Der Mann mit den zwei Köpfen
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Inhalt
Dr. Girard führt heimlich Forschungen zur Kopftransplantation durch. Zahlreiche Versuche mit Schlangen, diversen Säugetieren und sogar Affen sind alle sehr positiv verlaufen, so dass im Labor eine große Sammlung bewundert werden kann. Doch nach den Tierversuchen hofft Girard, endlich sein Können auch am Menschen versuchen zu können. Die Gelegenheit kommt schneller als erwartet, denn der Irre Serienmörder und Vergewaltiger Manuel Cass - frisch aus der Anstalt entflohen - bricht bei den Girards und fällt direkt über die Frau des Hauses her. Der Gärtner eilt zu Hilfe und kommt dabei ums Leben, doch auch der fiese Cass wird schließlich von Girard und seinem Gehilfen zu Fall gebracht. Nach dieser Tragödie verfügen die beiden Forscher nun über den Kopf des Serienmörders und pflanzen ihn auf die Schulter von Danny, dem geistig zurückgebliebenen, hühnenhaften Sohn des Gärtners. Die Operation gelingt. Doch leider kann sich das Monster mit den zwei Köpfen befreien, denn der Killer hat die Kontrolle über den Körper gewonnen, und so muss der arme Danny mit ansehen, wie Frauen vergewaltigt und Rocker zu Tode geprügelt werden...
Kommentar
Wenn man denkt, es kann eigentlich nicht mehr dicker kommen, dann taucht ein Film wie dieser auf. Das zweiköpfige Monster sieht wirklich sehr dämlich aus, denn man sieht jederzeit ganz eindeutig, dass da zwei Männer in den weiten Klamotten stecken. Albert Cole legt für die Dreharbeiten einfach seinen Kopf auf die Schulter seines Kollegen und gut ist. Nebenbei lacht er noch ein paar Mal diabolisch oder rollt mit den Augen. Neben den wirklich schlechten Effekten kann auch die Story kein bisschen überzeugen, da die Handlung jederzeit voraussehbar ist. Doch dies ist so dämlich, dass der Film wieder richtig Spaß macht. Der Score spielt dabei auch eine nicht unerhebliche Rolle, denn die schrillen Funkklänge passen wie die Faust aufs Auge. Bruce Dern wertet den Film als ehrgeiziger Forscher, der sich zu einem skrupellosen Arschloch mausert, wirklich enorm auf, denn er spielt seine Rolle im Gegensatz zum Rest der Besetzung wirklich gut. Mehr lässt sich eigentlich nicht zu dem Film sagen, außer dass es bereits ein Jahr später mit "Das Ding mit den 2 Köpfen" eine Blaxploitation-Version dieses Themas erschien.
Fazit: Totaler Schwachsinn, der Spaß macht. Trashfans kommen auf ihre Kosten.
Filmreview von: schnuff / Alle Reviews von schnuff
Veröffentlichungen
Der Film kann bei http://www.archive.org/details/2headed_1971 kostenlos gedownloaded werden. In Amerika ist er bei MGM als Midnite Movie Double Feature zusammen mit "The Thing With Two Heads "auf DVD erschienen.
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