E.T. - Der Außerirdische

Originaltitel: E.T.: The Extra-Terrestrial
Alternativtitel: E.T.
E.T. and Me
Night Skies
A Boy's Life
E.T. The Extra-Terrestrial In His Adventure On Earth
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  1982
Regie: Steven Spielberg

Darsteller

Figur

Henry Thomas  Elliott
Dee Wallace  Mary
Robert MacNaughton  Michael
Drew Barrymore  Gertie
Peter Coyote  Keys
K.C. Martel  Greg
Sean Frye  Steve
C. Thomas Howell  Tyler
  
Genre: Science-Fiction, Komödie
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Inhalt

Man braucht nicht mehr viele Worte zu der Geschichte verlieren, kaum jemand der sie nicht kennt. Ein außerirdisches Wesen strandet auf der Erde und wird von einem kleinen Jungen, Elliott, gefunden und versteckt. Während die Behörden den Fremden jagen, nimmt eine ganz besondere Freundschaft ihren Anfang, in der Elliott und seine Familie viel lernen, vor allem, daß Wunder doch möglich sind...

Kommentar

Auch dieser Film begleitet mich schon seit ich ihn das erste mal im Kino gesehen habe. Aus heutiger Sicht betrachtet könnte man sich schon fragen, warum er weltweit einen solchen Erfolg gehabt hat. Allein vom Einspielergebnis her gehört er zu den erfolgreichsten Filmen überhaupt. Er gewann viele Preise, darunter vier Oscars. Und er rührte buchstäblich ein Millionenpublikum zu Tränen.
Betrachtet man sich das Ganze nur subjektiv, so ist es eigentlich eine ganz simple Geschichte, noch dazu ohne Action, garniert mit ein paar Spezialeffekten, die eigentlich niemanden vom Hocker reißen müsste. Im Gegenteil, man könnte den Film sogar als Kitsch, als schmalzig bezeichnen, ein Film, der tatsächlich unglaublich auf die Tränendrüse drückt. Aber genau das ist der Punkt, wie das geschieht, was der Film vermittelt und aussagt, in einer so einfachen Geschichte.
Es ist ein Film, der Werte vermittelt. Zwei so gegensätzliche Wesen, schon vom äußerlichen, die alle Grenzen und Barrieren in ihrer Freundschaft überwinden und zusammenstehen, sogar bis in den Tod, das ist etwas, was man gut in unsere reale Welt übertragen kann. Gerade hier, wo zwischen Rassen und Klassen immer noch so viele Unterschiede gesetzt werden, wo Werte wie Liebe und Freundschaft immer weniger bedeuten, wo man nicht mehr für den anderen einsteht und eher nach seinem eigenen Vorteil schielt, in einer solchen Welt kann ein solcher Film durchaus ein Zeichen setzen. Und ganz gleich, wie sehr es dann auf die Tränendrüse geht, ich persönlich empfand das nie als übertrieben. Im Gegenteil, der Film hat mich im tiefsten Inneren angesprochen und berührt, etwas, das nicht wirklich vielen Filmen gelingt. Und ich schäme mich gewiss nicht dafür, dass auch mich der Film zu Tränen gerührt hat - und es immer noch tut, in diesen ganz bestimmten Szenen.
Solche Filme haben ihre Berechtigung. Ich würde mir sogar mehr davon wünschen. Science-Fiction der anderen Art, ganz ruhig, ohne Action, aber so tiefgründig, dass sich manch anderer Film gleich mehrere Scheiben davon abschneiden kann. Ein Film, den ich immer wieder ansehe und nie satt werde, ein Film, der mich immer wieder neu berührt, und ein Film, den ich einfach liebe.

Und damit sind wir beim zwiespältigen Teil. Es ist inzwischen Mode geworden, dass Regisseure ihre alten Filme wieder ausgraben und "remastern". Entweder, weil sie ihre Vision zur Zeit der Entstehung noch nicht wirklich umsetzen konnten, oder weil sie aus anderen Gründen noch Änderungen vornehmen wollen. Und in diesem Fall ist das Ergebnis für mich wirklich zwiespältig.
Gegen die Verbesserung der Effekte, auf dem neusten Stand der Zeit, hatte ich nichts einzuwenden. Das hatte mir auch schon bei den neuen Star Wars Filmen gefallen - auch wenn es sicher Stimmen gibt, die auch das ablehnen.
Was mich persönlich wirklich stört ist das austauschen der Waffen gegen Walkie-Talkies, eine Maßnahme, die das ganze fast ad absurdum führt - für mich einfach nicht nachvollziehbar. Keine Ahnung, was Spielberg da geritten hat, ob er den endgültigen anti Gewaltfilm kreieren wollte. Ich habe jedenfalls hier die Nase gerümpft - aber das muss jeder selbst entscheiden, was er davon hält, und welche Version er bevorzugt.

Hinweisen möchte ich auch noch auf den Komponisten der Filmmusik, John Williams, eine absolute Größe in diesem Bereich, der z. B. auch die Star Wars Filme musikalisch vertont hat. Es ist u. a. gerade auch seine intensive und wunderbare Musik, die bei E. T. einen Großteil der Atmosphäre ausmacht. Nicht umsonst hat John Williams hierfür auch einen der Oscars für den Film zuerkannt bekommen.

Fazit: Wie auch immer, der Film ist einfach Kult, ein Klassiker, dem man sich schwerlich entziehen kann. Bis heute versprüht der Film einen unvergleichlichen Zauber, der einen jedes mal wieder neu berührt, wenn man sich denn darauf einlässt - und ich mache das immer wieder gerne.

Filmreview von: Gandalf01 / Alle Reviews von Gandalf01

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist in verschiedenen Versionen auf VHS und DVD erschienen. Darunter in der ursprünglichen Kinofassung, und in einer remasterten Version.

Filmbewertung

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Weitere Kommentare zum Film

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Berti, 24.01.10
Herrlicher Film der wahrlich auf die Tränendrüse drückt. Als der kleine Gnom starb konnte ich es kaum glauben und schlimm war für mich auch die Szene als er am Fluß so dalag und "Mama" schrie... mein Gott. Dafür gibt es auch viele witzige Einlagen und viel zum Nachdenken. Melancholisch und traurig weil mir der Kleine immer leid tat. Wunderschön der Schluss dann als er wieder heim fliegt. Ein Film für die ganze Familie mit großartigen Schauspielern, einem fantastischem Soundtrack, netten Effekten und einer wirklich toll umgesetzten Story. Ein weltbekannter Klassiker fast schon den jeder kennen sollte.
 
angler, 24.01.10
Hallo Keine Bewertung,nur eine anmerkung Stephen Spielberg hat die Umwandlung von Pistolen in Handys keineswegs freiwillig getan,er wurde von den Moralisten der USA dazu förmlich gezwungen. Es kann natürlich nicht sein,das in der ach so friedlichen USA Kinder mit Waffen bedroht werden. Es stand zur (internen) Diskussion,ob der Film ohne abänderung überhaupt noch in Kinos oder dem Video/DVD Verleih zur verfügung gestellt werden darf!!! Es ist im wahren Leben natürlich keine Frage,das auch auf Kinder von den Staats- organen gefeuert wird, im Film hat das selbstredend zu unterbleiben. Es kann nicht sein was nicht sein darf! Soviel zur doppelmoral der USA in Fiction und wirklichkeit! Viele Grüße angler
 
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