Highlander II - Die Rückkehr
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Inhalt
Weil er es seiner geliebten Frau am Sterbebett versprochen hatte, entwickelt Connor McLeod mit den besten Wissenschaftlern des Landes einen speziellen, künstlichen Ozon-Schutzschild der die Welt vor einer Ökokatastrophe retten soll da sich die natürliche Ozonschicht fast vollständig zersetzt hat und Tausende von Menschen bereits daran gestorben sind. Im Jahr 2024, also 25 Jahre später findet die Anführerin einer Terroristengruppe heraus, dass das Energieschild um die Erde überflüssig geworden ist da sich der natürliche Schutz vor der Sonneneinstrahlung wieder aufgebaut hat und nur der Konzern dies vor der Menschheit geheim hält um weiterhin viel Geld damit verdienen zu können. Da McLeod schon lange nicht mehr unsterblich ist, hat auch ihn das Alter eingeholt und so vegetiert er dahin bis ihn zwei Unsterbliche von seinem ehemaligen Heimatplaneten Zeist nach dem Leben trachten worauf er nach deren Tod wieder jung wird. Der Bestimmung nach hätte er eigentlich zu dem Planten zurückkehren sollen von dem er damals mit seinem besten Freund Ramirez auf die Erde verbannt wurde. Dieser Freund kehrt nun auch ebenfalls zu ihm zurück wie er es ihm damals versprochen hatte, falls er je seine Hilfe brauchen würde, wäre er für ihn da. Und diese Hilfe kommt Connor gerade recht da mittlerweile auch der alte Erzfeind Katana auftaucht und ihn hier auf der Erde zu einem letzten Kampf heraus fordert…
Kommentar
Mein Gott was für eine gequirlte Scheiße. So super begeistert ich von dem fantastischen ersten Teil des Highlanders war, so enttäuscht war ich von der grauenhaften und wahrhaft peinlichen Fortsetzung.Unglaublicher Weise ist der Regisseur dieses überflüssigen und indizierten Teils erneut Russell Mulcahy (Razorback - Kampfkoloss der Hölle, Resurrection - Die Auferstehung, Ricochet, Resident Evil: Extinction, Shadow und der Fluch des Khan) der auch schon im Vorgänger Regie führte. War er mit Highlander 1 noch dermaßen erfolgreich da hier einfach alles gepasst hatte was bei der gut ausgetüftelten Story beginnt und bei dem fantastischen Soundtrack (Michael Kamen (Stirb langsam1-3, Robin Hood - König der Diebe, X-Men, Last Boy Scout - Das Ziel ist Überleben) und Queen) endet, so soll der Australier damals von seinem eigenen Film so enttäuscht gewesen sein dass er bei der Premiere damals schon kurz nach Beginn des Films das Kino wieder verlassen haben soll. Dies war wiederum nicht mal wirklich seine Schuld, sondern die der Produktion weil die ihm angeblich die total unlogische und neu eingebaute Science Fiction Story bezüglich des Planten Zeist aufgedrängt hatten und ihm das so wenig gefiel, dass er ein paar Jahre später etliches wieder heraus schnitt und eine neue Version auf den Markt brachte. Die allerdings ist auch nicht viel besser weil man nun noch viel mehr den Eindruck hat dass das Ganze noch viel weniger zusammen passt wenn man ihn mit dem ersten Teil vergleicht.
Das Problem ist ja, dass die Story in diesem Film komplett neu umgeschrieben wurde.
So ist Connor MacLeod (natürlich wieder gespielt von Christopher Lambert (Mortal Kombat, Resurrection - Die Auferstehung, Knight Moves - Ein mörderisches Spiel, Fortress – Die Festung) hier nicht wie bisher gedacht in den schottischen Highlands geboren, sondern stammt ursprünglich vom Planten Zeist wo der Außerirdische als Unsterblicher auf die Erde verbannt wurde.
Das natürlich gleich weils so schön ist, gemeinsam mit seinem besten Kumpel Ramirez (wieder absolut großartig: Sir Thomas Sean Connery (Der Name der Rose, The Rock - Fels der Entscheidung, Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen, Diamantenfieber, Liebesgrüße aus Moskau) die sich vorher gar nicht gekannt hatten als sie sich zum ersten Mal begegnet sind und der eigentlich wie wir wissen, im ersten Teil seinen Kopf verlor, was wiederum heißt dass er für immer mausetot sein müsste. Hier aber weilt er plötzlich wieder quicklebendig unter den Lebenden da er ja schließlich ewige Treue und Freundschaft geschworen hatte im Kampf gegen den bösen (und ständig dämlich kichernden) Katana (Michael Ironside (Die totale Erinnerung - Total Recall, Starship Troopers, Terminator) Naja... Auf jeden Fall wird Connor hier von den Zeistianern (oh bitte) „Highlander“ genannt, wobei man in diesem Film nicht erfährt, woher der Name stammt da er nichts mit dem Vorgänger gemeinsam hat.
Wenn man den Erstling nicht kennt, findet man ihn vielleicht gar nicht so widersprüchlich und verwirrend. Das sind Science-Fiction Filme ja des Öfteren. Hier aber wird ein Fantasy(-kult)film in ein völlig neues Genre gepresst was einfach nicht passt weil eben genau dieser Zauber fehlt.
Was mich aber am allermeisten gestört hat ist der absolut billige, völlig unspektakuläre und mehr als langweilige Score von Komponist Stewart Copeland, dem Gründer und Schlagzeuger der Gruppe „The Police“. Meine Güte. Noch altbackener geht’s ja gar nicht.
Da kommt mir echt die Galle hoch wenn ich hier bei den Kämpfen die ständig künstlich hoch gepuschte, dramatische Supermusik ertragen muss statt den gewohnt (erwarteten), herrlichen Gänsehautklängen. Kein Wunder also dass die Öko-Science- Fiction-Action nicht nur an den Kinokassen floppte, sondern bis heute noch von sämtlichen Kritikern zerrissen wird.
Fazit: Wieder mal eine tolle Fortsetzung die die Welt nicht braucht. Als eigenständiger Film (hier allerdings unbedingt in der FSK 18 Version!) vielleicht noch zu ertragen, ansonsten versagt er in meinen Augen auf der ganzen Linie, was selbst die charismatischen Schauspieler nicht mehr raus reißen können.
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Arcade Video auf DVD erschienen und in der Highlander-Box von Highlight enthalten.
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