Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire
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Inhalt
Der 14jährige Darren besucht mit seinem besten Freund Steve den Mitternachtszirkus, eine extravagante Show, wo menschliche Freaks wie ein Wolfschmensch, eine bärtige Frau, ein Wespentaillenmann, Ein Schlangenjunge und andere Obskuritäten zur Schau gestellt werden. Hier trifft er auf den Spinnenbeschwörer Larten Crepsley. Als Vampirfan erkennt Steve ihn aus seinen Vampirbüchern wieder, Larten ist ein echter Vampir. Darren hingegen interessiert sich mehr für seine Spinne, die er nach der Show stiehlt. Hierbei wird er Zeuge, wie Steve den Vampir bittet, ihn selbst zu einem Untoten zu machen, doch Larten lehnt ab. Darren nimmt die tödliche Spinne mit in die Schule, wo Steve von ihr gebissen wird. Er bittet Larten um ein Gegengift, dieser verlangt dafür jedoch, dass Darren als Halbvampir sein Gehilfe werden soll. Um das Leben seines Freundes zu retten, nimmt er an, ohne zu wissen, auf was er sich eigentlich eingelassen hat. Er wird beim Mitternachtszirkus aufgenommen, sein Freund hingegen wird von Mr. Tiny angeworben, der ihn zu einem blutrünstigen Vampyr macht. Hierdurch bezweckt er den seit langem besiegelten Waffenstillstand zwischen Vampire und Vampyre zu brechen, indem er die beiden Freunde aufeinander hetzt und ...
Kommentar
Seit dem durchschlagenden Erfolg der romantischen Twilight-Saga sind Vampire in Hollywood wieder angesagt, so dass mit diesem Film die ersten drei Bände der zwölfteiligen Darren-Shan-Serie von Darren O’Shaughnessy mit einem enormen Budget ausgestattet wurde. Die Regie übernahm Paul Weitz (American Pie). Witziger Weise hat sein Bruder Chris Weitz beim deutlich erfolgreicheren New Moon - Biss zur Mittagsstunde Regie geführt.Die Story handelt von Darren und Steve, zwei Freunden, die ein eher langweiliges Leben führen, bis sie sich heimlich in die Nachtvorstellung des Cirque du Freak, einer extravaganten Freakshow, schleichen. Die gezeigte Darbietung erinnert etwas an Tod Brownings Freaks, ist hier aber mit aufwendigen Spezialeffekten faszinierend umgesetzt. Hier treffen sie auf einen echten Vampir (John C. Reilly). Während sich Steve (Josh Hutcherson) von ihm nichts sehnlicher wünscht, als ein Vampir zu werden, wird letztendlich Darren ein Halbvampir, jedoch nur um das Leben seines Freundes zu retten. Für Darren beginnt nach seinem Tod ein neues Leben, er weigert sich jedoch menschliches Blut zu trinken, wodurch er nicht alle Vampirkräfte erhält. Die Vampire betäuben ihre Opfer nur und trinken einen harmlosen Schluck, ohne sie wirklich zu verletzten. Doch das Lager der Vampire ist in zwei Lager gespalten, denn die Vampyre (Vampanezen) lehnen diese Praktik ab und töten ihre Opfer. Seit fast 100 Jahren herrscht zwischen den Vampiren und den Vampyren Waffenstillstand.
Doch dann ist da noch der seltsame Mr. Tiny (Michael Cerveris). Er herrscht über Leben und Tod und inszeniert das ganze Spiel nach seinen Regeln. Um den Waffenstillstand zu brechen rekrutiert er Steve als Vampyr und hetzt die beiden ehemaligen Freunde durch sein intrigantes Spiel aufeinander.
