Der Polarexpress
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Inhalt
Ein einsamer, kleiner Junge versucht das Weihnachtsfest zu verbringen. Doch längst schon glaubt er nicht mehr an den Weihnachtsmann, bis er dieses Jahr eine unglaubliche Einladung erhält. Eine Einladung für eine ganz besondere Zugfahrt zum Nordpol. direkt vor seinem Fenster hält der sagenumwobene Polarexpreß an, und da gibt es für den Jungen kein zögern mehr. Er steigt ein, und begibt sich so auf die Reise seines Lebens, auf die wundersame Reise zu Santa Claus...
Kommentar
Okay, klar, natürlich ist dies eigentlich ein Weihnachtsfilm, und wir bewegen uns gerade mal wieder auf den Sommer zu. Aber ich schaue mir Filme nicht nur zu Zeiten an, für die sie eigentlich gemacht sind, bzw. von denen sie handeln. Gerade solche Weihnachtsfilme kann ich mir immer anschauen, da sie neben Fantasy Elementen auch ein besonderes Gefühl vermitteln, eben die Weihnachtszeit, wo normalerweise in unseren Breiten ganz besondere Harmonie und Frieden herrschen, ganz egal, ob man nun den sinn dahinter akzeptiert oder nicht. Und solch ein Film liegt auch hier vor, eine Art von Märchen um den Weihnachtsmann, an dessen Existenz in der Regel zumindest kleinere Kinder noch glauben. Erwachsene sehen das alles etwas nüchterner, sie glauben so wenig an Santa Claus wie an den Osterhasen. Trotzdem kann ich mich von solchen Filmen mitreißen lassen, wenn sie gut gemacht sind und ein entsprechendes Gefühl vermitteln können. Handelt es sich hier also um einen solchen Film?
Normalerweise beschwören solche Filme gerne etwas wie "den Geist von Weihnachten". eine Zeit, wo man den Menschen Dinge wie Frieden, Harmonie und glauben näher bringen kann, leichter jedenfalls als sonst. Um so erstaunlicher, daß dieser Film zunächst einen ganz anderen Weg geht, nämlich den eines rasanten Abenteuerfilms mit weihnachtlichem Flair. Das ganze mutet wie eine überdimensionale Achterbahnfahrt an, spannend und effektvoll. Dabei sind auch die Charaktere besonders gelungen, entworfen durch das sogenannte Motion Capture, eine Technik, die auch bei Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme und Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs Verwendung fand, in der Figur des Gollum. Überhaupt wurde ein Riesenaufwand für den Film betrieben, was allein das Budget von 165 Millionen US-Dollar beweist, das für einen Animationsfilm ausgegeben wurde. Aber es standen auch große Namen hinter dem Projekt, Robert Zemeckis (Zurück in die Zukunft) als Regisseur und Tom Hanks (Schlaflos in Seattle), der per Motion Capture gleich mehrere Rollen im Film verkörpert.
Im zweiten Teil des Films, wenn der Zug den Nordpol erreicht, kommt "der Geist der Weihnacht" dann voll zum Zuge. Die Kinder, die vorher mit ihren Ängsten, Zweifeln und Sorgen zu tun hatten und Abenteuer erlebten, haben einiges gelernt - vor allem an etwas zu glauben. Übertragbar auf das reale Leben natürlich, denn ohne an etwas zu glauben, wo bleibt man da? So mündet das Ganze in ein schönes Finale, aus dem jeder etwas mitnehmen kann, schöne Botschaften und Werte, die natürlich nicht nur im Film gelten.
Man hätte natürlich bei so einem Budget zweifeln können, aber finanziell war der Film auch ein Erfolg, spielte er doch weltweit über 305.461.064 US-Dollar ein, wahrlich kein kleiner Erfolg. Aber ich bin wohl nicht der einzige, der Weihnachtsfilme liebt. Und der Film war für einige Preise nominiert, darunter drei Oscars, von denen er aber keinen gewinnen konnte. Dennoch ein toller Erfolg, den Warner auch mit einer schönen DVD Umsetzung geehrt hat, zum Beispiel auf DVD mit einer Spcial Edition, randvoll mit Extras, die uns die Entstehung des Films näherbringen. Und so hat der Name von Robert Zemeckis wieder einmal für Kasse gesorgt, der die meisten seiner Filmprojekte zu großen Erfolgen führt.
Fazit: Ein toller Weihnachtsfilm für Jung und Alt, wenn man den Zauber der Weihnachtszeit mag, und sich vom "Geist der Weihnacht" anstecken lassen kann. Ich kann das sehr gut, wenn man sich einen Teil der Kindheit wieder zurückholen kann in solchen Filmen, ein wenig träumen schadet nie. Und das zu jeder Jahreszeit. Wieder einmal eine klare Empfehlung von mir, für einen Film, der ebenso spannend wie verzaubernd ist. Und zudem ein Beispiel für perfekte Animationstechnik.
Filmreview von: Gandalf01 / Alle Reviews von Gandalf01
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Warner Home Video in unterschiedlichen Fassungen auf VHS, DVD und Blu-ray erschienen.
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Weitere Kommentare zum Film
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| schnuff, 23.05.10 |
| Sorry, aber ich fand diesen Film wirklich schlecht. Die Animation der Figuren ist - auch für damalige Verhätnisse - einfach nur schlecht. Die bewegungen der Figuren wirken einfach nur unecht. Die Story ist total überzogen macht einfach keinen Spaß. Ich musste mir den Film mal an einem Weihnachtsabend angucken, und sowohl ich als auch meine Frau konnten einen würgreiz nur schwer unterdrücken. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich nichts mit Weihnachtstimmung und so anfangen kann. Das soll nur heißen, Das Hollywood mal wieder einen schmalzigen Film auf den Makt geworfen hat, der völlig hirnlos ist und einen ziemlich vorhersagbare Story hat. Für mich einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe. |
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