The Hitcher

Originaltitel: The Hitcher
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  2007
Regie: Dave Meyers

Darsteller

Figur

Sean Bean  John Ryder
Sophia Bush  Grace Andrews
Zachary Knighton  Jim Halsey
Neal McDonough  Lt. Esteridge
Kyle Davis  Buford's Store Clerk
Skip O'Brien  Sheriff Harlan Bremmer Sr.
Travis Schuldt  Deputy Harlan Bremmer Jr.
Danny Bolero  Officer Edwards
Jeffrey Hutchinson  Young Father
Yara Martinez  Beth
  
Genre: Action, Thriller, Splatter
Sequels: Hitcher, der Highwaykiller (1986)
Hitcher Returns (2002)
The Hitcher (2007)
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Inhalt

Jim und Grace sind zwei College Studenten die mit dem Auto auf dem Highway in die Semesterferien fahren. Als Jim für einen Moment nicht aufpasst, überfährt er fast einen Mann der im strömenden Regen mitten auf der Fahrbahn steht. Weil ihnen der Typ unheimlich vorkommt, lassen sie ihn stehen und fahren mit Vollgas weiter. Auf der nächsten Tankstelle jedoch taucht der unheimliche Fremde wieder auf und bittet die Beiden ein Stück mit fahren zu dürfen. Da Jim ein schlechtes Gewissen hat, nimmt er ihn wirklich mit, was er jedoch recht bald schon bereut...

Kommentar

Dieser Hochglanz Horrorthriller von dem mir unbekannten Regisseur Dave Meyers ist das (völlig unnötige) Remake des gleichnamigen, düsteren Kult-Psychothrillers über Hitcher, der Highwaykiller aus den 80iger Jahren.
Produziert von Michael Bay, und dem Drehbuch von Eric Red der auch für das Original schon das Drehbuch verfasst hatte, ist diese Neuverfilmung offensichtlich nun für die jüngere Generation gemacht um den genialen Stoff auch den Teenies schmackhaft zu machen.

Das Problem hierbei ist aber, dass das gruselige Highlight des Vorgängers einzig und allein der super charismatische Rutger Hauer war der mit seinem dämonisch-überheblichen Dauergrinsen auf den Lippen und dem durchdringenden Blick einfach perfekt für die Rolle des Killers war. Auch wenn die Story viele Lücken hatte und man irgendwie nie richtig erfuhr warum er mordete und wie es zu all dem kam, so übersah man das gerne durch das grandiose Katz und Maus Spiel der zwei Hauptdarsteller. Weil der Bursch damals komplett allein war, fieberte man umso mehr mit ihm mit weil er so hilflos gegenüber der Bestie war.
Hier aber nun sind es von Anfang an zwei junge Leute die, wie soll es auch anders sein, attraktiv und halb nackt, begleitet von fetziger Musik, ausgestattet mit super modernen Handys, in einem schnittigen Auto nun fast haargenau das selbe erleben, nur mit dem Unterschied dass alles Dank der genialen Technik NOCH dramatischer, NOCH actionreicher (!!), NOCH viel blutiger (!) und NOCH viel mehr aufpoliert ist.
So darf die hübsche junge Lady (2x Award für Sophia Bush als beste Schauspielerin) als Aufputz den ganzen Film über in Minirock und Stiefel rumlaufen, immer mit perfekter Frisur. Zeigt ihr Gesicht in Großaufnahme mehrmals neben einem riesigen Spinnennetz mit einer fetten Spinne drin, dass auch der Ekelfaktor ja nicht zu kurz kommt.
Wem das zu wenig ist, der könnte sich evtl. an den durch die in der Gegen rum spritzenden Blutfontänen erfreuen dies Dank der zahlreichen Kopfschüsse, der durchschnittenen Halsschlagader oder dem Messer in der Brust noch gibt. Die Szene mit dem Messer wurde übrigens ganz besonders widerlich in Szene gesetzt sodass sich die Jugend schön gruselt weil der Familienvater dessen Fehler es war einen Anhalter mit zu nehmen, mit weit aufgerissenen Augen, Blut hustend, irgendwas daher stammelt bevor er super dramatisch den Löffel abgibt. Bitte, musste das sein?! Wie man im Original sah, brauchte es keine verstümmelten Opfer die elendig verrecken um trotzdem zu funktionieren.
Auch die ärgste Szene vom ganzen Film, nämlich die wo das arme Mädchen von Rutger zerrissen wird, ist hier der Höhepunkt vom ganzen Remake. Mit dem einzigen Unterschied dass hier nun überraschender Weise Jim, der Junge, und nicht wie erwartet seine Freundin zwischen den Lkws hängt (mit dem hätt ich nun nicht gerechnet) wird dieser in Großaufnahme in zwei Teile zerrissen wo einem Dank der genialen Technik fast einer abgeht wenn man auf so was steht. Ich meine zugegeben: die Szene ist der Hammer, aber hatte man so was im Original nötig? Nein.
Heut zu Tage muss man solche abartigen Szenen aber einbauen weil man sonst keine Chance mehr hat, weil sich alles um Splatter, Horror, Wahnsinn dreht. Aber o.k.

