Tödliche Weihnachten

Originaltitel: The Long Kiss Goodnight
Alternativtitel: SPY
Au Revoir A Jamais
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  1996
Regie: Renny Harlin

Darsteller

Figur

Geena Davis  Samantha Caine
Samuel L. Jackson  Mitch Henessey
Yvonne Zima  Caitlin Caine
Craig Bierko  Timothy
Tom Amandes  Hal
Brian Cox  Dr. Nathan Waldman
Patrick Malahide  Leland Perkins
David Morse  Luke
Joseph McKenna  One-Eyed Jack
Melina Kanakaredes  Trin
  
Genre: Action, Thriller
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Inhalt

Die hübsche Samantha Caine ist eine Lehrerin in einer kleinen, netten Stadt mit einem netten Mann und einer süßen Tochter. Alles könnte so schön sein, würde da nicht dieser blöde Gedächtnisverlust sein, an dem sie seit einem schweren Unfall vor 8 Jahren leidet. Weil sie sich an absolut Nichts aus der Zeit davor erinnern kann, engagierte sie damals den Privatdetektiv Mitch Henessey, der aber auch nichts über ihre mysteriöse Vergangenheit raus finden konnte. Lediglich ihr Supertalent in der Küche mit einem Messer um zu gehen, lässt sie vermuten dass sie wohl mal Köchin war.
Als sie eines Tages bei einer Weihnachtsparade mit macht die auch im Fernsehen übertragen wird, erkennt sie so ein Gefängnishäftling der kurz darauf ausbricht und versucht sie zu töten! Überraschender Weise kann sich Sam aber äußerst erfolgreich und perfekt verteidigen was ihr nicht recht geheuer ist. So beauftragt sie Henessey abermals in diese Richtung zu suchen, und siehe da: Die Wahrheit ist krass und trifft sie wie ein Keulenschlag. Samantha heißt eigentlich Charly Baltimore und war vor ihrem Unfall eine für die Regierung arbeitende, gefürchtete Profi Killerin des CIA!
Als ihre früheren Auftraggeber raus finden, dass die Killermaschine noch lebt, versuchen sie diese mit allen Mitteln aus zu schalten…

Kommentar

Dieser US-amerikanische Action-Thriller von Renny Harlin (Nightmare on Elm Street 4, Stirb langsam 2, Deep Blue Sea, Mindhunters, Cliffhanger – Nur die Starken überleben) ist die geile, weibliche Antwort auf Bruce Willis in seinem legendären „ Stirb langsam“.
In geballter Frauenpower kämpft sich Geena Davis (Die Fliege, Beetlejuice, Stuart Little 1-3), die damalige Ehefrau des finnischen Regisseurs und Filmproduzenten, an der Seite des super coolen Samuel Jackson (Jumper, Pulp Fiction, Sphere - Die Macht aus dem All, Snakes on a Plane, Zimmer 1408) durch den Film.
Davis, die erstaunlicher Weise alle ihre Stunts selbst gemacht hat, überzeugt hier in doppelter Weise als sie zuerst vom lieben, braven Hausmütterchen (in der Rolle hat sie mir aber besser gefallen!!) dann zu der eiskalten Killermaschine mutiert und für diese Darbietung zu Recht für den Saturn Award nominiert wurde. Obwohl ich ihre wahre Identität und ihr neues Aussehen dann zwar nicht so mochte, muss man doch die Leistung beachten, zwei komplett verschiedene Personen zu spielen. Besonders von der Stimme her die mal süß und nett, dann wieder derb und rau ist.
Auch Jackson bekam eine Nominierung die absolut gerechtfertigt ist da seine coolen und witzigen Sprüche ständig an das Meisterwerk Pulp Fiction erinnern und dem Film somit die richtige pfiffige Würze gibt.
Tolle Darsteller wie Sir Brian Cox (Glimmer Man, Ring, X-Men2, Die Bourne Identität) oder David Morse (12 Monkeys, Extrem, Disturbia, Das zweite Gesicht) runden die bekannte Schauspieler Liga gut ab.

Trotz der großen Namen, der knallharten Action, der interessanten Story, den netten Pyrotechnikeffekten und der gewohnt fantastischen Filmmusik eines meiner Lieblingskomponenten Alan Silvestri (Predator,Tod im Spiegel, Explosiv - Blown Away, Der Tod steht ihr gut), floppte der Film auf der ganzen Linie. Mit den Produktionskosten von 65 Millionen US-Dollar, schaffte er gerade mal die Hälfte an Einspielkosten in den amerikanischen Kinos was mir persönlich völlig unbegreiflich ist. Aber was zählt denn schon meine Meinung.
Ich fand ja auch den laut Guinness Buch der Rekorde größten kommerziellen Flop des Filmgeschäfts, Harlins`s „Die Piratenbraut“, ebenfalls mit Geena Davis in der Hauptrolle mega geil.

Eine meiner liebsten Szenen vom ganzen Film ist neben der Einlage mit dem Fleischmesser in der Küche („Köche können so was...“) dem Schlittschuhlaufen („Sei kein Baby!“), und der mit dem Hirsch nach dem Unfall dem sie wie selbstverständlich den Hals umdreht, die- als sie auf dem Wasserrad fest gebunden ist, sich unter Wasser erinnert und den Typen komplett irre aussehend überrascht und erschießt. Auch die Szenen mit dem Spiegel aus der ihr zweits ICH immer zu ihr spricht sind nicht ohne. Der Schluss in der die Kleine (Nominierung für den Young Artist Award!) verbissen um ihre Mutter kämpft und dabei den selben strengen Wortlaut benutzt wie sie als sie mit ihr Schlittschuhlauen ging, hat mir auch sehr gut gefallen.

Fazit: Wer auf Actionkracher wie Stirb Langsam & Co. steht, diverse Logiklöcher nicht all zu sehr durchleuchtet und auch mit Frauenpower was anfangen kann, sollte auch hier unbedingt zuschlagen .

Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist bei Warner Home Video auf DVD erschienen.

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Weitere Kommentare zum Film

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Staudenmaier007, 13.01.10
Auch wenn die Story langsam ausgelutscht erscheint schau ich den Film immer noch 1000 Mal gerner an als die "Bourne Identity". Schon alleine dies Szene in der sie in den zugefrohrenen Fluss springt ist rattengeil. 3/5 dafür das es immer noch prickelt.
 
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