Pans Labyrinth
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Inhalt
Spanien 1944: Das Land ächzt noch immer unter den Folgen des Bürgerkriegs, den längst die Franquisten für sich entschieden haben. Erbarmungslos machen die neuen Machthaber Jagd auf die letzten Freischärler, die sich ins Hinterland zurückgezogen haben. Einer der unerbittlichsten der Verfolger ist Capitan Vidal, der mit seinem Trupp eine alte Mühle in den Bergen bezogen hat. Er lässt seine hochschwangere Frau Carmen anreisen, da er unbedingt der Geburt seines Stammhalters beiwohnen will. In ihrer Begleitung befindet sich ihre elfjährige Tochter Ofelia, die aus der Verbindung mit Carmens erstem, verstorbenem Ehemann stammt. Sogleich wird klar, dass der Offizier das Kind als störend betrachtet, doch auch Ofelia ist dem Fremden, der nun ihr Stiefvater ist, diesem vermeintlichen Eisblock, unter dessen Oberfläche es aber bedrohlich brodelt, nicht sonderlich zugetan. Das Mädchen macht in seiner neuen Umgebung aber auch freundlichere Bekanntschaften, zum Beispiel mit dem Arzt Dr. Ferreiro und der netten Haushälterin Mercedes. Schon bald entdeckt Ofelia, dass die beiden mit den Partisanen im Bunde stehen und diese heimlich unterstützen. Und schließlich, weil sie einer steinernen Statue das fehlende Auge einsetzt, hat sie eine folgenschwere Begegnung mit einem Insekt, das sich als eine Fee erweist. Diese führt Ofelia in ein unterirdisches Labyrinth, wo sie auf den Wächter eines uralten Königreiches stößt, den Pan, der in ihr die Prinzessin des Reiches erkennt. Er berichtet Ofelia davon, sie sei vor langer Zeit aus Neugier zu den Sterblichen gegangen und habe inzwischen ihre wahre Identität vergessen. Doch sie könne zurückkehren und die magische Welt wiedererstehen lasse, wenn sie denn drei Prüfungen ablege. Doch sie habe dafür nur bis zur nächsten Vollmondnacht Zeit, andernfalls müsse sie für immer bei den Menschen bleiben und verlöre ihre Unsterblichkeit. Der Pan überreicht Ofelia ein magisches Buch voller leerer Seiten, in welchem sich die Prüfungen zeigen würden.
Tags drauf hält Vidal Hof und lädt einige prominente Dorfbewohner zum Mahl um Anweisungen und Ziele auszugeben. Zu diesem Zweck erhält Ofelia ein neues Kleid, welches sie auf keinen Fall schmutzig machen dürfe, denn sie wolle doch ihrem „Vater“ gefallen. Doch da ruft die Magie zur ersten Prüfung: Ofelia soll einen Baum retten und einen Schlüssel finden, was sich Dank einer monströsen Kröte als nicht allzu einfach erweist. Dennoch gelingt es Ofelia, doch erscheint sie nicht pünktlich zu Vidals Dinner, zudem ist das neue Kleid ruiniert! Zur Strafe wird sie ohne Abendessen ins Bett geschickt.
