Titanic

Originaltitel: Titanic
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  1997
Regie: James Cameron

Darsteller

Figur

Leonardo DiCaprio  Jack Dawson
Kate Winslet  Rose DeWitt Bukater
Billy Zane  Caledon 'Cal' Hockley
Kathy Bates  Molly Brown
Frances Fisher  Ruth Dewitt Bukater
Gloria Stuart  Old Rose
Bill Paxton  Brock Lovett
Bernard Hill  Captain Edward James Smith
David Warner  Spicer Lovejoy
Victor Garber  Thomas Andrews
Jonathan Hyde  Bruce Ismay
Suzy Amis  Lizzy Calvert
Lewis Abernathy  Lewis Bodine
Nicholas Cascone  Bobby Buell
Anatoly M. Sagalevitch  Anatoly Milkailavich
  
Genre: Action, Thriller
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Inhalt

Eine alte Frau, die seit vielen Jahren ein Geheimnis trägt, ein Geheimnis um den Untergang des legendären Passagierdampfers Titanic. Sie hat bisher geschwiegen, doch einige Schatzsucher stoßen auf die Spur der alten Frau, und damit auf die Geschichte des Dampfers. Alles wird noch einmal aufgerollt, die Frau erinnert sich, und sie erzählt die Geschichte ihres Lebens. Die wahre Geschichte vom Untergang der Titanic...

Kommentar

Ein Film der Superlative. Das kann ich gleich am Anfang schreiben zu diesem Werk, wo sich Zuschauer und Kritiker wohl gleichermaßen einig waren. Anders wäre der Erfolg kaum zu verstehen. Damals der teuerste Film aller Zeiten, mit 200 Millionen Dollar, war die Angst vor einer Pleite natürlich groß. Aber der Name "James Cameron" hat eben Gewicht, und er konnte ein solches Mammutwerk tatsächlich stemmen. Mit Auszeichnungen von 11 Oscars - keine Handvoll Filme hat das je geschafft - und als erste Film, der die Einnahmen von einer Milliarde Dollar überschritt, braucht man hier sonst nichts mehr hinzuzufügen. Der gigantische Erfolg gab dem ehrgeizigen Regisseur auf jeden Fall recht, die Anstrengungen hatten sich mehr als gelohnt. Und lange Zeit blieb Titanic der erfolgreichste Film aller Zeiten.
Schauen wir also mal, was der Film auf inhaltlicher Seite bietet. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, und was die Masse genial findet muß noch lange nicht auf jeden Einzelnen zutreffen. Hier also meine Meinung.
Eigentlich könnte man sagen, der Film besteht aus zwei Teilen. Die erste Hälfte stellt, objektiv betrachtet, einen reinen Liebesfilm dar, bzw. ein Drama um die Geschichte einer Liebe zwischen Jack Dawson (Leonardo DiCaprio) und Rose DeWitt Bukater (Kate Winslet), zwei Personen aus völlig unterschiedlichen Schichten, was damals natürlich noch viel mehr Gewicht hatte als heute. Erst im zweiten Teil wandelt sich das Ganze zu einem waschechten Katastrophenfilm, so daß sich der Film, der auch zwischen Gegenwart und Vergangenheit springt, insgesamt viel Zeit läßt seine Geschichte zu erzählen, nämlich satte 190 Minuten. Da braucht es natürlich schon einiges dazu, um Menschen so lange zu fesseln, die Frage ist als, gelingt das diesem Film, trotzdem die eigentliche Katastrophe so lange auf sich warten läßt?
Was mich persönlich betrifft, so muß ich sagen "jein". Die volle Punktzahl kann ich für mich hier nicht geben, was nicht am Katastrophenteil liegt, denn der ist ebenso bombastisch wie realistisch und beeindruckend. Da zeigt Cameron wieder mal seine Fähigkeiten, und die Tricks sind absolut genial. Ebenso die menschlichen Dramen, die noch zusätzliche Brisanz gewinnen durch die 2 - Klassen Gesellschaft, was sich dann auch bei der Rettung niederschlägt.
Mein kleines ureigenes Problem ist die (lange) Vorgeschichte. Die Liebesgeschichte, und die Art und Weise, wie sie dargestellt ist. Mal ganz abgesehen von der Länge, wo man für meinen Geschmack auch hätte straffen können. Aber schwerer wiegt etwas anderes, auch wenn das letztlich persönlich ist. Aber Reviews sind ja nie objektiv, sondern von der Betrachtung des Schreibers abhängig.
Insgesamt nimmt die Liebesgeschichte vor der Katastrophe so viel Raum und Zeit ein, wie normale Filme dauern, nämlich fast 90 Minuten. Solche Liebesdramen schau ich mir normalerweise gar nicht an. Das ist zwar auch persönlich, da jeder seine eigenen Wertvorstellungen betreffs Liebe hat, aber das, was heute in Filmen dazu gezeigt wird, ist schlicht nicht meine Welt. Und auch hier bin ich gespalten, was letztlich zur Abwertung um einen Punkt führt, wie gesagt, nicht für den Katastrophenteil, sondern das Liebesdrama davor. Da das so viel Raum einnimmt muß ich das einfach separat bewerten, und eigentlich ist die Geschichte ja durchaus plausibel, auch als Zeitgeschehen betrachtet, und aufwühlend. Der Zündstoff liegt allein schon in den unterschiedlichen Gesellschaftsschichten des Paares, wenn man zunächst begreift, daß die Frau als Verlobte eines anderen nicht mehr ist als eine willige Sklavin und Vorzeigepuppe, wo Liebe absolut keine Rolle spielt. Der einfache Mann aus der untersten Schicht holt die Frau aus dem goldenen Käfig und zeigt ihr, was Liebe und Leben tatsächlich bedeuten, während sie lernt sich zu wehren und durchzusetzen. So weit, so gut. Aber Liebe ist für mich einfach etwas anderes, als mit einer Frau gleich am ersten oder zweiten Tag im Bett zu landen, nichts anderes passiert auch hier wieder und propagiert den schnellen Sex, wie heute eben üblich. Während Liebe und Werte verloren gehen, sind One Night Stands und schneller Sex "in", selbst bei Minderjährigen. Und zusätzlich bekommen sie es in solchen Filmen vorgelebt.
Die meisten wird’s nicht stören, im Gegenteil, das wäre ja furchtbar langweilig und schnulzig, wenn man nicht gleich intim wird. Bettgeschichten verkaufen sich natürlich viel besser, und vorher darf der Typ sie auch noch nackt malen. Kate Winslet zeigt sich in diesem Film auch wirklich sehr "offenherzig", mehrmals sehen wir sie nackt. Vielleicht auch ein Grund für den Erfolg, Erotik bringt natürlich auch Geld, wenn sich Stars so freizügig zeigen.
Nun, wie gesagt, was mich stört und mir nicht gefällt ist für andere wahrscheinlich toll, für mich führt dieses lange Liebesdrama in einem Katastrophenfilm zur Abwertung, auf diese Weise. Denn nach der Nacktmalerei und dem schnellen Sex ließ mich der ganze Rest einfach nur noch kalt, und der Film wurde erst wieder durch die Katastrophe interessant. Für mich also einiges an Leerlauf dazwischen.

