Keiler
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Inhalt
Der junge Polizist Kim wird von Seoul in die ländliche Kleinstadt Sameri versetzt, wo seit Jahren keine Verbrechen stattfanden. Doch nachdem bereits einige Gräber geöffnet und die Leichen verstümmelt wurden, sind nun zwei Menschen blutrünstig zerfleischt aufgefunden worden. Wie sich rausstellt, ist ein riesiger, mutierter Keiler hierfür verantwortlich, der beim durchwühlen der Gräber Geschmack auf Menschenfleisch bekommen hat. Es wird ein Jäger bestellt, der erfolgreich ein großes Wildschwein schießt. Doch des war nur das kleine Weibchen des Keilers. Beim Fest attackiert das gigantische Männchen die Dorfbewohner und fordert unzählige Opfer. Nun macht sich Kim mit ein paar Jägern auf in die Berge, um den Keiler zu erlegen, doch ...
Kommentar
Nachdem mir James Isaacs Wildschein-Kracher Pig Hunt - Dreck, Blut und Schweine bereits sehr gut gefallen hat, freute ich mich riesig auf das koreanische Pendant, wo ein riesiger Killerkeiler auf ein friedliebendes Dorf losgelassen wird.Leider fiel die deutsche Synchro direkt negativ auf, sie wirkt eher billig und einige Stimmen passen überhaupt nicht zum Charakter, da hilft auch der DTS 5.1 Ton der DVD nichts, das klingt einfach billig. Dann ist der Film für meinen Geschmack viel zu albern, die Polizisten hampeln wie die letzten Deppen rum, der Großstadtbulle Kim nimmt seine halbschwachsinnige Mutter mit, deren Umgangsformen nicht gerade vorzeigbar sind etc. Das mag vielleicht zu einer Komödie passen, der Film will aber ein deftiger Tierhorrorfilm sein, da passt was wie Faust auf Auge.
Das kolossale Wildschwein ist in der ersten Hälfte nicht zu sehen, hier wird mit etlichen Opfern erst einmal der Mythos um den Keiler aufgebaut. Erst in der zweiten Hälfte kommt die Sau richtig zum Einsatz und kann hierbei Optisch durchaus überzeugen, auch wenn die Action immer dezent zurückhaltend wirkt. Dann folgt eine lange und für den Zuschauer zermürbende Jagd, die sich an einigen Stellen ziemlich zieht. Der Film schafft es nicht die knapp zwei Stunden mit unterhaltsamer Spannung zu füllen, das hätte man locker auf 80 Minuten reduzieren können.
Fazit: Anstatt einer schweinegeilen Tierhorrorgranate gibt es hier nur saumäßige Unterhaltung.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Ascot Elite Home Entertainment auf DVD und Blu-ray erschienen.
Filmbewertung
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