Weil sich Ofelia große Sorgen um die schwangere Mutter macht, erhält sie vom Pan eine Alraunwurzel, welche sie in einer mit Milch gefüllten Schüssel unter das Bett der Mutter stellen und täglich mit zwei Tropfen ihres Blutes nähren soll. Das Artefakt verfehlt nicht seine Wirkung, Carmen erholt sich. Schon aber liegt die nächste Prüfung an: mit magischer Kreide und dem Schlüssel aus der ersten Prüfung ausgestattet sowie geleitet von drei Feen muss Ofelia einen magischen Dolch aus dem Verlies eines unheimlichen, komatösen Kinderfressers stehlen, doch muss ihr dies vor Ablauf einer Sanduhrfrist gelingen, sonst verschließt sich ihr der Rückweg in ihre Welt, auch darf sie weder Essen noch Trinken währenddessen, denn sonst erwacht die sinistre Kreatur aus ihrem Tiefschlaf. Noch geschwächt davon am Vorabend nichts zu essen bekommen zu haben vergisst Ofelia die Warnung und stiehlt ein paar Trauben, was die Feen nicht verhindern können. Nur mit knapper Not entkommt Ofelia schließlich dem grausigen Kinderverschlinger…
In der „wahren“ Welt entdeckt Vidal die Alraune unter Carmens Bett und beschuldigt Ofelia, sie habe ihrer Mutter schaden wollen. Diese wirft die Wurzel ins Kaminfeuer, sogleich erleidet sie furchtbare Schmerzen. Die Geburt wird eingeleitet und es gelingt Dr. Ferreiro das Kind zu retten, Carmen jedoch überlebt nicht. Nun ist Ofelia allein auf der Welt. Vidal erkennt, dass Mercedes und Ferreiro mit den Partisanen im Bund sind, was auch Fereiro mit dem Leben bezahlt, Mercedes hingegen kann der angedrohten Folter entkommen und verletzt Vidal dabei schwer mit einem Messer. Ofelia beschwört Mercedes, ihr in der Nacht zur Flucht zu verhelfen, doch da fordert der Pan die dritte Prüfung: das Blut eines unschuldigen Kindes – Ofelias Bruder…
Kommentar
…und auch diesmal möchte ich aus Gründen der Diskretion lieber den Mantel des Schweigens über das wahre Ende des Films hüllen, von dem sich sicher leicht annehmen lässt, dass er nicht so ausgehen wird, wie obige Beschreibung den Leser auf eine gewisse Fährte (vielleicht aufs Glatteis?) führen möchte. Klar so weit?Ach ja, Guillermo del Toro, das ist ein wahrhaft klangvoller Name, und zwar einer, auf den sich scheinbar immer wieder alle möglichen Menschen einigen können (nicht ganz unähnlich seinem Nachnamensvetter mit dem ebenso hübschen Vornamen Benicio), was der Rezensent aber nicht so wirklich nachvollziehen mag/kann (nicht ganz unähnlich wie bei seinem Nachnamensvetter Benicio, Zufälle gibt’s…), denn eigentlich muss meine Wenigkeit finden, Guillermo ist zwar ein Mann mit einigem Talent, wie sein Langfilmdebüt „Kronos“ einst eindrucksvoll unter Beweis stellte, hernach aber vollbrachte del Toro hauptsächlich nur noch Mediokres, vor allem aber maßlos Überschätztes!! Stimmt nicht? Aber ich bitte sie! „Blade 2“? Stellte zwar den Höhepunkt der Trilogie dar, aber mal ehrlich, war das gemessen an den anderen beiden Filmen eine besondere Leistung? „Mimic“? Solide gefilmt, dennoch flach und hanebüchen (allerdings soll del Toro mit dem Ergebnis selbst nicht zufrieden sein, wie man immer wieder liest.) „Hellboy“ gar? Vollkommen überschätzt, was sich allerdings schon über die Comicvorlage vom ebenfalls vollkommen überbewerteten Mike Mignola sagen lässt. „The Devil’s Backbone“? Okay, der war wirklich nicht schlecht, zudem hat es seinen Grund, warum der hier zuletzt gelistet wurde, denn es besteht eine gewisse thematische Verwandtschaft zu dem Film, um welchen es hier geht. „The Devils Backbone“, gedreht 2001, spielt im Spanien des Jahres 1939, dem Jahr also, in welchem die Republikaner letztlich den faschistischen Horden General Francos und seiner deutschen und italienischen Unterstützer unterlagen. „Pans Labyrinth“ wurde 2006 gedreht, und somit wurde die Geschichte auch fünf Jahre später, 1944 eben, angelegt. Del Toro bezeichnet „Pans Labyrinth“ gern als „Schwesterfilm“ zu „Devil’s Backbone“, und auch wenn man hier nicht von einer inhaltlichen Fortsetzung sprechen kann, so geben die Filme doch del Toros – der in beiden Fällen auch für das Drehbuch zuständig war – Blickwinkel auf Faschismus und Krieg wieder, was überhaupt ein wiederkehrendes Motiv seiner Werke zu sein scheint (siehe hierzu auch „Hellboy“.) So weit, so hehr!