Der Film ist sehr fantasiereich und mit einer guten Portion Humor umgesetzt, der Umsetzung fehlt es jedoch an dem gewissen Etwas. Für einen echten Vampirfilm hat er zu wenig Biss, wodurch er auch eine FSK 12 Freigabe erhielt, für Twilight-Fans ist er zu unromantisch, aber hier geht es ja auch nicht um Beziehungen, Fantasyfans kommen aber durch die mannigfachen Kreaturen auf ihre Kosten. Auch fand ich die beiden Freunde und den netten Vampir zu ausdruckslos und zu uncharismatisch. Was mich aber am meisten gestört ist das Ende. Der Film hat gerade schön Spannung aufgebaut und ist richtig in Fahrt, um dann abrupt mit einem Cliffhanger zu enden. Der Film ist eindeutig auf eine Fortsetzung angelegt, da er aber in Amerika bereits floppte, ist es mehr als fraglich, ob jemals eine Fortsetzung erscheint. Na ja, wer wissen will, wie es weiter geht, muss notfalls die Bücher zu rate ziehen, der Autor war ja bereits fleißig.
Mit dabei ist auch die von mir angebetete Salma Hayek (From Dusk Till Dawn) als bärtige Frau, ein Wolfsmensch, der auch mit den Vampyren kämpfen darf (Vampire und Werwölfe sind in vielen Filmen ja Feinde, offenbar gilt dies hier auch für Wolfsmenschen), ein Schlangenmensch, bissige, kleine Gnome, ein Affenmädchen, in das sich der gute Darren verliebt, ein Wespentaillenmann, eine Frau, die abgetrennte Körperteile in sekundenschnelle regeneriert, ein Allesschlucker, ... Hier hat man sich wirklich ordentlich was einfallen lassen, was den Film letztendlich auch rettet, denn trotz der Mängel macht er richtig Spaß.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
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Veröffentlichungen
Deutscher Kinostart: 7. Januar 2010
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Weitere Kommentare zum Film
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| Preytor, 08.01.10 |
| Verdammt, so hatte ich eben noch ein real-life Konzept angefertigt, so ist beim nächsten Klick schon ein fertiges Review zu lesen. Naja, beim nächsten mal beeile ich mich ;) Dennoch ein paar Worte zu diesem tollen Film. Mir hat er ebenfalls sehr gut gefallen. Die Story finde Ich von Anfang an sehr fesselend und es war mal wieder schön eine richtige Kumpelfreundschaft in einem realen Film zu sehen. Die Effekte waren ebenfalls toll, z.B. während der ersten Zirkusvorstellung oder als sie sich am Ende das Messer zuwerfen, dass war geil. Richtig gut gefallen hat mir auch die Spinne (wo gibts denn bitteschön blaurote Spinnnen?) Die war echt niedlich. Höhepunkt von allem war aber eindeutig John C. Reilly, der seine Rolle saugut spielt! Meiner Meinung nach seine beste Rolle, die passt wie die Faust aufs Auge. Zur Umsetzung des Romanes kann Ich leider nicht beurteilen, ob es viele Abweichungen gibt, habe das Teil nicht gelesen. Auch wenn der Film nicht so der Bringer Ist (bzw. war) und er Twilight das Wasser nicht reichen kann, hat er mir verdammt gut gefallen und ich würde mich auf eine Fortsetzung freuen! |
| Berti, 14.03.10 |
| Auf eine Fortsetzung MUSS man sich hier auch freuen weil der FIlm ja leider genau darauf aufgebaut ist. Wie oben beschrieben ist das Ende sowas von abrupt und störend dass ich so enttäuscht war dass ich eigentlich gleich 2 ganze Schädel deshalb abziehen wollte. Weil mir der Rest aber ganz gut gefallen hat und ich die Story auch recht interessant finde, konnte ich mich doch noch für einen Schädel mehr aufraffen. Die Effekte sind recht nett, die Schauspieler ganz ordentlich und die Story wie gesagt interessant. Doch wie oben schon erwähnt fehlt dem Ganzen das gewisse Etwas um echt im Gedächtnis zu bleiben. Genau so spannend wie der ganze Film aufgebaut ist, so rasch flaut er wieder ab als sich am Höhepunkt nichts entläd sondern endet. So emfpinde ich hinterher eigentlich nur eine Leere und ärgere mich um das ausgegebene Geld. |
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