Oase der Zombies
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Inhalt
Robert Blabert findet in den Aufzeichnungen seines verstorbenen Vaters Hinweise auf einen Goldschatz, den Rommels Truppen in einer Oase nach einem Gefecht zurücklassen mussten. Also macht er sich zusammen mit seiner Freundin und Schulkameraden auf den Weg, um den Schatz zu bergen und um seinen Wurzeln näher zu kommen, denn scheinbar ist seine Mutter, die bei seiner Geburt verstarb, die Tochter eines Scheichs. Kaum sind die vier Abenteurer angekommen, schon werden sie mit dunklen Vorzeichen konfrontiert. In der Oase sollen nach Sonnenuntergang Zombies ihr Unwesen treiben, weshalb der Schatz auch immer noch nicht geborgen wurde. Doch der jugendliche Leichtsinn lässt sie alle Warnungen in den Wind schlagen. Doch bereits in der ersten Nacht in der Oase bricht die Hölle los...
Kommentar
Wenn man den Namen Jess Franco liest, muss man sich schon auf einiges gefasst machen, doch wurden bei diesem Streifen meine Erwartungen noch um einiges untertroffen, was schon eine echte Leistung ist. Die Kriegsszenen in der Oase wurden einfach aus einem anderen Film hinein geschnitten. Da diese scheinbar nicht in ausreichender Menge vorhanden waren, wurden auch immer wieder die gleichen Szenen hintereinander gespielt. Genauso verhält es sich mit den Zombies. Die vier bis fünf schlecht geschminkten Untoten werden immer wieder in derselben Totalen gezeigt. Bei zwei Zombies wurde sogar jeweils ein noch zuckender Regenwurm ins Gesicht geklebt, was wahrscheinlich Ekel hervorrufen soll. Leider reichte das Geld auch nicht für richtige Nazi-Uniformen, daher laufen die Zombies nur in Kaki-Hemden durch die Gegend. Man hätte ihnen ja wenigstens eine Hakenkreuz-Binde über den Arm ziehen können.Die Darsteller zeigen überhaupt kein Talent und quälen uns mit wenigen, dafür aber meist sinnfreien Dialogen (Beispiel: „Wir bauen uns ein paar Molotow-Cocktails, wie in der Schule“). Einzig der Score ist der Grund, weshalb ich dem Film zwei Schädel gebe. Zu großen Teilen düdelt eine nervige Orgel im Hintergrund, die weit mehr Spannung erzeugt als der Rest des Films. Das Geklimper erinnert stark an die alten John Sinclair - Hörspiele von Tonstudio Braun, da haute ein ähnlich talentierter Organist in die Tasten. Splatter und Gore bekommen wir leider auch nicht wirklich zu sehen, denn die Zombies fallen immer in Gruppen über ihre Opfer her, so dass diese vollkommen verdeckt sind. Was bleibt, sind 82 Minuten Langeweile und Quälerei.
Fazit: Selbst für Trashfans reine Zeitverschwendung. Höchstens eingefleischte Jess Franco-Fans können vielleicht noch etwas mit diesem Film anfangen.
Filmreview von: schnuff / Alle Reviews von schnuff

Veröffentlichungen
Der Film ist bei X-Rated auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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Shock Waves - Schreckensmacht der Zombies
Stand: 11.02.2012 03:21:35 |
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