The Children
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Inhalt
Elaine fährt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern über die Weihnachtsfeiertage auf das abgelegene Anwesen ihrer Schwester Chloe, um dort in den Bergen die Feiertage im Schoße der Familie zu feiern. Doch die friedlichen Familientage im Schnee entwickeln sich zum Alptraum. Die Kinder fühlen sich unwohl und werden zunehmend aggressiver. Beim Schlittenfahren mit den Kindern kommt Chloes Mann Robbie ums Leben. Zunächst glauben alle an einen tragischen Unfall, doch die Kinder sind durch und durch vom Bösen besessen und ...
Kommentar
Der britische Regisseur Tom Shankland (WΔZ - Welche Qualen erträgst du?) drehte diesen kontroversen Horrorfilm nach einer Geschichte von Paul Andrew Williams und arbeitet selbst das Drehbuch aus. Im Film wird erst eine friedliche Weihnachtsidylle geschaffen, wo die Familie auf einem abgelegenen, verschneiten Berganwesen die Feiertage im Kreis der Familie verbringen will. Und wie der Titel bereits andeutet, passiert etwas mit den Kindern, sie werden von einer Macht oder einem Virus (der genaue Grund wird genannt) befallen und mutieren zu intriganten und mordlustigen Killern. Die Kinder gehen erst zaghaft vor und steigern die Intensität bis zum Exzess. Hierbei haben sie den Vorteil, dass ihnen zunächst keiner abkauft, dass sie für die "Unfälle" verantwortlich sind. Die meisten erlangen diesen Punkt der Erkenntnis erst, wenn sie im Sterben liegen. Nur Casey, die älteste Tochter, erkennt, dass die Kinder hinter allem Stecken, dafür glauben die Erwachsenen jedoch, dass Casey für alles verantwortlich ist. Gespielt wird die junge Casey von Hannah Tointon, die hier bei den ganzen Außenaufnahmen im Schnee mit halterlosen Strümpfen und Minirock frieren durfte, dies ist aber auch der einzige Versuch, etwas Sexappeal einzubringen.Eigentlich sind Kinder in Horrorfilmen immer ein Tabuthema, welches hier natürlich eklatant gebrochen wird. Auch ich brauche keine Gewalt von oder an Kindern im Film, muss dem Film aber zu Gute halten, dass es meist so wirkt, als ob die Kinder bei den Dreharbeiten selbst kaum mitbekommen haben, was dort wirklich passiert. Durch eine geschickte Schnitttechnik wurde dies sehr gut kaschiert, so dass die kleinen Monster im Film richtig böse rüberkommen.
Die Kulissen sind mit dem großzügigen und verschneiten Anwesen optisch sehr schön gewählt und durch die Isolation im Berg ist es weder Polizei noch Krankenwagen möglich, dort zu erscheinen, was die Spannung nochmals steigert. Leider brauch der Film etwas zu lange um wirklich in die Pötte zu kommen und bietet Inhaltlich kaum genug Tiefgang oder Abwechslung, um sich auf die knapp 80 Minuten zu retten, er lebt von der Spannung und der Atomsphäre, so dass der Film über weite Strecken nur guter Durchschnitt ist, lediglich das Finale im Wald fand ich dann sehr eindringlich.
Fazit: Wer keine Probleme mit der Kombination von Gewalt und Kindern hat, wird hier gut bedient.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Ascot Elite Home Entertainment auf DVD und Blu-ray erschienen.
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