Muss aber bei einem solchen Ansatz, einem (vermeintlichen) Gutmenschentum (um mal ein wenig die Feder zu spitzen), auch am Ende per se ein guter Film herauskommen? Es scheint so zu sein als ob die versammelte Filmkritikergilde dies glaubte, denn so erstaunlich es ist, die negativ gelagerten Kritiken, die sich über diesen Film finden lassen, die kann man wahrlich an wenigen Fingern abzählen, darüber hinaus aber wird der Film überschüttet mit Lob, Lob, und – richtig geraten – noch mehr Lob! Dies nun will dem Verfasser dieser Zeilen gar nicht so recht begreiflich sein, denn „Pans Labyrinth“ ist zwar ein farbenprächtiger, teils bildgewaltiger und gewiss toll besetzter Fantasyfilm mit gelungenen Horroransätzen, deren wahre Schrecknisse jedoch vielmehr aus den Begebenheiten in der „realen“ Welt denn in der „phantastischen“ zu extrahieren sind, nur am Ende dahingehend leider, dass das auch bloß jeder Depp kapieren mag, und der Film sich schließlich seiner eigenen Prämisse, die dann doch bei allem guten Ansatz, der überdeutlich vorhanden ist, etwas flach daher kommt, selbst beraubt.
Warum nur? Dabei macht del Toro doch zunächst so viel richtig! Durchdacht kombiniert er die Mystik der Märchenwelt Ofelias mit grausamen, teilweise extrem verstörenden Bildern, die dem Zuschauer nichts ersparen, nichts verhüllen, nichts seiner Fantasie überlassen. Stets hält die Kamera voll drauf wenn gemordet, brutal gefoltert, geschlagen und verstümmelt wird. Selbst Splatterheads mag sich da einstweilen der Magen umdrehen, denn dem Regisseur geht es ganz offensichtlich nicht darum, den Voyeurismus seines Publikums zu bedienen. Die Schockeffekte dienen durchgängig nicht dem Selbstzweck und erschrecken uns deshalb so außerordentlich. In besonderem Maße gilt das natürlich für die Szenen, die in der bitteren Wirklichkeit des Post-Bürgerkriegs spielen. Außerordentlich anschaulich gelangen del Toro hierbei auch die Charakterstudien speziell der bösen Figuren, was über die Maßen natürlich zuvorderst für den ambivalenten Vidal gilt – großartig dargebracht übrigens vom hervorragenden, hierzulande aber nicht sehr bekannten spanischen Schauspieler Sergi López! Del Toro legt den Charakter des Faschisten haarscharf am Archetypus einer solchen Gestalt an, beinahe schon als Klischeebild gezeichnet, als Mann, der feste Rituale pflegt, seine Herrenmenschen-Autorität aus jeder Pore verströmt, ein effektiver und technisch wie bürokratisch präziser Folterknecht und Mörder ist und nur sein Weltbild gelten lässt, auf der anderen Seite aber auch stets am Rande des eigenen Abgrunds steht, sich mit dem Dämon des verstorbenen Übervaters plagt und am eigenen Anspruch, Ziel, ja Ideal, zu scheitern droht, erst recht, wenn ihm zum Finale hin alles entgleitet. Da schnappt dann der Wahnsinn zu, was folgerichtig und hübsch gut in die Geschichte passt und ein wenig versöhnt mit all dem Schrecklichen, das dieser Mann im Film so anrichtet, aber eben auch wieder irgendwie Hollywoodschmalz ist und zum Teil das Ende mitverwässert, quasi zum Happy End umbiegt, und den guten Vordersatz ad absurdum führt, denn was soll so schlimm sein an der bösen Welt, wenn am Ende doch alles (irgendwie) gut wird, wenn Märtyrerinnen zwar sterben, aber Prinzessinnen so oder so heim ins (Himmel)Reich(?) gelangen und die Finstermänner ihrer gerechten Strafe nicht entgehen? Wollte der Filmemacher sein Publikum, dem er einiges zugemutet hat, am Ende Trost finden lassen? In gewisser Weise bestimmt, aber leider bleibt der Film bei aller Tragik, bei aller Brutalität, bei all dem Warnen vor dem Totalitären, dem Blutrünstigen, dem Schauderhaften und Menschen verachtenden, dem wirklich guten Ansatz, nicht mehr als banal, fast ein wenig schal, und letztlich eben doch nur ein romantisches Märchen, das die Wirklichkeit für die echten Opfer freilich niemals gewesen sein kann. Das, Sorry, muss sich del Toro eigentlich in meinen Augen zum Vorwurf machen lassen! Aber ich sehe eben auch, dass man als Hersteller eines solchen Garns schon mal ein wenig betriebsblind sein kann, und das Kino eben mehr ist als bloßes Erzählen, denn man hat ja auch große Emotionen zu bedienen, muss den Zuschauer verzaubert aus dem Sessel entlassen und ihn sicher sein lassen, jetzt was wirklich großes und einzigartiges erlebt zu haben. Und auf eben dieser Ebene funktioniert „Pans Labyrinth“ ganz gewiss!
