Begegnung im All
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Inhalt
Als ein Hobbyerfinder seiner Freundin eine neue Gerätschaft zeigt das ein rührendes Liebeslied spielt, ist dieses Lied über unsichtbare Radiowellen bis ins Weltall zu hören und wird auf dem fernen Planeten Zentaurus empfangen. Dort ist man so an den Menschen auf der Erde interessiert dass die Zentaurer Wissenschaftler beschließen, eine bemannte Rakete los zu schicken um die Erde zu untersuchen. Die Menschen sehen der bevorstehenden Ankunft mit gemischten Gefühlen entgegen. Teils beunruhigt, teils wunderbar und freudig erregt hoffen sie auf Frieden und nicht auf Feindschaft der Außerirdischen. Als die Zentaurische Rakete aufgrund eines technischen Defekts auf dem Marsmond Phobos notlanden muss und ein Notsignal absetzt, planen die Erdbewohner eine Rettungsaktion. Ein russisches Raumschiff wird los geschickt und findet nur noch eine Überlebende. Doch um diese zu retten muss von den Astronauten eine schwierige und dramatische Entscheidung getroffen werden…
Kommentar
Dieser nur 63 Minuten lange sowjetische Science Fiction Klassiker der Regisseuren Otar Koberidze (gleichzeitig auch Schauspieler in dem Film) und Mikhail Karzhukov (Der Himmel ruft, Battle Beyond the Sun) ist für Fans alter nostalgischer Science Fiction Filme sicherlich ein Muss.
Diese kleine romantisch-naive 60iger Jahre Perle mit den farbintensiven Kulissen, der bunten Kleidung und den netten Kitsch-Effekten bietet einen herrlichen Charme der nur auf mich persönlich leider nicht übergegriffen hat weil ich für meinen Teil nicht auf diese Art von Filme stehe und mir das Ganze ehrlich gesagt zu langweilig war. Begleitet von einem ständigen Dauersprecher der den Film erklärt (was ich sowieso nicht recht mag), empfand ich auch die Filmmusik als nicht recht stimmig. Abwechselnd schwungvoll, fröhlich und beschwingt, dann wieder utopisches Rauschen oder überhaupt russischen Gesang.
Die Grundstory selbst ist natürlich recht interessant welche ja bis in die heutige Zeit noch nicht erforscht ist. Sind wir allein im All oder gibt’s noch außerirdisches Leben? Wenn ja sind sie feindlich oder freundlich gesinnt? In harmloser Art, mit völlig uneingeschränkter Altersfreigabe wird diese Frage in der sehr kurzen Zeit hier beantwortet und das auf eine recht sonderbare Art und Weise.
Zieht sich der erste Teil noch wie ein Kaugummi in die Länge, wird’s ab dem Auffinden der utopisch gekleideten, aber doch recht hübschen Marsmännchenfrau nun doch interessant und spannend, zumal die Astronauten nun vor einer schwierigen und dramatischen Entscheidung stehen. Grad wo man denkt dass endlich was passiert, ist der Film auch schon zu Ende und hinterließ bei mir ein etwas leeres Gefühl. Möglicherweise wird in der gleichnamige Serie die es auch dazu gibt, etwas mehr auf die Überlebende eingegangen.
Fazit: Wenn mir persönlich der Film zwar nicht so recht gefallen hat, kann ich ihn den Genrefreunden von klassisch-nostalgischer Science Fiction trotzdem auf jeden Fall empfehlen.
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Icestome Entertainment auf DVD erschienen.
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Weitere Kommentare zum Film
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| Stahlkönig, 19.10.09 |
| Man dass waren noch zeiten als wir noch unter der Herrschaft der Sowjetunion standen und ständigen mist von ihnen geliefert bekamen, unter anderen auch sowas;)! Einmal gesehen und mir wurde klar, ich trinke lieber ein Woodka um halbwegs den Film zu überstehen! Wie gut, dass ich den nur 2 euro dafür ausgegeben habe und am nächsten Tag in der Tonne landete! Es gibt sehr gut Amifilme mit den Weltraumthema, beschäftigt euch lieber mit Kalinka oder was weiß ich! Aber für Science-FictionFilme solltet ihr doch lieber die Finger davon lassen! Gruß Stahlkönig |
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