Cold Prey 2 Resurrection - Kälter als der Tod
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Inhalt
Nur Jannike hat das Massaker in den verschneiten Bergen Norwegens überlebt. Sie konnte den Massenmörder töten und rettet sich mit letzter Kraft ins Krankenhaus, wo sie der Polizei von den grausamen Ereignissen berichtet. Diese birgt die vier Opfer und den Killer aus einer Gletscherspalte und bringt die Leichen ins Krankenhaus, welches wenige Tage vor der Schließung steht und fast leer ist. Doch der Mörder ist nicht so tot wie angenommen, der Arzt kann ihn ins Leben zurückholen. Ein folgenschwerer Fehler, denn erneut beginnt er unaufhaltsam zu morden. Nur Jannike weiß, wozu er fähig ist, doch ...
Kommentar
Nach dem der Tod des Massenmörders ersteht er in diesem Sequel in besten Serienkiller-Manier wieder auf und ist einfach nicht totzukriegen. Der Film setzt nahtlos an den ersten Teil an, man muss ihn für den zweiten Teil nicht wirklich kennen, die Handlung ist in sich abgeschlossen und verständlich. Regisseur Mats Stenberg, der mit hier sein Regiedebüt abliefert, hat wieder herrlich Norwegens verschneite Winterlandschaft eingefangen. Die Handlung konzentriert sich diesmal jedoch auf ein in kühlen Farben getauchtes Krankenhaus, welches kurz vor der Schließung steht. Ein Arzt und zwei Schwestern kümmern sich um die drei letzten Patienten.Nachdem in der ersten halben Stunde die Charaktere und der Ort in Ruhe vorgestellt werden, gibt der Film danach richtig Gas und serviert uns Hochspannung gepaart mit einer klaustrophobischen Atmosphäre in den dunklen und menschenleeren Krankenhausfluren. Die Angriffe kommen schnell und hart, sind aber nicht übertrieben blutig ausgearbeitet, der Film versucht nicht ein Splatterfilm zu sein, er ist ein handwerklich sauber inszenierter Slasher, der die wesentlichen Elemente des Genres verstanden und umgesetzt hat.
Die unverbrauchten Darsteller können allesamt überzeugen und tragen durch ihren glaubhaften Darbietungen zum Gelingen des Films bei. Besonders Ingrid Bolsø Berdal (Cold Prey - Eiskalter Tod) kann voll überzeugen, weshalb sie wie bereits beim ersten Teil als beste Darstellerin für den Norwegischen Filmpreis „Amanda“ nominiert wurde. Der Killer ist in dreckigen Lumpen gehüllt, sein Gesicht ist stets verborgen. Seine Lieblingswaffe ist ein Eispickel, womit er beherzt zuschlägt. Er steht namhaften Filmkillern wie Jason Vorhees und Michael Myers in nichts nach.
Fazit: In den letzten Jahren kamen einige sehr gute Filme aus Europas hohem Norden, wozu ich auch diesen Film zähle. Genrefreunde kommen voll auf ihre Kosten.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Sunfilm Entertainment auf DVD und Blu-ray erschienen.
Filmbewertung
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Stand: 22.05.2012 15:33:59
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Stand: 22.05.2012 15:18:56
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Stand: 22.05.2012 14:39:30
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Weitere Kommentare zum Film
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| erik, 09.10.11 |
| Nachdem ich den ersten Teil nur mittelmäßig fand, hatte ich auch keine großen Erwartungen mehr an die Fortsetzung. Zum Glück, denn obwohl der Zweite einen Tick besser ist als der Erste, kommt er nicht übers Mittelmaß hinaus. Wieder dauert es zu lange bis der Killer zum ersten mal auftaucht und etwas passiert. Die Figuren werden 40 Minuten lang eingeführt, stechen aber auch nicht aus der Masse der üblichen Opfertypen heraus und sind einem letzten Endes auch egal. Was dem Film zu gute kommt ist dass er mehr unterschiedliche Schauplätze zu bieten hat als der erste Teil, so ist immer für Abwechslung gesorgt und es kommt nie Langeweile auf, echte Spannung aber leider auch nicht. Eher plätschert der Film so vor sich hin. Das ist schade da die Szenen in denen der Killer sich mal austoben darf richtig Laune machen, und das obwohl sie Splattermäßig doch eher bescheiden sind (aber immer noch blutiger als der Vorgänger). Genau wie der erste Teil hat man auch hier ein gutes Finale dass den Film gelungen abschließt. Also: Genau wie der Vorgänger nimmt sich dieser Film zu viel Zeit für die Charaktere und zu wenig Zeit für Modeszenen oder den Spannungsaufbau. Insgesamt ist diese Fortsetzung aber abwechslungsreicher und blutiger als der Vorgänger weshalb es einen halben Schädel mehr gibt als beim Original 3,5 / 5 |
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