Verdammnis

Originaltitel: Flickan som lekte med elden
Alternativtitel: The Girl Who Played with Fire
Herstellungsland: DeutschlandDeutschland, SchwedenSchweden
Erscheinungsjahr:  2009
Regie: Daniel Alfredson

Darsteller

Figur

Noomi Rapace  Lisbeth Salander
Michael Nyqvist  Mikael Blomkvist
Lena Endre  Erika Berger
Sofia Ledarp  Malin Erikson
Peter Andersson  Nils Bjurman
Georgi Staykov  Alexander Zalachenko
Micke Spreitz  Ronald Niedermann
Annika Hallin  Annika Giannini
Michalis Koutsogiannakis  Dragan Armanskij
Per Oscarsson  Holger Palmgren
  
Genre: Thriller
Sequels: Verblendung (2009)
Verdammnis (2009)
Vergebung (2009)
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Inhalt

Der Journalist Mikael Blomkvist ist nach seiner abgesessenen Gefängnisstrafe wieder bei der Zeitschriften Redaktion „Millennium“ tätig und recherchiert in einem brisanten Fall über Mädchenhandel bei der russische Frauen gewaltsam ins Land geschafft und zur Prostitution gezwungen werden. Besonders schlimm daran ist dass, wie Mikaels Kollege und Informant Dag Svensson raus gefunden hatte, höchste Regierungsbeamte und sonstige hohe Tiere mit Rang und Namen bei dem skandalösen Treiben beteiligt sind. Als sie die Story groß raus bringen wollen, wird Dag ermordet, genau wie der Rechtsanwalt Nils Bjurman. Dieser war der gesetzliche Betreuer und Vormund von Mikaels ehemaliger Partnerin Lisbeth Salander, welche nun für die Polizei als Tatverdächtige gilt weil auf der Waffe ihre Fingerabdrücke gefunden wurden. Diese hinterließ sie als sie Bjurman kurz vor seinem Tod einen Besuch abstattete weil er sich nicht an eine Abmachung mit Salander hielt und diese ihn auf ihre für sie typische Art und Weise daran erinnern wollte. Mikael glaubt als einziger an ihre Unschuld und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Genau wie Salander selbst, die sich als Computer Hackerin heimlich an den Recherchen beteiligt. So werden sie beide bald mit Lisbeths Vergangenheit konfrontiert…

Kommentar

Tja hier ist der nun mit großer Freude erwartete zweite Teil der Millennium-Trilogie des preisgekrönten Bestsellerautors Stieg Larsson der es, durch seinen unerwarteten Tod statt der von ihm geplanten 10, so nur auf 3 Bücher dieser Reihe schaffte.
Leider wurde in der Verfilmung des gleichnamigen Romans, Fortsetzung des mehrfach nominierten und äußerst spannenden schwedischen Krimithrillers „Verblendung“, Regisseur und Drehbuchschreiber ausgetauscht was man deutlich merkt.

Da der zweite Teil gleich am ersten anschließt, sollte man diesen unbedingt gesehen haben, da man sonst manche Zusammenhänge nicht ganz versteht. Zwar werden einem hier gleich zu Beginn des Filmes durch einen Albtraum aus Lisbeths Vergangenheit die brutalsten Szenen aus dem Vorgänger präsentiert, und von der Story her hat er mit der Grundstory nichts zu tun, doch trotzdem wird das Ganze nur als eine Art familiärer Lückenbüßer verwendet.
So wird nun endlich auf den versuchten Mord an ihrem Vater eingegangen und die Probleme die sie in ihrer Kindheit sowie in der Zeit in der Psychiatrie hatte. Leider ist dies aber auch schon das Hauptproblem für mich an diesem Teil, weil mir hier die geniale Story und die gewohnt aufwendige Puzzlearbeit fehlt.
Es wird zwar wieder recherchiert aber leider werden angefangene Stränge nicht weiter verfolgt. So erfährt man nur zu Beginn dass es sich eigentlich um eine Story über einen Mädchenhändlerring handelt. Von dem hört man nichts mehr da sich dann alles nur noch um (die Kettenrauchende) Salander und ihre Probleme mit ihrem Vater dreht.

Hat gerade die mystisch geheimnisvolle Erscheinung von Salander (Noomi Rapace) mit ihrem Gothic-Punk Look (hier teilweise aber auch völlig ungeschminkt wo sie direkt verletzlich und unschuldig wirkt) fasziniert, könnte dieser hier etwas übertrieben wirken weil man nicht ganz erfährt warum sie eigentlich so rum läuft, so ist wie sie ist oder sich zum Beispiel mühelos durch sämtliche Computer hackt (was man aber weiß wenn man den Erstling kennt). Was mich auch ein klein wenig enttäuscht hat, ist die Figur von Michael Blomkvist der im Vorgänger viel mehr Charaktertiefe zeigen konnte und mit Salander ein gutes Team abgab. Hier kommt er einfach nur als eine Art Super-Reporter mit schweren Aknenarben rüber und ist der Frau nur am (blutigen) Ende nahe als sie halb tot geschossen ist.
Dass der Schluss mehr oder weniger offen bleibt liegt daran, dass Regisseur Daniel Alfredson im zweiten wie auch in seinem Drittel Teil „Vergebung“ der ebenfalls nicht lange auf sich warten lässt, von Anfang an auf die Durchleuchtung der Familiengeschichte setzt die vom Inhalt her sehr ähnlich sein sollen. Sterben wird sie also nicht, aber was ist aus dem beschränkten blonden Herkules ohne Schmerzempfinden geworden, überlebt ihr Vater oder bringt die Zeitung nun die Story groß raus und nicht?
Was ich zu einem Teil total unnötig und zum anderen Teil fast schon wieder großartig fand, ist die Lesbische Szene mit dem Oral Sex und auch die sonst recht großzügig gezeigte nackte Haut von Erika und Mikael. So darfs hier entgegen den sonst so perfekten Körpern auch schon mal etwas Bauchspeck oder auch eine zu klein geratene Brust statt der üblich aufgepolsterten Oberweite sein. Alles ganz natürlich.
Wegen des fesselnden Scores der Gott sei Dank wieder von Jacob Groth beigesteuert wird, bleibt der düster finstere Touch und die eigene Atmosphäre erhalten. Dennoch kann der Film nicht das Niveau vom ersten Teil halten da wie gesagt zu wenig auf die Hauptdarsteller eingegangen wird und die Story nicht so gut ausgearbeitet wird. Obwohl es mir fast stellenweise sogar zu langatmig und somit teilweise sogar schon zu langweilig wurde, konnte ich mich dennoch nicht überwinden nur 3 Schädel zu vergeben da er diese niedrige Punktezahl nun auch nicht verdient hat. Zwar vergab ich dem Vorgänger 4 Punkte, und dieser gefällt mir zwar nicht so gut, muss aber dennoch die gleich Wertung vergeben weil es halt nichts dazwischen gibt.

Fazit: Wie auch im ersten Teil ist der starke Trailer mit der tollen Musik besser als der Film und der deutlich kürzere Nachfolger ist für Fans zwar sehenswert, vor allem weil Salander wieder eiskalt abrechnet, und knallhart zurück gibt was ihr angetan wurde (verpiss dich du verfickte Missgeburt...) reicht aber meiner Meinung nach nicht an seinen Vorgänger heran.

Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist bei NFP / drei-freunde / Warner Home Video auf DVD und Blu-ray erschienen und als Millennium Trilogie zusammen mit den beiden anderen Teilen auf DVD und Blu-ray erhältlich.

Filmbewertung

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