Fazit: Ein perfekter Katastrophenfilm mit einer nicht perfekten bzw. zu langen Liebesgeschichte, die mich persönlich letztlich nervte. Dennoch eine Empfehlung wert, wenn man so viel Sitzfleisch hat und das Liebesdrama über sich ergehen lassen kann. Oder man benützt die Fernbedienung und überspringt einige Kapitel, womit man nicht unbedingt etwas verpaßt, sondern den "Schmalzteil" etwas abkürzt. Ist aber wieder mal nur meine persönliche Meinung.

Filmreview von: Gandalf01 / Alle Reviews von Gandalf01

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist in unterschiedlichen Fassungen bei 20th Century Fox Home Entertainment auf VHS, DVD und 3D Blu-ray erschienen.

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Weitere Kommentare zum Film

Hier siehst du weitere Kommentare zum Film. Diese Kommentare stellen nicht die Meinung der Betreiber dieser Seite dar.
 
Berti, 02.05.10
"Eigentlich" müsste ich Gandalf voll und ganz zustimmen da ich das Ganze im Prinzip genau so sehe und bei jedem anderen Film so empfinden würde. Nicht aber bei diesem, da dieser Film für mich persönlich etwas ganz Besonderes ist. Dazu sagen muss ich allerdings dass mich das Thema ansich total interessiert. Alles was mit Wasser, ertinken, Booten und Schiffen zu tun hat, macht mich generell total nervös aufgrund meiner Wasserphobie aus tiefster Kindheit. So fieberte ich schon zu Beginn mit den Menschen mit und hatte einen dicken Kloß im Hals als die Leute alle fröhlich winkten beim ablegen, nicht ahnend dass so viele arme Seelen die Reise nicht überleben würden. Im Übrigen finde ich die Darstell einfach sensationell. Jede einzelne Rolle ist für mich wie ich finde, absolut perfekt besetzt was schon bei den Charaktern in der Gegenwart beginnt, und auch bis zum Schluss nicht endet. So störte mich die Liebesbeziehung nicht so stark, weil erstens der Soundtrack so geil ist, und eben wie gesagt der Rest der Schauspieler so gut dazu passen. Die charismatische Frances Fisher mit dem stechenden Blick als super arrogante Mutter, sexy Billy Zane als böser Verlobter, Kathy Bates als locker-coole Molly Brown oder der ruhige Kapitän, oder, oder, oder. Ich kann gar nicht aufhören zu schwärmen. Kate Winslet seh ich übrigens auch ganz gern, und selbst Schmalztopf Leonardo DiCaprio ist als Schauspieler gar nicht übel. Nein- mich stört die Liebesbeziehung nicht und auch dass sie nach so kurzer Zeit im Bett- äh- im Wagen landen nicht, weil sich das halt so ergeben hat und der Gute so nicht als Jungfrau sterben musste...Nein im Ernst. Ich fand den Film einfach großartig, die Effekte wahrlich spektakulär und das Drama (z.B. weil die Boote nicht voll besetzt wurden) einfach zutiefst erschütternd. Rotz und Wasser hab ich geheult wie das alte Ehepaar im Bett liegt und sich fest umklammert oder die Mutter ihren Kindern im Bett eine Gute-Nacht-Geschichte vorliest während drunter das Wasser im höher steigt...Gefesselt und vor Spannung mein Taschentuch festkrallend hab ich mitverfolgt wie die armen Teufel aus der 3. Klasse versuchen sich zu retten und z.B. die Tür nicht aufbekommen, der angekettete DiCaprio sich befreien will und sich der Mann aus Verzweiflung erschießt weil er die Leute nicht mehr zurück halten kann als sie das Rettungsboot stürmen wollen. Mein Gott ich kann noch eine Stunde so schreiben. Für mich bleibt es einer der gewaltigsten Filme aller Zeiten der mich nach 20x anschauen immer noch in seinen Bann zieht und bis zum Schluss noch mit reißt wenn die alte Frau dann stirbt und sich alle in der Titanic wiedersehen und ich mein 5. Taschentuch voll rotze...
 
