Highlander 3 - Die Legende
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Inhalt
Connor McLeod, auch Highlander genannt, begibt sich nach dem Tod seiner Frau Heather aus den Schottischen Higlands nach Japan, wo er von dem Hexenmeister Nakano in Schwertkampf und Magie unterrichtet wird. Als sie dort von Kane, einem finsteren Unsterblichen, angegriffen werden und Nakano getötet wird, kann Connor gerade noch fliehen, als die ganze Höhle zusammen bricht und Kane verschüttet wird nachdem es ihm gelungen war, Nakanos Zauberkräfte auf sich zu übertragen. McLeod reist seit dem durch die Weltgeschichte. Landet vom Mittelalter wo er sich in die schöne Sarah verliebt, schlussendlich in Amerika wo er 300 Jahre später den mächtigen Kurgan tötet und sich mit Brenda zusammen tut, die leider bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt. Connor geht daraufhin nach Marokko wo er einen Sohn adoptiert, während kurze Zeit später Archäologen in Japan zufällig seinen ehemaligen Rivalen Kane ausgraben. Dieser macht sich, genau wie Connor der den neu erweckten Unsterblichen spürt, sofort auf den Weg nach New York wo die große Zusammenkunft statt finden soll. Unterstützung bekommt der Highlander von der Historikerin Alex in die er sich verliebt hat weil sie seiner geliebten Sarah von einst so ähnlich sieht...
Kommentar
Dieses Fantasy-Actionspektakel ist das Kinodebüt des eher unbekannten B-Movie Regisseur und Videoclip-Spezialisten Andy Morahan, und meiner Meinung nach ein weiterer überflüssiger Teil der Highlander- Saga um den Unsterblichen Connor McLeod.Wurde die Story in dem peinlichen zweiten Teil noch total umgeändert und in ein super dämliches Science Fiction Spektakel verwandelt, ist das Problem bei dieser, für mich ebenfalls eher langweiligen Fortsetzung, dass das unoriginelle Drehbuch hier nun komplett ohne neuer eigener Ideen, fast mit dem vom ersten Teil ident ist!
So wird der Vorgänger mit den Aliens völlig ignoriert, und stattdessen gewisse Dinge in der Story vom Original kopiert sodass man bei dem müden Aufguss nun ständig das Gefühl eines Déjà-vus hat.
Christopher Lambert (Knight Moves - Ein mörderisches Spiel, Resurrection - Die Auferstehung), Hauptdarsteller in vier Teilen (zu Beginn wieder mit tollen langen Haaren und Schottenröckchen, in der Gegenwart dann wieder kurzes und modernes Outfit) benutzt hier erneut den Namen Russel Nash und dieselbe Wohnung in New York wo es auch wieder einen Kampf geben wird.
Das Autohaus in dem er einem Unsterblichen die Rübe abgeschlagen hatte (was auch in diesem Film wieder mehrfach vorkommt…), wird einfach gegen eine Wäscherei getauscht wo die Kraft des Toten auf dieselbe spektakuläre Weise auf den Highlander übertragen wird.
Mario van Peebles (Der weiße Hai 4 - Die Abrechnung), der mit seiner raunenden Synchro nervt, darf sich wie sein Vorgänger Kurgan als billige Imitation, mit einer Prostituierte vergnügen (neu hierbei- dass er sich ein Kondom in den Mund stopft als es sich über zu ziehen…!).
Auch ein übereifriger Polizist, eine rasante Autofahrt und eine Frau die Stücke aus McLeods Vergangenheit findet, Nachforschungen betreibt und die sich dann verlieben, dürfen natürlich auch nicht fehlen. Gerade die super schmalzigen Liebesszenen im Mittelalter haben mich gestört, weil es einfach ein weiterer Wechsel eines Schauplatzes ist und diese die ganze Zeit wechseln.
Der Film springt in den Zeiten und den diversen Ortschaften rum, dass es fast schon ein bisschen verwirrend ist, vor allem wenn man das Original nicht kennt. So sieht man Connor in seinen wunderbaren schottischen Highlands und Einblendungen von seiner dortigen Frau. Dann nach Japan, von dort in die Wüste (wo er einen Jungen adoptiert was auch neu ist) dann plötzlich das Mittelalter und Zack wieder Japan. Zurück nach New York und dann wieder zurück in die Highlands. Anstrengend. Von so manch einer Logiklücke mal abgesehen aber das ist noch das wenigste Problem.
Ich meine, hätte es den ersten Film nicht gegeben, wäre dieser Film gar nicht mal so schlecht, was ich auch beim zweiten Teil schon sagte. So aber hat man immer den direkten Vergleich der zum Beispiel schon bei der Filmmusik scheitert. Wilde und fetzige 80iger Jahre Pop & Rockmusik, die teilweise fast schon als Hard-Rock durch geht, ist halt nicht jedermanns Sache.
Ob die eingebaute Sexszene die ehrlich gesagt schon ganz schön gewagt ist und fast einem Erotikfilm entsprungen sein könnte wirklich notwendig war, das sei ebenfalls dahin gestellt. Schließlich gehen die Szenen weit über Arsch und Titten hinaus, sondern zeigen nicht nur das Schamhaar in Großaufnahme beim herunterziehen des Höschens, sondern auch wilde, rhythmische Bewegungen aus allen Blickwinkeln so wie in Basic Instinct oder Sliver bei denen Miss Unger eigentlich ursprünglich ein Bodydouble benutzen wollte, die Szenen aber dann doch selbst gedreht hat… Ich meine nett an zu sehen ist es schon "gg". Und auch die Situation im Irrenhaus fand ich zum schmunzeln wie er mit dem Deppen spricht. Retten tut es den müden, mittelmäßigen Film aber auch nicht.
Fazit: Für Fans von billigen Fantasyfilmen durchaus zu empfehlen, für Fans des Originals vielleicht eher eine unnötige Fortsetzung die nicht unbedingt hätte sein müssen, aber der Vollständigkeitshalber ruhig angeschaut werden kann.
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Arcade Video auf DVD und VHS und bei Highlight in der Highlander Box (Teil 1 bis 4) erschienen.
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