Velocity Trap
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Inhalt
Das Regierungs-Raumschiff "Atlantic" ist auf einer sehr wertvollen Mission: es hat an Bord gebrauchte Geldscheine im Werte von 40 Milliarden Dollar und soll diese zurück zur Erde bringen. Solch wertvolle Fracht will bewacht sein, daher wurde Offizier Stokes unfreiwillig auf das Schiff beordert. Er ist nämlich seinem Vorgesetzen John Dawson ein Dorn im Auge. Dieser hat einen befristeten Ehevertrag mit Stokes Ex-Frau, die aus finanziellen Gründen in dieses Arrangement einwilligte, obwohl die beiden sich immer noch lieben. Mit unfairen Mitteln schafft Dawson es schließlich, Stokes zu dieser Mission zu zwingen und so muss dieser Monate lang das Geld bewachen, während die Crew des Schiffes sich die Zeit im Kälteschlaf verkürzt. Doch eine Bande Halunken hat es auf das Geld in dem Schiff abgesehen und ...
Kommentar
Die erste Frage, die sich einem stellt, wenn man den Film zu Ende gesehen hat, ist, was zum Teufel die erste Hälfte des Filmes mit der zweiten zu tun hat. Ich war davon ausgegangen, das der fiese Dawson noch etwas mit dem Überfall auf den Geldtransport zu tun hat. Als oberböser Chef der Bande, der dabei noch seinen Rivalen um die Ecke bringt. Aber Pustekuchen! Der Kerl taucht nie wieder im Film auf. Ab dem Moment, wo Stokes das Schiff betritt, fängt quasi ein komplett neuer Film an. Dafür wird man aber mit einigen ganz netten Gags entlohnt, denn dieser Film nimmt sich in keiner Minute wirklich selbst ernst. Olivier Gruner, der sich als Martial Arts - Spezialist einen Namen gemacht hat, springt während der langweiligen Tage allein im Hyperraumflug auch schon mal im Unterwäsche-Einteiler durch leere Raumschiffgänge und versucht sich im klassischen Ballet.Die Effekte stammen klar erkennbar aus dem Computer. Sie sind zwar nicht das Non plus Ultra, aber durchaus sehenswert. So gibt es zum Finale eine wirklich nette Verfolgungsjagd mit zwei Beibooten. Leider wurde dafür umso mehr an der Inneneinrichtung des Raumschiffes gespart. Hier sieht alles eindeutig nach lackierten Pressholz aus. Und der große schwarze Gangster läuft mit einem Styropor-Racketenwerfer durch die Gegend, der bestimmt nicht mehr als 200 Gramm wiegt, wenn man mal beobachtet, wie leichtfertig er damit durch die Gegend wedelt.
Trotzdem hat es der Film irgendwie geschafft mich zu unterhalten. Dies liegt bestimmt zu einem großen Teil an Hauptdarsteller Olivier Gruner, der überraschend gut spielt, und daran, dass ein paar wirklich gute Gags eingebaut wurden. Ansonsten handelt es sich größtenteils um typische B-Movie Einheitskost, die von mir nicht mehr als drei Totenschädel bekommt.
Filmreview von: schnuff / Alle Reviews von schnuff
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Planet Media und bei e-m-s auf DVD erschienen.
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