Nicolija, 02.07.11
Ich muss mal klar sagen: Beim Ansehen dieses Films sollte unbedingt ein Taschentuch dabei sein!!! Manchmal beginn ich schon zu heulen wenn ich den Soundtrack höre. Die Liebesgeschichte ist KEINE Sekunde zu lang. In dem Film geht's mehr um eine Schnulze, als um einen Kathastrophenfilm. Es ist so traurig wie alle Leute erfrieren, besonders Jack!!! Ganz herzzerreißend finde ich auch die Frau, die mit ihrem Baby im Arm erfroren ist. Egal wie oft ich den Film anschaue, für mich wird es nie langweilig, weil man bei jedem Ansehen neue Details finden kann. Ich stimme dem User über mir zu: Das ist und bk´leibt einfach der beste Film aller Zeiten. Auch wenn ich eher das Horrorgenre mag.
 
Staudenmaier007, 04.07.11
Right on - Berti. Die Liebesgeschichte ist ansich die Klammer die den ganzen Film zusammenhält. Ohne sie wäre Titanic nur ein gut gemachter aber nicht überwältigender Katastrophenfilm. Genau wie bei "Der englische Patient" und "Avatar" oder auch "Forrest Gump" gelingt es mit diesem kleinen Trick uns emotional tiefer mit einzubeziehen. Taschentuchzeit !!!!!!!! 5 von 5 Eistränchen wenn Di Caprio abblubbert.
 
SacoDeBasura, 25.04.12
ich krieg ja eher Lachtränen, wenn DiCaprio abblubbert, aber das ist wohl Geschmackssache :D Alles in Allem find ich die obige Review sehr treffend, auch mir ging die Lovestory reichlich auf die Ketten, da sie einfach viel zu weit ausgedehnt wurde...der 2te Teil rettet Einiges mit grandiosen Effekten, tollem Sound und seinen starken Darstellern (Kathy Bates gewohnt fantastisch). Taschentücher habe ich keine gebraucht (dann eher bei Hachiko) aber die Szene mit dem alten Paar war schon nicht unbewegend ;-) Fazit: sollte man mal gesehen lassen, aber eine halbe Stunde weniger hätte ihn zu einem grandiosen Film gemacht, so reicht es nur für einen guten Film
 
Gruselmonster, 08.05.12
SacoDeBasura: Oh, da hab ich mich aber von DiCaprio bis Hachiko ganz schön wiedererkannt in deinem Kommentar :D Obwohl weiblichen Geschlechts bin ich kein großer Fan von kitschigen Liebesgeschichten, und für mich hätte es auch ruhig etwas weniger schmalzig sein können ;) Mir persönlich hätte eine Viele-Perspektiven-Geschichte besser gefallen, wo unterschiedliche Einzelschicksale aus 1.,2., 3. Klasse und Crew gezeigt werden und der Fokus nicht nur auf einem Paar liegt. Darum haben mich schon beim ersten Mal anschauen die Nebenhandlungen, vor allem die der realen Persönlichkeiten, viel mehr interessiert. <br/> Allerdings ist der Film insgesamt so prachtvoll umgesetzt, dass die Story eigentlich keine Rolle spielt. Für einen Hollywood-Blockbuster ist Camerons Film auch erstaunlich historisch korrekt, wenn man mal von ein paar Kleinigkeiten absieht. Die Schauspieler sind übrigens wirklich gut ausgesucht, wenn man sie mit Fotos der echten Personen vergleicht. (Für mich ist ja der wahre Held der Film- (und der echten) Titanic der Schiffskonstrukteur Thomas Andrews... ;-) ) Ich muss sagen, dass mich die Geschichte der Titanic sehr fasziniert, und egal ob einem die Filmstory gefällt oder nicht, denke ich, dass es bislang keinen Film gibt, der ihren Untergang auch nur in annähernd vergleichbar großem Stil darstellt. Besonders die Nachbauten sind wirklich sehr überzeugend und der Untergang ebenfalls. Es ist auf jeden Fall ein Film, den man gesehen haben sollte!
 
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