Verschollen im Bermuda-Dreieck
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Inhalt
Es könnte nicht schlimmer kommen. Erst versuchen Gangster ein Flugzeug in ihre Gewalt zu bekommen, doch dann gerät die Maschine in einen Sturm und stürzt über dem berüchtigten Bermuda Dreieck ins Meer. Eine dramatische Rettungsaktion beginnt, und die Passagiere kämpfen verzweifelt gegen die Zeit und um ihr Leben, bevor der Wasserdruck das Flugzeug zerstört...
Kommentar
Der dritte Teil der Airport Serie, und dieses mal gibt es wirklich einen Flugzeugabsturz, während die Maschinen in den ersten beiden Teilen noch sicher landen konnte. Daß die Maschine hier dabei im Meer versinkt steigert natürlich die Dramatik um ein Vielfaches, denn der Wasserdruck droht die Maschine zu zerstören, und gleichzeitig hält der Sauerstoffvorrat auch nicht ewig. Daher ist der Film nach dem Absturz ein Wettlauf mit der Zeit und gegen das Wasser, was hier sehr schön dargestellt ist. Gerade wenn das Wasser allmählich einzudringen beginnt und die Passagiere auf sich selbst gestellt sind, bis das Flugzeug überhaupt gefunden wird und die Rettungsmaßnahmen anlaufen können. Nur, wie rettet man Passagiere aus einem Flugzeug unter Wasser?Daß der Film trotz der Dramatik und der spannenden Rettung, die ebenso ungewöhnlich wie nervenzehrend verläuft, bei mir nur 4 von 5 Punkten erhält liegt an dem gekünstelten Grund für den Absturz. Ein einfaches Unwetter hätte es hier auch getan, als Beispiel, statt dessen müssen wieder Gangster herhalten, die schließlich den Absturz verursachen. In drei von fünf Airport Teilen wird menschliche Kriminalität als Ursache genommen - wenig kreativ für Katastrophenfilmszenarien. Es gibt sicherlich tausend Sachen, die passieren können, aber hier dienen die Gangster wirklich nur als Alibi. Lange eingeführt mit ihren präzisen Vorbereitungen kommen sie fast als Hauptrollen rüber, um dann beim Absturz einfach ausgeschaltet zu werden. Von da an sind sie praktisch nicht mehr vorhanden, und der Film springt auf die Passagiere, die nun um, ihr Überleben kämpfen. Da wurde für mich Potential verschenkt.
Natürlich ist auch hier wieder eine ganze Riege an Stars am Werke. Angefangen bei Altstar James Stewart (Das war der wilde Westen) über Jack Lemmon (Das große Rennen um die Welt) bis zu Christopher Lee (Dracula - Nächte des Entsetzens) ist einiges dabei, was in Hollywood Rang und Namen hat oder hatte. Und irgendwie scheinen die Stars solche Katastrophenfilme geliebt zu haben, da sie regelmäßig Schlange standen, um dabeisein zu können. Und nicht nur das, denn hier wurde ihnen auch viel abverlangt, weniger schauspielerisch, als körperlich. In diesem Film ist es der Kampf gegen die Wassermassen, der natürlich am Ende gewonnen wird, denn ein Happy End war bei diesen Filmen am Ende mehr oder weniger Pflicht. Auch wenn natürlich immer einige ihr Leben dabei lassen müssen, um die Dramatik zu erhöhen.
Und auch hier gilt wieder, kein Katastrophenfilm ohne eine zusätzliche kleine Katastrophe in Form einer gescheiterten Ehe. Es ist ja schon seltsam mit den Amerikanern. Auf der einen Seite sind sie so prüde, daß sie schon gegen eine nackte Brust Sturm laufen, doch andererseits lieben sie scheinbar Seitensprünge und Scheidungen über alles, denn so etwas ist dann wieder normal in ihren Filmen, jedenfalls jener dieser Zeit.
Fazit: Ein weiterer spannender Katastrophenfilm aus der Airport Serie, der an Dramatik gegenüber dem Vorgänger boch einmal zulegt, aber mit der uninspirierten Gangstergeschichte Potential verschenkt. Dennoch eine Empfehlung an diejenigen, die solche Filme mögen, die Katastrophe wurde toll umgesetzt, einschließlich der Rettungsmaßnahmen und menschlichen Tragödien.
Filmreview von: Gandalf01 / Alle Reviews von Gandalf01
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Universal einzeln und und als Teil einer Komplettbox mit allen vier Airport Filmen auf DVD erschienen.
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Stand: 22.05.2012 14:52:59
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Stand: 22.05.2012 14:22:17
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Weitere Kommentare zum Film
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| erik, 05.07.10 |
| Dieses Werk ist unter den wenigen von mir gesehenen Katastrophenfilmen aus den 70ern der „schlechteste“ den ich kenne, und das liegt an folgenden Dingen: Bevor das Flugzeug abstützt sieht man einfach nur ein paar Passagiere die sich an Bord vergnügen. Der Absturz wird gut dargestellt und kann auch heute noch überzeugen. Ab da erwartet man ja eigentlich einen extrem spannenden Terrorfilm bei dem einem die Luft weg bleibt(Sprich: die Leute stehen jede Minute kurz vor dem ertrinken und müssen sich von einer schlimmen Situation durch die nächste kämpfen.) Aber solche nerven zerfetzenden Szenen gibt es hier nicht, alle Passagiere sitzen nur mit verheulten Gesichtern in einem Aufenthaltsraum und warten auf ihre Rettung, nur die Bord-Angestellten(Hauptsächlich der Pilot) trauen sich in die unteren Räume des Fliegers, und selbst da steht das Wasser nur bis zu den Knien. Das einzige was den Film sehenswert macht sind die 70er-Jahre-Effekte. An jedem Fenster sieht man wie sich das Wasser staut und besonders die Außenaufnahmen des versunkenen Fliegers haben es mir angetan. Ach, und abgesehen dass am Anfang mahl jemand Bermudadreieck sagt hat der Film rein gar nichts mit der titelgebenden Unglücksstelle zutun. Fazit: Der 70er-Jahre-charme und die tollen Kulissen/Effekte sind das einzige das den Film vor dem Absturz retten. und so ist Der grade noch so durchschnitt. |
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