das Original, bei dem ich mich als Jugendlicher zwar gruselte, zu dem ich in den letzten Jahren aber keinen Zugang mehr fand.
Mit langen Vorreden wird keine Zeit verschwendet, es geht direkt richtig zur Sache. Erst später erfährt man, wer der Traummörder ist und wie die einzelnen Opfer miteinander verbunden sind. Die Rolle des Freddy wurde von Jackie Earle Haley (Watchmen - Die Wächter, Straße der Verdammnis) übernommen, der in der Rolle des Bösewichts gut aufgeht. Seine Figur mit verbrannter Pizzafresse, Hut, gestreiftem Pulli und Messer an den Fingern ist der Vorlage treu geblieben. Die restlichen Nachwuchsdarsteller sind zwar eher unbekannt, verfügen aber um genügend Potential, um hier überzeugen zu können, sind aber für meinen Geschmack vielleicht schon ein bisschen zu alt.
Während man sich in vielen Horrorfilmen über unlogisch agierende Teenies ärgert, die unlogisch agieren und so immer wieder in Gefahr geraten, ist dies hier anders. Hier können sie nicht entkommen, denn jeder muss schlafen - früher oder später. Eigentlich ist das Bett ein Ort, an dem man sich geborgen fühlt. Die Tatsache, dass dieser Ort nun zur Todesfalle wird, ist clever inszeniert und sorgt bei vielen sicher für einen wohligen Schauer. Was mir sehr gut gefallen hat, ist der Sekundenschlaf, der sich bei total übermüdeten Personen automatisch einstellt. Hierdurch verwischen die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Traumwahn im Film sehr gut, wodurch einige zusätzliche Schockmomente platziert werden.
Der Look ist sehr modern gehalten und trotz einer 16er Freigabe der Kinofassung ist er sehr blutig, so dass selbst Splatterfans nicht zu kurz kommen.
Fazit: Solides Remake für eine neue Generation, aber ich finde man hätte das Geld und die Mühen besser in einen eigenständigen Film mit eigenen Ideen stecken sollen, ich bin halt kein großer Fan von Neuverfilmungen bekannter Klassiker. Bei den ganzen Remakes, die derzeit rausgeknallt werden, bekomme ich fast den Eindruck, dass den Machern in Hollywood die Ideen ausgehen.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Deutscher Kinostart: 20. Mai 2010
DVD und Blu-ray von Warner Home Video ab 22. Oktober 2010.
Filmbewertung
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Stand: 22.05.2013 14:48:59
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Stand: 22.05.2013 14:18:23
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Weitere Kommentare zum Film
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| BudtheCHUD, 10.11.10 |
| Also ich mochte den film nun gar nicht, was wohl aber eher damit zusammenhing, dass ich Robert Englund als den einen wahren Freddy Krueger ansehe und mir einen anderen Darsteller verbiete^^^^ Obendrein fand ich die "zeitgemäße" Verfilmung eine bosenlose Frechheit für jeden Freddy-Fan, zu denen ich mich ebenfalls zähle. Dieser Freddy-Darstellung, so empfand ich es, war nur ein blasser Abklatsch von dem, wie ich ihn liebe. Es mag sein, dass Jackie Earle Haley an sich ein respektabler Schauspieler ist, doch so finde, ich kommt niemand an Englund heran. Wie heißt es schon so schön in Highlander? Es kann nur einen geben! Das trifft es am genausten. Nur Robert Englund ist Freddy! Zudem fand ich den neuen Film von 2010 völlig ..., er besitzt nicht das, wass die alten Nightmare-Filme hatten... nämlich Flair, Witz und Charme, was ich jetzt nur auf die Filme Nightmare 1-6 beziehe. Nein, ich mag diese Neuverfilmung nicht... sicherlich, für die jetzige Generation von Horrorfreunden mag der vll soagr etwas sein, aber für mich nicht. Auch von dem Kauf der DVD sehe ich ab und belasse es bei den alten Filmen und werde diesen einfach ignorieren und ihn nicht zu den Freddy Krueger-Filmen zählen. |
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