Der Tag, an dem die Erde stillstand
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Inhalt
Unsicherheit, Angst und Mißtrauen, das sind die Reaktionen der Bevölkerung, als plötzlich über Washington ein Ufo auftaucht und tatsächlich landet. Und der Gesandte einer anderen Welt wird nicht freundlich empfangen, obwohl er eine überlebenswichtige Botschaft mit sich trägt. Gejagt von der Armee muß er untertauchen und versuchen seine Botschaft an anderer Adresse zu verkünden. Doch als sich die Schlinge um ihn immer enger zieht ahnt niemand, daß das Leben dieses Außerirdischen eng mit dem Schicksal der gesamten Erde verknüpft ist...
Kommentar
Science Fiktion Filme der 50er Jahre, das bedeutete damals vor allem eines. Daß Außerirdische meistens gleichgesetzt waren mit bösen, gefühllosen Invasoren, die nichts besseres zu tun hatten, als die Erde zu erobern. Natürlich standen diese Invasoren für nichts anderes als die bösen Russen, da die Kommunisten zu jener Zeit, in der Phase des kalten Krieges, das reine Böse verkörperte, für die "guten", dem Kapitalismus frönenden Amerikaner und ihre Verbündeten. Und eben dies schlug sich vor allem auch in Filmen dieser Zeit nieder. Andere Ansätze, die gute außerirdische mit anderen Absichten zeigten, waren Ausnahmen, wie dieser Film, oder auch der Jack Arnold (Der Schrecken vom Amazonas) Klassiker "Gefahr aus dem Weltall".In diesem Film nun kommt ein einzelner Außerirdischer auf die Erde, um letztlich die Menschen vor sich selbst zu warnen und eine wichtige Botschaft an alle Nationen zu überbringen. Und hier nun zeigt sich das ganze Dilemma der Menschheitsgeschichte, nicht nur zu dieser Zeit, sondern eigentlich zu jeder Zeit. Denn niemals ist es wirklich geglückt sämtliche Nationen der Erde an einen Tisch zu bringen, und was in der Realität nicht geschieht, das klappt auch nicht im Film. Statt dessen wird mehr als deutlich, wer hier eigentlich der wahre Bösewicht ist - allein der Mensch, der alles, was er nicht versteht, was anders ist als er, gnadenlos jagt, um es zu vernichten. Diese Erkenntnis, die der Film vermittelt, ist heute noch genauso bedrückend wie damals, und die Botschaft bleibt immer aktuell. doch während der Film am Ende Hoffnung vermitteln kann hat die Menschheit in der Realität bis heute nichts dazugelernt und wird es wohl auch niemals, sei es auch um des Preises des eigenen Untergangs. Im Film wird davor gewarnt, in der Realität kann dies wahrlich passieren. Erschreckend.
Der Film setzt nicht so sehr auf vordergründige Effekte. Aber die wenigen, die es gibt, sind für die damalige Zeit erstaunlich gut umgesetzt, vor allem die Landung des Raumschiffs in Washington. Der riesige Roboter dagegen, nun ja, hier sieht man schon, daß da ein Mann im Anzug steckt, so weit war die Tricktechnik noch nicht, das ganz verbergen zu können. Dennoch wirkt der Roboter immer bedrohlich, ob er nur dasteht oder in Aktion ist.
Michael Rennie (Das Gewand) verkörpert den Außerirdischen sehr menschlich, und dennoch sichtlich überlegen. Auch seine inneren Konflikte sind nachvollziehbar, da er Probleme hat die Menschen und ihr Handeln zu verstehen. Das kommt für mich zu jeder Zeit gut rüber.
Der Film war sehr erfolgreich und gewann auch einen Golden Globe. Vom Ameriikanischen Filminstitut wurde er 2008 auf Platz 5 der ewigen Science Fiktion Bestenliste gesetzt, und das will etwas heißen.
Fazit: Ein wirklich denkwürdiger Film, besonders für die Zeit in der er entstand, der mit dem Vorurteil böser Außerirdischer aufräumte und eine andere Botschaft entgegensetzte. ein ruhigerer und nachdenklicher Film, der weniger auf Action und Effekte setzt, als vielmehr auf seine Botschaft und Werte. Ein Klassiker, den ich nur empfehlen kann.
Filmreview von: Gandalf01 / Alle Reviews von Gandalf01
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei 20th Century Fox Home Entertainment in verschiedenen Editionen auf VHS, DVD und Blu-ray erschienen.
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Das Ding aus einer anderen Welt
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Stand: 30.07.2010 14:03:15
Der Tag, an dem die Erde stillstand [Blu-ray]
Stand: 30.07.2010 13:07:22
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Stand: 30.07.2010 13:06:24
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