Ein Wort noch zu den fast ausschließlich grandios agierenden Darstellern: Unglaublich gut ist die junge Ivana Baquero, die die Ofelia spielt, hernach aber leider nicht mehr mit und in einer gleichermaßen schönen Rolle überzeugen konnte und, jammerschade!, inzwischen schon fast im B-Filmsumpf zu versinken droht. Falls hier irgendwelche einflussreichen Menschen des europäischen Kinos mal nachlesen sollten, bitte diese Dame schnellstens ihres Talents entsprechend besetzen, denn ich bin mir sicher, sie hat das Zeug dazu, eine ganz, ganz Große zu werden! Nicht hinreichend loben kann man Sergi López für seine geniale Darstellung des Nazi-Schurken Capitan Vidal, die mindestens – wenngleich auch ganz anders - so eindringlich geriet wie die des teuflischen Hans Landa vom (vollkommen zu Recht, dass das niemand hier falsch verstehen möge) Oscar prämierten everybodys new Darling Christoph Waltz of Tarantino Fame. Tatsächlich, und das muss man sich mal vorstellen, ist López, und nicht die tolle junge Baquero, die echte Sensation des Films, aber man muss der Fairness halber auch anführen, dass er ja der wesentlich erfahrenere Mime ist und die junge Dame trotz aller vorhandenen Starpower noch lernt! Ferner, erneut dem Fair Play geschuldet, sei erwähnt, dass der Streifen schon zu großen Teilen auf die beiden Hauptdarsteller zurecht geschnitten ist und folglich die anderen Darsteller, und hier gibt es wirklich null Ausfälle und nur großartige Gaukler, gar nicht in der Lage sein können, gleichermaßen zu glänzen, was ihnen aber dennoch im Rahmen ihrer Möglichkeiten gelingt. Hervorheben möchte ich da noch die tolle Maribel Verdú als patente Mercedes, die in Spanien ein Independent Star ist und mit tollen Leuten wie Fernando Trueba gearbeitet hat und mehrfach ausgezeichnet worden ist. Und nicht ohne Erwähnung bleiben sollte natürlich Doug Jones, der sowohl dem Pan wie auch dem gruseligen, bleichen Kinderverschlingermonster eine Gestalt verleiht und das ziemlich gut macht, und der ansonsten zur Stammbesetzung bei del Toro gehört und unter anderem auch bei dessen „Hellboy“ Filmen mit von der Partie war. Als gelernter Pantomime und Tänzer bricht er mit seiner Performance ein wenig mit der traditionellen Kunst des Schauspiels und empfiehlt sich somit natürlich für die Rollen solcher Fabelwesen, die offensichtlich und zwangsläufig nicht stets dem CGI-Zauberkasten entsteigen müssen.
