Moonraker - Streng geheim

Originaltitel: Moonraker
Alternativtitel: Ian Fleming's Moonraker
James Bond 007 - Moonraker
James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim
Herstellungsland: GroßbritannienGroßbritannien
Erscheinungsjahr:  1979
Regie: Lewis Gilbert

Darsteller

Figur

Roger Moore  James Bond
Lois Chiles  Dr. Holly Goodhead
Michael Lonsdale  Hugo Drax
Richard Kiel  Jaws
Corinne Clery  Corinne Dufour
Bernard Lee  M
Geoffrey Keen  Sir Frederick Gray
Desmond Llewelyn  Q
Lois Maxwell  Miss Moneypenny
Toshirô Suga  Chang
Emily Bolton  Manuela
Blanche Ravalec  Dolly
Mike Marshall  Col. Scott
  
Genre: Action, Klassiker, Thriller, Science-Fiction
Sequels: James Bond 007 jagt Dr. No (1962)
Liebesgrüße aus Moskau (1963)
Goldfinger (1964)
Feuerball (1965)
Man lebt nur zweimal (1967)
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Inhalt

Es ist ein unglaublicher Vorfall, als ein Moonraker-Shuttle während eines Transports im Flug gestohlen wird. Da das Space Shuttle an die britische Regierung verliehen war wird das natürlich ein schlechtes Licht auf das Land. Deshalb schickt der britische Geheimdienst seinen besten Agenten aus, um nach dem verschwundenen Moonraker-Shuttle zu suchen. Die Spur führt James Bond in die französische Firma des Herstellers Hugo Drax, wo er alsbald in Lebensgefahr gerät. Doch Bond steht dieses mal nicht alleine. Aber weder er, noch seine attrektive Kollegin vom CIA, können ahnen, welche Dimension diese Angelegenheit tatsächlich innehat...

