Grizzly
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Inhalt
In einem nordamerikanischen Nationalpark werden zwei junge Frauen tot aufgefunden. Sie wurden von einem Bär zerfleischt und angefressen. Unter der Leitung von Park Ranger Michael Kelly beginnt die Jagd, doch die Bestie ist schlau und tötet unaufhaltsam weiter. Der ansässige Zoologe und Verhaltensforscher Arthur Scott weiß, dass es sich bei dem Bären um einen 3 bis 4 Meter großen Grizzly handelt, der in der Gegend schon längst ausgerottet wurde. Er will das Tier unbedingt lebend fangen, doch ...
Kommentar
Mit einem Budget von 750.000 US-Dollar inszenierte Regisseur William Girdler (Panik in der Sierra Nova) einen bärigen Tierhorror, der damals sehr erfolgreich lief und über 30 Millionen US-Dollar einspielte. Aber auch heute vermag der Film zu gefallen. Die Story ist einfach und wird sauber und spannend vorgetragen. Der Bär bleibt lange im Verborgenen, bei den ersten Angriffen sieht man nur seine Tatzen und fliegende Körperteile, die er mit einem Hieb abgetrennt hat. Die Effekte sind wirklich sehr blutig und realistisch, stehen aber bei dem Film nicht im Vordergrund. Gearbeitet wurde hier mit zwei Bären und einem Mann im Bärenkostüm. Technisch ist der Film sehr gut umgesetzt und auch die Schauspieler sind gut gewählt und überzeugend. Längen hat der Film keine, so dass der Film absolut empfehlenswert ist. Ein Jahr später trafen übrigens Bär, Regisseur, Produzent und die beiden Hauptdarsteller Christopher George (Ein Zombie hing am Glockenseil) und Richard Jaeckel (Mako, die Bestie, U 4000 - Panik unter dem Ozean) für den Film Panik in der Sierra Nova (1977) wieder zusammen. Leider verstarb William Girdler 1978 im Alter von 30 Jahren bei einem Hubschrauberabsturz auf den Philippinen. 1987 wurde ein Sequel unter dem Titel "Grizzly II: The Predator" mit George Clooney, Charlie Sheen und John Rhys-Davies verfilmt, der jedoch nahezu unbekannt ist und weltweit noch nicht auf VHS oder DVD erschienen ist.Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei e-m-s und bei Retrofilm auf DVD erschienen. Auf VHS bei RCA/Columbia Pictures International Video veröffentlicht worden. Piccolo Film veröffentlichte ihn als Einteiler auf Super 8.
Filmbewertung
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Weitere Kommentare zum Film
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| Berti, 13.05.09 |
| Oh bitte. Was war denn das?! Hab mich auf einen tollen und sauspannenden Bärenfilm gefreut weil dieser Film eine Rarität und teileise recht beliebt ist. Leider fand ich die erste Hälfte geradezu lächerlich mit der Bärenklaue in dem offensichtlich ein Mensch drin steckt. Mehr kriegt man ja die erste Zeit nicht zu sehen. Die ständige Perspektive des Bären beginnt auch bald langweilig zu werden und zu nerven. Die einzig wirklich krasse Szene ist die als der Bär dem kleinen Jungen das Bein abreisst. Sieht man nicht alle Tage. Irgendwie sieht man nie dass der Bär was beißt, immer nur die Klauen. Sorry- aber ich fand ihn fast schon langweilig. Wirklich empfehlen kann ich ihn nur denjenigen die den Wald lieben und gerne draußen in der Natur sind. DIE werden den wohl auch spannend finden. Ansonsten bleib ich bei meiner Meinung- Auf Messers Schneide ist und bleibt der beste Film in dem Genre, denn DAS ist wirklich ein saugefährlicher Bär. |
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