Ferner möchte ich den erstklassigen Kameramann Guillermo Navarro, einen Landsmann del Toros und einstweiligen Wegbegleiter, der aber auch schon mit Tarantino und Robert Rodriguez (beispielsweise) gearbeitet hat, ausdrücklich loben, dessen toll eingefangene Bilder mich nicht selten an den großen Michael Ballhaus erinnerten, schon allein wegen seiner grandiosen Totalen und seiner hervorragenden Kamerafahrten, die dem Zuschauer stets ein eindringliches Filmerlebnis bescheren. Und wie gesagt, hier haben wir es größtenteils nicht mit CGI zu tun, sondern mit guter alter filmischer Handwerkskunst. Chapeau!
So, nun wird hier einerseits über den grünen Klee gelobt, andererseits sticht die spitze Feder der Kritik zu. Zeit also noch einmal alles zusammenzufassen, um zu sehen wie der Film zumindest dem Rezensenten erscheint! Da wird nämlich etwas geboten, der auf der einen Seite sicher eindringlich, wichtig, unbedingt toll anzuschauen (wenngleich auch nicht selten verstörend,) schräg im besten Wortsinn und bildgewaltig, zumal ganz gegen den Trend gebürstet und von daher schon mal lobenswert ist, auf der anderen Seite aber auch ins Triviale abrutscht und sich die Frage gefallen lassen muss, tut das Not? Denn am Ende aller Tage hat del Toro einen Film versucht, der zwar visuell subtil kritisch und beherzt mit der Frage hantiert, was passiert, wenn Freiheit eben nicht mehr bzw. in keinster Weise die Freiheit des anders Denkenden ist, dies aber am Ende dann mit einem märchenhaften Schluss das schockierte Publikum entlässt und den Eindruck erweckt, war ja alles nicht so schlimm! Dies entschärft sein eigentliches Ansinnen, was mehr als schade ist, da wir es ja eigentlich mit einem so hervorragenden Film zu tun haben, der vieles kann, aber noch mehr will und final eben daran scheitert. Auf der Ebene der Filmphantastik aber funktioniert „Pans Labyrinth“ ganz wunderbar und bietet tolle, zauberhafte, farbenprächtige und märchenhafte Bilder, die auch mitunter ganz schön erschaudern lassen können. Ein im Prinzip richtig guter Film, der verzaubert, erschreckt und mitfiebern lässt, aber am Ende leider nicht hält, was er verspricht, weil er eben doch nicht mehr als ein Märchen sein kann (oder gar will?)
Filmreview von: Wollo / Alle Reviews von Wollo
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| Berti, 25.04.10 |
| Also ich für meinen Teil vergebe die volle Punkteanzahl weil ich auf jeden Fall zu den Kritikern gehöre die vollen Lobes für das- wie ich finde- zurecht mit 3 Oscar und mehrfach mit diversen Awards ausgezeichnete, düstere Werk bin! Die Mischung aus der blutig-grausamen Realität des Krieges und den diversen Fantasyelemten ist hervorragend gelungen und spricht mich persönlich total an, zumal ich besonders auf Fantasy und gruselige Märchenfilme für Erwachsene (Schneewittchen, usw.) stehe. Fantastische Masken und Effekte (die Alraunenwurzel, der Kinderverschlinger, der Pan, usw.), großartige Schauspieler (sehr gut besetzt bis in die kleinste Rolle, besonders herausragend der furchtbare Capitan Vidal und die kleine Prinzessin), eine interessante Story und ein Ende das schockierend, und dann zugleich wieder wunderschön ist. Ob das man nun als Happy End sehen kann oder nicht, das mag jedem selbst überlassen bleiben zu beurteilen. Auf jeden Fall ist das Ende tragisch und erschütternd und hinterlässt einen mit einem leicht beklemmenden Gefühl. Der ganze Film hat mich aufgewühlt und leicht verstört. Super spannend, teils gruselig und tragisch zugleich. Besonders schlimm fand ich die Szenen mit dem Monster Vidal als er den armen Mann foltert und der dann so zugerichtet ist. Und generell alles was Vidal betrifft machte mich als Kriegsgegner total nervös. Also ich widerhole die Worte von Wollo und meine sie auch so: Ein (im Prinzip) richtig guter Film, der verzaubert, erschreckt und mitfiebern lässt! Freunden des Genres sehr zu empfehlen. |
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