The Day After Tomorrow
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Inhalt
Der Klimaforscher Jack Hall erkennt, dass sich das Erdklima deutlich verändern wird. Doch erst als die Erde von Flutwellen, Tornados, Überschwemmungen und arktischer Kälte heimgesucht wird, realisiert die Menschheit die Gefahr. Während die Menschen vor der Kälte fliehen, mach sich Hall auf nach New York, wo die Katastrophen voll zu geschlagen haben und wo sein Sohn Sam mit seinen Freunden ums nackte Überleben kämpft. Er ...
Kommentar
Roland Emmerich (2012), der sparsame Schwabe, der nach Hollywood ging und Erfolg hatte. Man mag ihn lieben oder hassen, gerade auch für seinen oft in Filmen propagierten patriotischen Amerikanismus, aber eines wage ich zu behaupten, seine Filme sind in der Regel handwerklich perfekt. Und so auch dieser, den ich heute vorstelle, weil er aus dem Bereich des Katastrophenfilms herausragt. Für mich persönlich daher schlicht und einfach einer meiner Lieblingsfilme des Genres.
Nun, ich liebe Katastrophenfilme. Nirgendwo sonst wie dort wird dem Menschen seine Grenzen vor Augen geführt, wenn Mutter Natur zurückschlägt, wo der Mensch ansonsten glaubt der König der Welt zu sein und alles zu beherrschen. Und genauso geht er mit den Ressourcen um, wenn man sieht, objektiv sieht, wie wir alle daran beteiligt sind die Umwelt zu zerstören. Der immer wieder befürchtete Klimawandel ist sicher keine Utopie, genau sowenig wie die langsame Zerstörung der Ozonschicht, Ausrottung immer mehr Tier- und Pflanzenarten, ganz zu schweigen davon, dass der Mensch es nicht schafft sich selbst weltweit zu helfen, sieht man das Elend in vielen Ländern der Welt, wo bis heute Unzählige in Armut leben und sterben.
Und dann die Katastrophen dazu, wie nun gerade wieder in Haiti, wo es auch wieder die Ärmsten trifft. Da ist so ein Szenario wie in Emmerichs Film nicht ganz utopisch, sondern durchaus eine reale Möglichkeit, was u. a. einmal passieren könnte. Aber das für mich Beste daran ist noch etwas anderes.
Normalerweise ist es auch in Katastrophenfilmen so, dass zwar Katastrophen über die Menschen hereinbrechen, in kleinerem oder größeren Rahmen, aber am Ende bleibt der Mensch doch Sieger und löst die Probleme, beseitigt die Schäden, und alles geht weiter wie immer. Im schlimmsten Fall ist es noch die "überlegene" Technik des Menschen, die ihn rettet und es wird propagiert, wie gut es ist z. B. Vernichtungsraketen zu bauen, die für solche Fälle eingesetzt werden können.
Bei Emmerich endet es anders. Wurde in Godzilla das "böse" Monster am Ende noch vernichtet, so bleibt der Mensch dieses mal machtlos und muss sich der Natur am Ende geschlagen geben. Das Hauptaugenmerk liegt vielmehr auf dem Verhalten der Menschen, von den natürlich wieder versagenden Behörden, bis hin zu den Schicksalen Einzelner, die ums nackte Überleben kämpfen. Und genau das ist der Punkt, genau das möchte ich sehen - der Mensch, der nicht nur seine Grenzen gezeigt bekommt, sondern auch noch damit leben muss.
Natürlich wird auch dieses Werk die Menschheit nicht aufrütteln, denn es ist ja nur ein Film. Wir können nur hoffen nicht wirklich eines Tages einer solchen globalen Katastrophe gegenüberzustehen, gewarnt sind wir jedenfalls genug.
Fazit: Für mich steht dieser Film mit an der Spitze der Katastrophenfilme, sowohl von der Botschaft her, die er vermittelt, als auch technisch gesehen, da man selten so ein realistisches Szenario verheerender Katastrophen gesehen hat wie hier. Die Effekte sind einfach bombastisch. Wer solche Filme liebt, kommt in diesem Fall an Emmerich nicht vorbei, ich jedenfalls kann diesen Film nur wärmstens empfehlen.
Filmreview von: Gandalf01 / Alle Reviews von Gandalf01
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei 20th Century Fox Home Entertainment in mehreren Auflagen auf auf DVD und Blu-ray erschienen.
Filmbewertung
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Stand: 20.06.2013 01:52:06
EinFach Englisch Unterrichtsmodelle. Unterrichtsmodelle für die Schulpraxis: EinFach Englisch Unterrichtsmodelle: The Day After Tomorrow: Filmanalyse
Stand: 19.06.2013 16:55:11
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Weitere Kommentare zum Film
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| Berti, 21.01.10 |
| Auch ich liebe diesen Film!! Als ich ihn damals zum ersten Mal im Kino gesehen hatte, blieb mir aufgrund der wirklich großartigen Effekte und der saugeilen Spannung die Kinnlade offen. Die Schauspieler sind bei mir persönlich oberste Liga weil ich total auf Jake Gyllenhaal stehe und Dennis Quaid sowieso zu einem meiner absoluten Lieblingsdarsteller gehört. Die ganze Story ist wie oben schon beschrieben total glaubwürdig und in keinster Weise utopisch weil alles schön erklärt wird und tatsächlich mal so eintreten könnte. Vieles davon hat ja tatsächlich schon begonnen wenn man sich ansieht wie extrem die Anzahl der schweren Naturkatastrophen in den letzten Jahren zu genommen hat. Für mich ist hier auf jeden Fall alles vertreten was einen guten Film ausmacht: Action, Spannung, Dramatik, Liebe, Hoffnung, und, und. Sogar das Tierhorrorherz kommt nicht zu kurz bei der spannenden Szene mit den Wölfen auf dem Schiff! Geil! Außerdem brauche ich ja sowieso nicht zu erwähnen ein super großer Fan von Emmerich zu sein. Ich mag alle seine Filme und stimme dem bei- dass man ihn entweder mag oder hasst. Etwas dazwischen gibt es glaub ich nicht. Für mich eine klare Höchstbewertung |
| Gruselmonster, 01.08.11 |
| Monumentalfilm präsentiert... hier wird wirklich so einiges aufgefahren, was die Effekteküche zu bieten hat. Glücklicherweise funktioniert das und selbst der unvermeidliche Pathos hält sich im Vergleich beispielsweise zu "2012" in gut erträglichen Grenzen. Die Schauspieler machen einen guten Job und die Inszenierung ist gelungen. Klar, dass auch hier mal wieder die wissenschaftlichen Berater auf ganzer Linie ignoriert werden. Wieso studier ich überhaupt sowas?! ;) jedenfalls klasse Effektkino mit einem gar nicht mal so üblen Ende und vielen tollen Ideen! |
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