Kommentar

James Bond im Weltraum! Das mußte ja nun einfach auch noch kommen. Denn gerade nach dem Erfolg von Krieg der Sterne, dem science Fiktion Kassenschlager von 1977, war das wohl unvermeidlich, so unvermeidlich, daß sogar der am Ende von "Der Spion, der mich liebte" angekündigte Nachfolgefilm "In tödlicher Mission" verschoben und dieser Film vorgezogen wurde. Denn "Moonraker" folgte nur zwei Jahre nach "Krieg der Sterne", verständlich, daß man gerne auf diesem Erfolg mitreiten wollte. Zwar löste dieser Weltraumausflug in Fankreisen durchaus geteilte Meinungen aus, ich jedoch war davon begeistert, zumal hier kein zweites "Star Wars" veranstaltet wurde, sondern eine ganz eigene, und durchaus realistische Horrorvision eines größenwahnsinnigen Gehirns. Die globale Bedrohung wurde daher noch epischer, da sie sich nun sogar bis in den Orbit und in eine Weltraumstation verlagerte.
Aber bevor es in den Weltraum geht passiert vorher noch eine ganze Menge, werfen wir also einen Blick darauf. Bei seinen Nachforschungen darf Bond viel herumkommen. Das fängt schon vor dem eigentlichen Film an, im Vorspann, der waghalsige Stunt mit dem Sprung aus dem Flugzeug, wo wir zu unserer Freude auch gleich dem Beißer wieder begegnen, den Richard Kiel (Kampf um die 5. Galaxis) in "Der Spion, der mich liebte" so eindrucksvoll verkörperte. Eigentlich ist er sogar mein Lieblingsbösewicht in den Bond Filmen, da niemand wie er so wunderbar spannende Momente auslösen, und dann in Humor wieder auflösen konnte. Daß er dann in zwei Filmen mitspielen durfte war für mich tatsächlich ein Geschenk.
Von England aus geht die Reise dann in die USA, wo nicht lange Versteck gespielt wird, sondern die Rollen gleich offensichtlich sind. Und dann folgt Action auf Action, bei den Versuchen der Bösen James Bond auszuschalten, ob in Italien per Boot in den Kanälen, per Seilbahn in Brasilien, oder im Urwald in Südamerika per Booten, vor der eindrucksvollen Kulisse der zweitgrößten Wasserfälle der Welt, man bekommt hier atemberaubend schöne Kulissen geboten, kombiniert mit viel Action und guten Effekten, genau wie man es sich von einem Bond Film eben wünscht. Und immer wieder mischt der Beißer mit und sorgt für Spannung und Humor, tatsächlich stiehlt er James Bond sogar ein wenig die Schau.
Kommen wir zur weiblichen Hauptrolle dieses mal, Lois Chiles (Coma) als CIA Agentin Dr. Holly Goodhead, die damals noch am Anfang ihrer Karriere stand. Karriere ist allerdings zu viel gesagt, zu wirklichem Ruhm und großen Rollen brachte sie es leider nicht und wirkte eher in kleineren Filmen mit. Ihre Rolle hier aber setzt das, was in "Der Spion, der mich liebte" angefangen wurde eindrucksvoll fort, ist sie doch eine sehr selbständige und emanzipierte Frau, die sich von Bond nicht reinreden läßt und sich mit ihm einige Zeit sogar ein Katz und Maus Spiel einläßt, eine Art Wettrennen um die Wahrheit.
Natürlich finden auch die zwei dann zusammen, aber ganz so einfach wie früher wird es Bond nun nicht mehr gemacht seine "Schürzen" zu erobern, jedenfalls was die weiblichen Hauptrollen betrifft. Ebenso wird auch hier keine Frau mehr geschlagen - das alles tut den Filmen nach meiner Meinung wirklich sehr gut. Und man sieht eben auch, wie die Bond Serie in vielen Dingen dem Wandel der Zeit in der Realität unterliegt, welche Elemente in die Filme mit einfließen. Und hier auf jeden Fall zum Guten.
Auch dieser Film war wieder sehr erfolgreich im Kino. Er wurde für einen Oscar für die besten visuellen Effekte nominiert, die auch, besonders im Weltraum noch ohne jegliche Digitaleffekte, rundum gelungen sind. Und er war für lange Zeit der Bond Film mit dem besten Einspielergebnis überhaupt, bei Produktionskosten von 34 Millionen Dollar waren das Einnahmen weltweit von 202 Millionen Dollar. Erst "Goldeneye" 1995 übertraf dieses beeindruckende Ergebnis.
Allein von den Einnahmen her war Bond zu dieser Zeit auf seinem Höhepunkt, für mich aber auch inhaltlich, vom ganzen Drumherum her. Und viele lieben es so, mit den - übertriebenen - globalen Bedrohungen und hervorstechenden Bösewichtern wie dem Beißer, die unvergessen bleiben.

Fazit: Was für ein Film! Egal, was kritische Stimmen hier auch zu bemängeln haben mögen, für mich ist dies ganz klar mein Lieblings Bond, mit dem Vorgänger Film "Der Spion, der mich liebte". Action und Spaß auf der Erde noch und nöcher, an vielen exotischen und tollen Schauplätzen, bis hinauf in den Weltraum, mit der Schlacht zwischen den feindlichen Parteien, die beeindruckend umgesetzt wurde, und dem Untergang der Raumstation, ich liebe es einfach. Von daher eine ganz klare Empfahlung an alle Bond Fans, für einen der beeindruckendsten und erfolgreichsten Filme der Serie, jedenfalls für mich. Und Roger Moore hatte für mich damit sogar Sean Connery vergessen gemacht.

Filmreview von: Gandalf01 / Alle Reviews von Gandalf01

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist bei MGM in verschiedenen Editionen auf VHS, DVD und Blu-ray erschienen.

