Tenderness
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Inhalt
Als Jugendliches hat Eric Poole unter Einfluss von Antidepressiva seine Eltern ermordet. Nun wird der mittlerweile 18jährige aus der Jugendstrafanstalt entlassen und zieht zu seiner Tante. Doch obwohl er entlassen wird, weiß Detective Cristofuoro, dass Eric wieder Morden wird. Eric ist zwar kein gewalttätiger Mensch, doch er genießt den Augenblick, wenn das Leben aus seinem Opfer strömt. Er heftet sich an die Fersen von Eric, um das Schlimmste zu vermeiden. Als Eric losfährt, um sich ein College anzusehen, wird er von der 16jährigen Ausreißerin Lori bedrängt, die sich offenbar in Eric verliebt hat, doch ...
Kommentar
Mit "Tenderness" verfilmte der australische Regisseur John Polson (Swimf@n) den gleichnamigen Roman von Robert Cormier. Tenderness, zu deutsch Zärtlichkeit, ist eine Mischung aus Psychodrama und Thriller, in dem die dunkele Seite der menschlichen Seele offenbart wird. Ausgestattet mit namhaften Darstellern wie Jon Foster (Stay Alive) als psychopatischen Killer, Russell Crowe (Gladiator) als Cop, der von dem Fall besessen ist und fest davon überzeugt ist, dass Eric bald erneut morden wird, und Laura Dern (Jurassic Park) in einer Nebenrolle als Erics Tante. Mit Sophie Traub als Ausreißerin wurde dann noch ein unverbrauchtes Gesicht hinzugezogen.Der Film wird konstant sehr ruhig und wortkarg vorgetragen und ist vor allem in der ersten halben Stunde recht verwirrend. Spannung wird nur sehr unterschwellig aufgebaut. Sie lebt von den undurchsichtigen Motiven und Gefühlen von Eric und Lori, die sich teilweise erst recht spät im Film klären. Der Zuschauer bekommt nur langsam die fehlenden Bausteine zugespielt. Auf mich wirkte die Atmosphäre auch sehr depressiv, alle Darsteller wirken irgendwie triste und niedergeschlagen, haben aber auch alle ein schicksalhaftes Leben hinter sich. Durch sein abgestumpftes Auftreten empfand ich aber vor allem Russell Crowe als gnadenlos unterfordert. Auf jeden Fall ein Film, der zum Nachdenken anregt und den Zuschauer emotional beschäftigt.
Fazit: Ein geniales Psychogramm, welches jedoch unter Längen leidet und nicht genug Spannung aufbaut, um den Durchschnittszuschauer zu fesseln.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Ascot Elite Home Entertainment auf DVD und Blu-ray erschienen.
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Stand: 21.05.2012 15:48:03
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Stand: 21.05.2012 15:10:39
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