Das schwarze Loch
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Inhalt
Die Crew des Raumkreuzers Palomino befindet sich gerade auf einer Forschungsmission, als man plötzlich eine unglaubliche Entdeckung macht. Sehr nahe an einem schwarzen loch, aber scheinbar sicher vor den Auswirkungen, schwebt ein gigantisches Raumschiff, die verschollen geglaubte U.S.S. Cygnus. An Bord dieses Reaumschiffs befand sich auch der Vater eines der Besatzungsmitglieder der Palomino, weswegen man beschließt die Cygnus einer näheren Erforschung zu unterziehen. Doch das riesige Raumschiff verbirgt ein gefährliches Geheimnis, und schon bald muß die Crew der Palomino um ihr Überleben kämpfen...
Kommentar
Irgendwie war es klar. Nach dem großen Erfolg von Krieg der Sterne Ende der Siebziger Jahre, der nicht weniger als eine neue Ära einläutete im Berech des Science Fiktion Films, versuchten viele Firmen auf diesen Zug aufzuspringen. Auch Walt Disney, die 1979 diese eigene Version einer Space Odyssee produzierten. Und es gelang den Machern auch bekannte Namen ins Boot zu holen, wie zum Beispiel Maximilian Schell (Topkapi), Anthony Perkins (Psycho), Ernest Borgnine (Die Höllenfahrt der Poseidon) oder Yvette Mimieux (Die Zeitmaschine).Gute Voraussetzungen also für einen Erfolg, zumal das Budget für damalige Verhältnisse groß war mit 20 Millionen Dollar, eine ähnliche Summe hatte George Lucas in sein Star Wars Projekt gesteckt. Für Disney war der Film ungewöhnlich düster, verlegte sich die Firma doch meist auf heitere Stoffe, und irgendwie wollte das Ganze dann auch wirklich nicht richtig zünden. An den Kinokassen blieb dem Film der Erfolg verwehrt, was sicherlich nicht an den gut gemachten Effekten lag - wirklich gut für diese Zeit - sondern wohl mehr an der wirren Geschichte, die zwar gut und spannend beginnt, aber dann in eine unausgegoren und mystisch angehauchte Richtung mündet, wo Fragen offenbleiben und manches nicht nachvollziehbar ist.
Das Beste Beispiel für mich ist hierfür die Rolle des Bösewichts, den Maximilian Schell verkörpert. Einmal erscheint er als der Oberbösewicht, der alles in Händen hält, dann scheint er wieder nur ein Sklave seines Roboters zu sein, und auch die Motive sind für mich nicht nachvollziehbar. Die Motive zwischen Roboter und seinem Herrn Dr. Hans Reinhardt.
Auch von der Kritik wurde der Film schließlich zerrissen. Schade eigentlich, der Film hatte durchaus sein Potential und gute Effekte, aber das allein reicht eben nicht aus. Auch ich hatte mir damals mehr davon versprochen, aber vielleicht war diese Zeit zu sehr von Krieg der Sterne geprägt, so daß so eine seltsame Geschichte - bei Star Wars war diese ebenso einfach wie nachvollziehbar - einfach nicht ankam. Trotzdem ist es kein schlechter Film, und des einmaligen Anschauens alle mal wert.
Fazit: Ein Science Fiktion Film, der den Erfolg von Star Wars wiederholen wollte und scheiterte, gute Effekte und schlechte Story ergaben einfach ein unausgegorenes Ganzes. anschauen kann man ihn trotzdem mal, und die Umsetzung auf DVD ist auf jeden Fall technisch gelungen. Denn erstmals können wir ihn im 16:9 Kinoformat und in gut abgemischtem 5.1 Sound sehen, auch in der deutschen Fassung - dafür ein Lob an Disney. Extras fehlen dafür völlig, mehr wollte man in dieses gescheiterte Projekt dann doch nicht mehr investieren.
Filmreview von: Gandalf01 / Alle Reviews von Gandalf01
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Walt Disney Home Entertainment / Buena Vista Home Entertainment auf DVD erschienen.
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