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Weitere Kommentare zum Film

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Rumpelstielzchen, 05.03.10
Kann da die negative Kritik vieler Bond-Fans in keinster Weise nachempfinden. Der Film ist für mich ein absoluter Bond-Kracher und mit Hauch des Todes und Spion der mich liebte der absolute Höhepunkt. Einfach nur bondig....
 
Wollo, 08.03.10
Dumm, das, nach dem Highlight "Der Spion der mich liebte" folgte dann mit "Moonraker" der zweite echte Ausfall der Serie (der erste war der flache und mitunter gar dämliche "Diamantenfieber", mithin Connerys erstmalige uninspiriert wirkende Rückkehr zu der Rolle, die ihn reich und berühmt gemacht hatte), und offenbarte erstmals echte Abnutzungserscheinungen, denn in den Zeiten von "Star Wars" und der erfolgreichen Neuinterpretation der legendären "Star Trek" Serie auf die Kinoleinwände drohte der chauvinistische Weltretter Bond, inzwischen beinahe ein Relikt der 1960'er Jahre, so ganz allmählich zum Anachronismus zu werden. Folglich musste dem Zeitgeist gehuldigt werden und Bond jenseits von Zeit und Raum unseren Planeten vor einem diesmal reichlich blass und uncharismatisch wirkenden Erzschurken retten. Die erste Hälfte des Films funktioniert hierbei auch noch ganz ordentlich, ist sie doch mit allerlei typischen Bondingredienzien zubereitet und halbwegs gelungenem Humor gewürzt, und doch verkocht sie bald am eigenen Dampf, die seltsame Mischung aus (Billig) Science Fiction und Agenten-Thriller. Roger Moore gibt seinen Bond ähnlich lässig wie im Vorgängerfilm, wirkt aber nicht mehr so frisch und beginnt mitunter beinahe schon, der Figur am Rande parodistische Züge zu geben, was in der späteren Darstellung seiner Filme Usus wird, und was sein Regisseur Lewis Gilbert, der den "Spion, der mich..." doch so furios inszeniert hatte, ihm so nicht hätte durchgehen lassen dürfen. Überhaupt, die Regie! Die kriegt den Film einstweilen gar nicht in den Griff, was aber auch zum Teil am echt doofen Drehbuch lag, welches Bond einfach immer wieder völlig unlogisch und doof in möglichst haarsträubende Situationen geraten ließ ohne dass sich dabei ein echter logischer Handlungsfaden ergeben hat. Die Story ist hauchdünn, also noch dünner als bei den meisten anderen Filmen der Serie, und das Sci-Fi Design im haarsträubenden Finale einfach unwürdig. Im Vergleich mit den damals angesagten Weltraumstreifen wirkt Bonds kosmisches Abenteuer wie eine Episode "Mondbasis Alpha 1" im Vergleich zu "Star Trek" - ein schlicht gehaltenes Plagiat, oder sollten wir da gar das böse Wort "Exploitation" anführen? Denn was anderes als das ist es am Ende? Sollte dies etwa als eine augenzwinkernde Reminszenz an die neue Generation der Filmphantastik sein, gagreich und dennoch gut abgehangen, so nach em Motto, ein Bond kann es immer noch besser (eben "Nobody does it better"?) Sorry, das hat eindeutig nicht funktioniert und ging sogar nach hinten los!!! Verglichen mit etwa Spielbergs und Lucas Filmen wirkt "Moonraker", der eingeschobene Weltall-Bond seiner Zeit, doch reichlich altväterlich. Zum Glück fanden das die Produzenten dann wohl auch, und Bond lief schon in seinem nächsten Streifen zu alter Stärke und überraschend neuer Größe auf. "Moonraker" aber bleibt für mich ein Ausfall. Leider nur zwei Skulls!
 
Gruselmonster, 26.08.11
Hach, mein allererster Bondfilm :) Da war ich noch in der Grundschule und sehr beeindruckt. Die Story ist natürlich mal wieder totaler Schwachsinn, aber die Inszenierung ist wie immer rasant und stylisch.
 
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