Ratten im Secret Service
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Inhalt
Jonas Wilde ist ein Auftragskiller des britischen Secret Service, der sich nach seinem letzten Job zur Ruhe setzen soll. Doch bevor seine Kündigung akzeptiert wird, muss er noch einen letzten Job ausführen. Er soll den Wissenschaftler Balin, einem Überläufer, ausschalten. Dieser befindet sich in der Obhut des CIA unter der Leitung ihres besten Manns, Lucinda. Es ist jedoch geplant, dass Wilde bei diesem Auftrag das Zeitliche segnet, so dass ihm für diesen gefährlichen Eilauftrag keine Zeit zur Vorbereitung bleibt. Wilde schafft es Balin zu liquidieren, wird jedoch vom CIA gefasst, wobei ihm klar wird, dass er einen Verräter in den eigenen Reihen hat. Ihm gelingt die Flucht und versucht den Maulwurf auf eigene Hand zu entlarven, wobei ...
Kommentar
Vom Erfolg der James Bond Filme inspiriert betrat die britische Filmschmiede Amicus, die zuvor bereits einige Horrorfilme produzierte, mit diesem Agenten-Thriller Neuland. Die Regie übernahm Seth Holt (Ein Toter spielt Klavier). Anders als bei Bond wird hier weniger auf fulminante Action gesetzt, der Film versucht durch eine intrigante Story den Zuschauer in die Irre zu führen. Es ist von Anfang an klar, dass der MI5-Killer, der mit Richard Johnson (Insel der neuen Monster) sehr gut besetzt ist, bei seinem nächsten Auftrag sterben soll, doch wartet der Film mit einigen Wendungen auf, was zum Ende hin zunehmend unübersichtlicher wird.Das Ganze ist solide aufgebaut und die Rollen allesamt gut besetzt. Die weiblichen Hauptrollen sind mit Carol Lynley (Die Höllenfahrt der Poseidon) und Barbara Bouchet (Horror House) sehr sexy. Witziger Weise wird Richard Johnson in der deutschen Fassung von Gert-Günther Hoffmann synchronisiert, der deutschen Stimme von Sean Connery aus etlichen Band-Filmen.
"Ratten im Secret Service" ist sicherlich kein Kracher, aber durchaus unterhaltsam und besser als der Durchschnitt, ist aber in der Flut der Eurospy-Filmen untergegangen und zählt heute eher zu den unbekannteren Werken dieses Genres.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Veröffentlichungen
Der Film lief in Deutschland bisher nur im Fernsehen.
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