Rosso - Die Farbe des Todes
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Inhalt
Mark Daly ist Pianist und Lehrt in Italien an einer Musikhochschule. eines Abends wird er Zeuge eines brutalen Mordes an einer Frau. Wie sich heraus stellt, war das Opfer eine berühmte Frau, die über die Gabe der Telepathie verfügte. Sie hatte einige Stunden zuvor bei einem Kongress für Parapsychologie einen Mörder im Publikum gespürt. Leider konnte sie besagten Täter nicht näher identifizieren. Daly lässt die Sache keine Ruhe. Er hat im Kopf ein Bild, dass ihn im Zusammenhang mit dem Mord nicht los lässt. Leider bekommt er dieses nicht richtig zu fassen, und daher macht sich er sich zusammen mit der hübschen Reporterin Gianna auf die Suche nach dem Mörder, der immer häufiger zuschlägt...
Kommentar
Der Titel des Filmes ist durchaus passend, denn Blut bekommt man hier genug zu sehen. Typisch für Argento sind wieder einmal die tolle Filmmusik (natürlich von Goblin) und die wirklich gelungenen, stimmungsvollen Bilder. Leider sind die Dialoge ein wenig nervig, weshalb sie auch einen Großteil des Materials ausmachen, das bei der geschnittenen Version des Films weggelassen wurde. Zwischen Daly und Gianna bahnt sich die unvermeidliche Affäre an, doch das dies im Stile einer albernen Komödie erzählt wird, fand ich sehr unpassend. Die Leistung der Darsteller war hierbei durchweg gut, doch machte das komödiantische viel der gruseligen Atmosphäre kaputt. Trotzdem ist der Film immer noch weit von Hollywood-Dutzendware entfernt. Dies liegt nicht an der Story, denn diese ist nicht gerade die Neuerfindung des Genres. Es werden nicht viele Verdächtige geliefert, der Zuschauer wird nicht auf viele falsche Fährten geschickt. Dafür schafft es Argento schockierende Effekte (zum Beispiel eine Frau, der das Gesicht mit kochendem Wasser verbrüht wurde), wirklich tolle Musik und grandiose Bilder so zu kombinieren, dass daraus ein wirklich gelungener Film entsteht. Argento-Fans sollten sich diesen Film auf keinen Fall entgehen lassen. Wer seine Werke noch nicht kennt, darf sich auf einen blutigen Mystery-Thriller der etwas anderen Art gefasst machen.Filmreview von: schnuff / Alle Reviews von schnuff
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist in mehreren Auflagen bei Dragon Film Entertainment unter dem Titel "Deep Red" auf DVD erschienen. Daneben gibt es auch eine DVD-Auflage von Laser Paradise mit dem Titel "Profondo Rosso", das Bild ist hier jedoch unterirdisch schlecht, mit das mieseste Bild, was je auf DVD gebannt wurde.
Filmbewertung
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Die Nacht der rollenden Köpfe
Stand: 21.05.2012 13:18:50
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