Das größte Problem dass ich mit dem Film hatte war Sean Bean (Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs, Die Insel, Flightplan) als John Ryder. Nicht dass er ein schlechter Schauspieler wäre. In Flightplan hat das mit dem bösen Buben auch ganz gut funktioniert. Nur ist der Unterschied dass es hier nicht nur ausreicht, ein böser Bube zu sein weil die Rolle des Killers einfach so dermaßen geistesgestört und krank ist dass er diese Ausstrahlung alleine nur durch Mimik und Gestik ausstrahlen muss weil er ja nicht viel spricht. Dies gelingt ihm aber meiner Meinung nach nicht weil er dafür einfach zu „normal“ und harmlos aussieht. Sicher guckt er gekonnt böse drein, doch dieser Typ ist nicht böse oder verärgert. Er ist einfach nur gestört und hat Spaß an dem was er tut.
Bei Rutger Hauer stellte es einem bei seinem unheimlichen Blick die Nackenhaare auf als er im Auto den Satz fordert: „Ich möchte tot sein“. Hier jedoch kommt es nicht mal ansatzweise so gut rüber, klingt irgendwie abgedroschen, komisch, ohne Zusammenhang.
Bei Hauer brauchte man keine Erklärung für das alles, hier aber ärgert es irgendwie dass man nicht weiß warum er es tut.
Meiner Meinung nach hätte die Rolle wenn dann schon zu Neal McDonough (Minority Report, Desperate Housewives) gepasst der den Sheriff spielt. Denn DER ist wirklich charismatisch und schaut mit seinen stechenden Augen auch so irre drein.
Bei der Szene als Bean bei der Familie im Auto hinter dem Stofftier vorschaut lächelt er – aber das hat nix gruseliges an sich. Es sieht einfach nur freundlich aus. Hauer hingegen sah dabei aus wie der absolute Psycho und man fieberte mit dem armen Jungen mit.

Ich fragte mich beim Einlegen des Filmes wie man einen fast perfekten Film noch besser machen kann, außer man fügt evtl. noch eine bessere, erklärende Story mit ein. Doch dies ist hier nicht geschehen. Im Gegenteil. Wenn man das Original kennt, weiß man genau was immer kommt. Alles total vorausschaubar. Keine neuen Ideen, außer dass am Schluss jemand anderer den Abzug drückt.

Fazit: Auch wenn ich ihn als überflüssiges, mittelmäßiges Remake verurteile, als eigenständiger Film funktioniert er doch einigermaßen und ist Dank ein paar netten Schockmomenten und den blutigen Einlagen gar nicht mal so schlecht und sicherlich nichts für schwache Nerven. Von der Story sollte man sich halt nicht zuviel erwarten da sie zwar nicht langweilig, aber auch nicht sonderlich originell ist.
Und vor allen Dingen: Unbedingt zur unkastrierten Version greifen und die Finger von der Kindergartenversion lassen denn sonst hat man von einem Film der nur Dank seiner blutigen Einlagen und der Grundidee funktioniert, nur noch eine leere Hülle und es bleibt gar nichts mehr übrig.

Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti

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Veröffentlichungen

Der Film ist in mehreren AUflagen bei Universum Film / UFA auf DVD erschienen.

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